Mythen der Arbeit: Fortschritt kostet Arbeitsplätze - stimmt's?
Dienstag, 24. Januar 2012
In seiner regelmäßigen Kolumne „Mythen der Arbeit“ auf Spiegel online rückt IAB-Direktor Joachim Möller falsche Gewissheiten zurecht. In seinem neuen Beitrag beschäftigt er sich mit der Frage „Fortschritt kostet Arbeitsplätze - stimmt's?“
Kolumne „Mythen der Arbeit“
Guthaben auf den Arbeitszeitkonten wieder deutlich höher
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Die temporäre Verkürzung der Arbeitszeit, welche die Wucht der großen Rezession in den Jahren 2008 und 2009 größtenteils abgefedert hatte, ist inzwischen zu guten Teilen aufgeholt. Der Abbau der Guthaben auf den Arbeitszeitkonten vom vierten Quartal 2008 bis zum ersten Quartal 2010 beispielsweise ist mittlerweile zu mehr als der Hälfte wieder ausgeglichen.
Presseinformation
Tabelle zur Entwicklung aller Arbeitszeitkomponenten
München auf Platz 1 beim IAB-Arbeitsmarktranking
Dienstag, 20. Dezember 2011
München belegt den ersten Platz bei einem Ranking der Arbeitsmarktregionen, das in der Ausgabe 2/2011 der Zeitschrift IAB-FORUM veröffentlicht wurde. Ostdeutsche Regionen rangieren eher auf den hinteren Plätzen.
IAB-Forum Heft 2/2011
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Einkommensverteilung in Deutschland
Montag, 19. Dezember 2011
Laut einer OECD-Studie ist die Einkommensungleichheit in Deutschland seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Die OECD empfiehlt, dem steuer- und sozialpolitisch entgegenzuwirken, mehr Menschen in existenzsichernde Beschäftigung zu bringen sowie mehr in die Bildung Niedrigqualifizierter zu investieren.
IAB-Infoplattform "Einkommensverteilung in Deutschland"
Die meisten Jobs werden über persönliche Kontakte besetzt
Montag, 19. Dezember 2011
Ein Viertel aller im Jahr 2010 neu besetzten Stellen wurde über die Nutzung persönlicher Kontakte vergeben. Ein weiteres knappes Viertel entfiel auf Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften. Gut jede siebte Stelle wird über die Arbeitsagenturen besetzt, knapp jede siebte Stelle über Stellenbörsen im Internet. Private Arbeitsvermittler, Inserate Arbeitsuchender und die Auswahl aus Leiharbeiternehmern spielen dagegen eine vergleichsweise untergeordnete Rolle.
IAB-Kurzbericht 26/2011
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Arbeitsmarktentwicklung in zehn EU-Ländern vor der Krise: Mehr Chancen auf einen Job, aber auch mehr befristete Verträge
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Die Job-Chancen von Arbeitslosen sind in vielen Ländern Europas zwischen 1997 und 2008 gestiegen. In der Mehrzahl der zehn untersuchten Länder, so auch in Deutschland, haben mehr Erwerbslose eine Beschäftigung aufgenommen, ohne dass gleichzeitig mehr Menschen wieder arbeitslos wurden. Allerdings erhielten in vielen Ländern mehr Arbeitnehmer nur einen befristeten Vertrag.
IAB-Kurzbericht 25/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform "Befristete Beschäftigung"
Neue Arbeitnehmerfreizügigkeit bislang nur wenig genutzt
Dienstag, 13. Dezember 2011
Die Zuwanderung aus den acht mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländern, für die seit dem 1. Mai die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt, ist nur sehr moderat gestiegen. Für das Jahr 2011 erwarten die Forscher, dass die Zahl der Personen aus den acht mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern in Deutschland insgesamt um maximal 60.000 zunimmt. Die meisten Betriebe halten die neuen Rekrutierungsmöglichkeiten bislang für wenig relevant bei ihrer Personalsuche.
