Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Evaluation der Kompetenz-Dienstleistungen

Projektnummer

1475

Projektherkunft

IAB-Projekt

Projektleiterin / Projektleiter

Projektmitarbeiterin / Projektmitarbeiter

  • Hofbauer-Geer, Heike
  • Klinck, Dorothea (Bundesagentur für Arbeit)
  • Treziak-König, Mechthild (Bundesagentur für Arbeit, PEG 3-BPS)

Projektstart

März 2012

Projektende

Mai 2014

Kurzbeschreibung

Der Berufspsychologische Service (BPS) der Bundesagentur für Arbeit hat vier neue Dienstleistungen zur Kompetenzfeststellung (K-DL) entwickelt, die den Vermittlungs- und Integrationsfachkräften der Agenturen für Arbeit und Jobcentern in Form der gemeinsamen Einrichtungen (gE) zur Identifizierung von überfachlichen Kompetenzen der Kundinnen und Kunden dienen sollen. Durch die genaue Kenntnis der Ressourcen und Stärken der Kundinnen und Kunden soll eine passgenaue Vermittlung und gezielte Förderung ermöglicht werden. Die vier K-DL unterscheiden sich in den durch sie erfassten überfachlichen Kompetenzen und in der Art ihrer Durchführung: Bei K1 handelt es sich um einen computergestützten Fragebogen zur Selbsteinschätzung von Verhalten im Berufsleben; K2 ist ein Test zur Erfassung der Auffassungsgabe, K3 ein diagnostisches Gespräch zur Begutachtung der Leistungsorientierung und K4 ein Assessment Center zur Erfassung sozial-kommunikativer Kompetenzen.
Nachdem die K-DL im Jahr 2012 flächendeckend eingeführt worden waren, erfolgte im Jahr 2013 eine breit angelegte Evaluation. Das hier vorgestellte qualitative Forschungsvorhaben ist Bestandteil dieser Evaluation. Die Untersuchung sollte vor allem die Frage beantworten, welche erwünschten und unerwünschten Effekte die K-DL auf den weiteren Integrations- und Vermittlungsprozess entfalten. Weitere, damit zusammenhängende Untersuchungsgegenstände waren der Anlass für die Nutzung einer K-DL, die Kommunikation zwischen Fachkräften und Kundinnen und Kunden bei der Einschaltung der K-DL sowie die Diskussion und Nutzung der Ergebnisse.
Kernstück des Projektes waren qualitative Interviews mit Vermittlungs- und Integrationsfachkräften sowie Kundinnen und Kunden an sechs Standorten, wobei jeweils eine Arbeitsagentur und eine gemeinsame Einrichtung berücksichtigt wurden.
Zentrales Ergebnis ist, dass die K-DL einen positiven Effekt auf den weiteren Vermittlungs- und Integrationsprozess haben können, wenn sie durch die Fachkräfte in ein ohnehin stärkenorientiertes Vorgehen eingebettet werden. Sie stiften dort besonders großen Nutzen, wo die Kommunikation zwischen Fachkräften sowie Kundinnen und Kunden bereits konstruktiv und lösungsorientiert ist, die Einschaltung gut begründet wird und bei den Kundinnen und Kunden Verständnis für die Nutzung entsteht.

Projektmethode

Implementationsstudie

Interviews, Dokumentenanalysen

Projektziel

Die vier K-DL sollen im Flächeneinsatz einer Evaluation unterzogen werden. Die Frage nach der Unterstützung der fachlichen Arbeit der Vermittlungs-/Integrationsfachkraft durch die K-DL stellt einen Hauptfokus des gesamten Evaluationskonzepts dar (Feststellung der Bedeutung der K-DL-Ergebnisse für den weiteren Vermittlungs- und Beratungsprozess).

Projektstatus

Abgeschlossen
 

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