Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Beschäftigungsentwicklung von Hightech-Gründungen: Analysen auf Basis eines Employer-Employee-Datensatzes

Projektherkunft

IAB-Projekt

Projektleiterin / Projektleiter

Projektmitarbeiterin / Projektmitarbeiter

  • Fryges, Helmut (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH)
  • Licht, Georg (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH)
  • Müller, Kathrin (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, FB Arbeitsmärkte, Personalmanagement & Soz. Sicherung)
  • Murmann, Martin (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim)

Projektstart

November 2009

Projektende

Dezember 2015

Kurzbeschreibung

Unternehmensgründungen sind wichtig für die Erneuerung der wirtschaftlichen Basis. Sie befördern den strukturellen Wandel und spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Innovationen. Dies gilt allerdings nicht für alle neu gegründeten Firmen gleichermaßen. Die meisten neu gegründeten Unternehmen sind nur wenig innovativ und in ihren wirtschaftlichen Auswirkungen äußerst beschränkt. Davon abzugrenzen ist die nur sehr kleine Gruppe der High-Tech Gründungen; von ihnen wird erwartet, dass sie einen nachhaltigen Einfluss auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit haben. Sie sollen neue Technologien entwickeln und verbreiten sowie viele qualitativ hochwertige Arbeitsplätze schaffen.
Gerade über letzteres, dem Umfang und der Qualität der geschaffenen Arbeitsplätze, ist aber bislang nur wenig bekannt. Dies liegt nicht zuletzt am Fehlen einer geeigneten Grundlage für empirische Untersuchungen. Mit diesem Projekt soll diesem Mangel abgeholfen werden. Die Grundlage bildet eine Befragung von Gründungen im High-Tech Bereich durch die KfW und das ZEW (KfW-ZEW Gründungspanel (http://www.gruendungspanel.de). Diesen Interviews werden im IAB die aus der Beschäftigtendatei zur Verfügung stehenden Informationen über alle Beschäftigungsverhältnisse befragten Gründungen zugespielt. Da keine gemeinsame Identifikationsnummer existiert, erfolgt die Verknüpfung anhand der Adressen (record-linkage).
 

Die Forschungen bis 2015 werden sich auf ein Projekt in Kooperation zwischen dem IAB, dem ZEW, der Brunel University London und dem "Center for Innovation, Technology and Policy Research" in Lissabon konzentrieren, für das Drittmittel im Rahmen der "Strengthening Efficiency and Competitiveness in the European Knowledge Economies (SEEK)" -Förderung eingeworben werden konnten. Dieses Projekt dreht sich um die Frage, welchen Einfluss die Krise auf die Humankapitalausstattung neu gegründeter High-Tech Unternehmen hat. Dabei ist zu beachten, dass das Humankapital dieser Firmen zwei Seiten aufweist. Während des Gründungsprozesses steht das der Gründer im Vordergrund während in der Folge, das der Mitarbeiter an Gewicht gewinnt. Diese Wechselwirkungen und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung der jungen Unternehmen zu analysieren ist nur mit Linked-Employer-Employee Datansätzen möglich. Der Analyse von Gründungen aus Portugal und Deutschland ermöglicht es, den Aufbau von Humankapital in Unternehmen, die während einer Krise gegründet wurden, mit solchen, die nach der Überwindung einer Krise gegründet wurden, zu vergleichen.

Projektmethode

siehe Abstract
 

siehe Abstract
 

Projektziel

nicht erfasst

Beteiligte Institute

  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit
  • Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH
  • Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, FB Arbeitsmärkte, Personalmanagement & Soz. Sicherung
  • Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim

Projektstatus

Laufend
 

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