IAB-Kurzbericht 24/2011
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Berufsrückkehrerinnen in Ostdeutschland streben weit häufiger eine Vollzeitstelle an als westdeutsche Frauen
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Berufsrückkehrerinnen in Ostdeutschland streben mit 80 Prozent weit häufiger eine Vollzeitstelle an als die westdeutschen Frauen – da sind es weniger als 30 Prozent. Zum einen dürften die Unterschiede darauf zurückzuführen sein, dass das Betreuungsangebot gerade für Kleinkinder in Ostdeutschland immer noch deutlich besser ausgebaut ist als im Westen. Daneben spielt die bereits in DDR-Zeiten positivere Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern eine Rolle. Hinzu kommen auch ökonomische Gründe, da mit einer Teilzeitstelle die Versorgung der Familie oft nicht gesichert werden kann und auch das Arbeitslosigkeitsrisiko der Männer höher ist als in den alten Bundesländern.
IAB-Kurzbericht 23/2011
Presseinformation
Infoplattform "Berufsrückkehrerinnen"
Wissenschaftsrat: Das IAB hat die hohe Qualität seiner Forschungs- und Beratungsleistungen weiter gesteigert
Mittwoch, 30. November 2011
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erhält ein großes Lob vom Wissenschaftsrat. Dem Institut sei es gelungen, die Qualität seiner bereits zum Zeitpunkt der Begutachtung im Jahr 2007 sehr guten Forschungs- und Beratungsleistungen noch weiter zu erhöhen, teilt der Wissenschaftsrat in seiner Stellungnahme zur „Umsetzung der Empfehlungen aus der zurückliegenden Evaluation des IAB“ vom 11. November 2011 mit. Das Beispiel des IAB zeige eindrücklich, dass gute Politikberatung auf qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Forschung basiert.
Umsetzung der Empfehlungen aus der zurückliegenden Evaluation IAB
Arbeitszufriedenheit - ein Indikator für die Qualität der Arbeit
Dienstag, 22. November 2011
Zufriedene Mitarbeiter sind produktiver, seltener krank und verursachen geringere Sozialkosten. Arbeitszufriedenheit hat aber nicht nur Vorteile für Betriebe. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiger Indikator für die Qualität der Arbeit selbst. Doch was ist überhaupt Arbeitszufriedenheit? Wie wird sie gemessen? Welche Faktoren und Prozesse fördern, welche schränken sie ein?
Das Thema Arbeitszufriedenheit steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt kritischer wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Der Infopool gibt einen Überblick über aktuelle Arbeiten und ausgewählte ältere Publikationen zu theoretischen Ansätzen und empirischen Resultaten der Arbeitszufriedenheitsforschung.
IAB-Infoplattform: "Arbeitszufriedenheit"
Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen besucht das IAB
Donnerstag, 10. November 2011

Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen mit (von links) IAB-Vizedirektor Dr. Ulrich Walwei, BA-Vorstandsvorsitzenden Dr. h.c. Frank-J. Weise, IAB-Direktor Prof. Joachim Möller und Staatssekretär Gerd Hoofe.
Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, war am 3. November 2011 zu Gast im IAB. Sie wurde von Staatssekretär Gerd Hoofe und Dr. Elisabeth Neifer-Porsch, Abteilungsleiterin im Ministerium, begleitet. Die Gäste ließen sich von IAB-Direktor Prof. Joachim Möller, Vize-Direktor Dr. Ulrich Walwei und den Forschungsbereichsleitern Prof. Gesine Stephan, Stefan Fuchs und Dr. Joachim Wolff über Forschungsergebnisse zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen informieren. Im Mittelpunkt standen dabei die Situation von Alleinerziehenden in der Grundsicherung, der Wandel der Erwerbsformen und die Langzeitarbeitslosigkeit. Auch Fragen des Mindestlohns und zum Bildungspaket wurden intensiv diskutiert.