Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Migrant Diversity and Regional Disparity in Europe (MIDI-REDIE)

Projektnummer

1153

Projektherkunft

IAB-Projekt

Projektleiterin / Projektleiter

Projektmitarbeiterin / Projektmitarbeiter

  • Brunow, Stephan
  • Longhi, Simonetta (University of Essex, Institute for Social and Economic Reserach)
  • Lucht, Michael
  • Niebuhr, Annekatrin
  • Nijkamp, Peter (Vrije Universiteit Amsterdam, Department of Spatial Economics)
  • Poot, Jacques (Prof. of Population Economics, University of Waikato,, Hamilton, New Zealand und VU University Amsterdam)
  • Südekum, Jens (Prof. für Ökonomie an der Universität Duisburg-Essen, (Mercator School of Management) - Lehrstuhl für Mikroökonomie und Außenhandel)
  • Trax, Michaela

Projektstart

November 2009

Projektende

Dezember 2014

Kurzbeschreibung

 Die Frage nach den Auswirkungen der Immigration ist Inhalt zahlreicher politischer Debatten. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung ist daher von höchster Relevanz. In unserem Projekt stehen ökonomische Auswirkungen der durch die Migration entstandenen kulturellen Vielfalt im Vordergrund der Untersuchung. Thema des Projektes ist eine bisher weitgehend unerforschte Dimension der Migration, nämlich der Einfluss der räumlichen Verteilung, Zusammensetzung und Dynamik verschiedener Migrationsströme auf sozioökonomische Disparitäten in den einzelnen Regionen. Die Besonderheiten des Projekts in Bezug auf den bisherigen Stand der Forschung werden in den folgenden Punkten dargestellt.
-alle Analysen werden auf regionaler Ebene durchgeführt
-das Forschungsdesign verbindet die Metaebene der Regionalanalysen mit der Mikroebene, dem sozioökonomischen Erfolg auf individueller Ebene und dem Einfluss von Politik und Institutionen
- die empirischen Analysen sind theoriefundiert und bauen auf den Erkenntnissen bereits vorliegender empirischer Analysen auf. Gegenstand sind Panelanalysen der kulturellen Vielfalt und regionale Konvergenzanalyse mit Mikrodaten von Vielfalt und individuellem Wohlbefinden;
Erste Analysen für regionale Arbeitsmärkte in Deutschland zeigen, dass die vielfältige Herkunft der Migranten positive Lohn- und Beschäftigungseffekte induziert (Südekum, Wolf, Blien 2010). Dieses Ergebnis deckt sich mit jenen anderer Forschergruppen, die bisher für die USA und Großbritannien vorliegen. Im Rahmen der weiteren Projektarbeit sollen diese Befunde durch Untersuchungen zur betrieblichen Ebene und durch Analysen zu Europäischen Regionen ergänzt und vertieft werden.
Analysen auf betrieblicher Ebene sollen zeigen, inwieweit die Effekte kultureller Diversität für den Produktionsprozess relevant sind. Die Forschungsfrage ist, ob eine kulturell heterogene Belegschaft die betriebliche Arbeitsnachfrage durch Produktivitätseffekte beeinflusst und wenn ja, in welcher Richtung. Dazu wird untersucht, welche Beschäftigung jeweils notwendig ist, um eine gegebene Güternachfrage zu decken.
 

Projektmethode

 econometrics, panel analysis; spatial econometrics;

Projektziel

Welche Auswirkungen hat die Vielfalt auf Löhne und Beschäftigung? Überwiegen die Folgen eines „Babylon-Effekts", wenn sich die verschiedenen Arbeitsmarkt-Beteiligten nicht mehr verstehen ? Oder erhöht die Vielfalt die Produktivität, weil Arbeitskräfte aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammenarbeiten?

Geldgeber

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • European Commission

Beteiligte Institute

  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit
  • Vrije Universiteit Amsterdam, Department of Spatial Economics
  • Prof. of Population Economics, University of Waikato,, Hamilton, New Zealand und VU University Amsterdam
  • Prof. für Ökonomie an der Universität Duisburg-Essen, (Mercator School of Management) - Lehrstuhl für Mikroökonomie und Außenhandel
  • University of Essex, Institute for Social and Economic Reserach

Publikationen

Publikationen zum Projekt

Projektstatus

Abgeschlossen
 

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