Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Betrieblicher Einsatz sozialer Kontakte bei der Rekrutierung Langzeitarbeitsloser

Projektnummer

3223

Projektherkunft

IAB-Projekt

Projektleiterin / Projektleiter

Projektstart

Januar 2017

Projektende

Dezember 2020

Kurzbeschreibung

Die Prozesse der Arbeitssuche und der betrieblichen Stellenbesetzung unterliegen vor allem mit Blick auf Langzeitleistungsbezieher einigen Besonderheiten. So sehen sich Langzeitarbeitslose aufgrund ihrer langen Arbeitslosigkeitserfahrung besonderen Schwierigkeiten im Stellenbesetzungsprozess ausgesetzt: Ihnen haftet das Stigma der Langzeitarbeitslosigkeit an und betriebliche Entscheider befürchten, unter anderem, eine erschwerte Integration dieser Personen in ihren Betrieb und die Arbeitsabläufe. Da soziale Kontakte Unsicherhei-ten über die Passung von Bewerbern und Stelle reduzieren und Empfehlungen nur ausgesprochen werden, wenn der Empfehlende von der Passung des potenziellen Kandidaten überzeugt ist, könnte dieser Weg Lang-zeitarbeitslosen den Wiedereinstieg in Beschäftigung erleichtern. Dennoch bringen nicht alle Netzwerke den gleichen Erfolg. So kann angenommen werden, dass soziale Kontakte in die Arbeitswelt eine bessere Hilfestellung bieten als private Kontakte. Es ist deshalb nicht nur relevant zu erfahren, ob Netzwerke von Betrieben bei der Rekrutierung Langzeitarbeitsloser genutzt werden, sondern auch von welcher Art Netzwerk sie sich den größten Erfolg versprechen. Die Daten der IAB-Stellenerhebung bieten Informationen darüber, welchen Weg der Stellenbesetzung Betriebe bei der Personalsuche gewählt haben und welche Personengruppen über diese spezifischen Wege gesucht und gefunden wurden. Zudem ist es mit einem zusätzlichen Frageprogramm möglich, die betrieblichen Einschätzungen zu erfassen, welche Netzwerke für die Rekrutierung bestimmter Personengruppen am hilfreichsten sind und wie diese im Einstellungsprozess eingesetzt werden.

Projektziel

Das Projekt soll Informationen zur betrieblichen Nutzung sozialer Kontakte im Einstellungsprozess liefern. Vor allem über deren Einsatz, der nach Personengruppen variieren kann, liegen bisher keine Ergebnisse vor. Es wird das betriebliche Verhalten im Einstellungsprozess in Bezug auf Langzeitarbeitslose und Vergleichsgruppen untersucht und die erfolgreichste Strategie ermittelt.

Beteiligte Institute

  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit

Projektstatus

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