Institutionen und makroökonomische Arbeitsmarktanalyse
Bereich
Forschungsbereich A1
Aufgaben
Der Forschungsbereich Institutionen und makroökonomische Arbeitsmarktanalyse untersucht die Determinanten der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktentwicklung, insbesondere der Beschäftigung, der Vakanzen und der Arbeitslosigkeit. Für die Entwicklung dieser Größen spielen die Lohnbildung sowie Job Flows (Schaffung und Abbau von Arbeitsplätzen) und Worker Flows (Einstellungen und Entlassungen von Arbeitskräften) eine zentrale Rolle. Geprägt werden diese Entwicklungen von den Institutionen des Arbeitsmarktes, wie etwa tarifvertraglichen Regelungen, dem Steuer- und Abgabensystem sowie Regelungen des Beschäftigungsschutzes und der Lohnersatzleistungen.
Zu den Fragen des Forschungsbereiches gehören: Welche Auswirkungen haben Mindestlöhne oder Änderungen des Steuer- und Transfersystems auf die gleichgewichtige Beschäftigung? Welchen Einfluss haben institutionelle Änderungen (wie die Hartz-Reformen) oder konjunkturelle Schocks auf Stellenbesetzungsprozesse? Wie entwickeln sich Löhne und Worker Flows im Konjunkturzyklus und im langfristigen Trend?
Das methodische Spektrum erstreckt sich von der Anwendung verknüpfter Mikro-Makrosimulationsmodelle und dynamisch-stochastischer Gleichgewichtsmodelle bis hin zu ökonometrischen Analysen mit den Mikrodaten des IAB. Künftig wird dabei auch die Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebotes vom Bereich betreut. Darin wird regelmäßig die Zahl und die Struktur offener Stellen sowie der Verlauf von Stellenbesetzungsprozessen erhoben.
Projekte
Projekte des Bereiches
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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