Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Strukturwandel des Arbeitsmarktes 1950 bis 1970 nach Berufen und Sektoren

Kurzbeschreibung

"Die ... Untersuchung zeigt im Tabellenanhang die Verteilung der Erwerbspersonen bzw. Erwerbstätigen getrennt nach Männern und Frauen in den Jahren 1950, 1961 und 1970 nach 111 Berufsgruppen und 51 Wirtschaftszweigen. Die Zahlen sind das Ergebnis der Volks- und Berufszählungen in den genannten Jahren. Die (Netto-)Veränderungen zwischen diesen drei Zeitpunkten geben wichtige Aufschlüsse über Umfang und Richtung struktureller Entwicklungen nach Berufen und Wirtschaftszweigen." "Die wichtigsten Grundlinien des beruflichen und sektoralen Wandels in den beobachteten beiden Dekaden werden im Textteil dargestellt. Dabei wird auch besonders auf unterschiedliche Entwicklungen bzw. Auffälligkeiten bei der getrennten Analyse von männlichen und weiblichen Erwerbspersonen eingegangen. Als wichtigste Ergebnisse können festgehalten werden: ++ Das Tempo bzw. das Außmaß der Veränderungen war in der zwei ten Dekade geringer als in der ersten. ++ Die Entwicklung in Berufen und Wirtschaftszweigen deutet darauf hin, daß die Umstrukturierung der Wirtschaft eher intensiv als extensiv erfolgte, daß also z.B. die Expansion bestimm ter Wirtschaftszweige auch durch die Ausdehnung ihres admini strativen, planenden und wissenschaftslichen Bereiches erfolgte, wobei dem letztgenannten zunehmende Bedeutung zu kam. ++ Gemessen an den Strukturen anderer Länder, die gegenüber der Bundesrepublik als weiterentwicklet gelten können (USA, Schwe den), ist mit einem Anhalten dieser Tendenzen zu rechnen. ++ Die Besetzung der Berufe mit männlichen und weiblichen Er werbspersonen ist eher einseitig als ausgeglichen, die Nivel lierungstendenz ist gering. Dies ist in den Wirtschaftszwei gen weniger stark der Fall, die Nivellierungstendenz ist deutlicher. Diese Nivellierung rührt aber daher, daß in den Wirtschaftszweigen zunehmend männliche (geschlechtsspezi fischen) Tätigkeiten, z.B. Büroberufe, kombiniert wer den. Eine Substitution zwischen Männern und Frauen fand zu mindest per Saldo nur in geringem Umfang statt. ++ Die breiteste berufliche Streuung und damit die häufigsten beruflichen Einsatzmöglichkeiten finden sich in den Wirt schaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes. ++ Für die Veränderung der Berufsstruktur war in erster Linie der Wirtschaftszweigeffekt ausschlaggebend. Das heißt, die Berufsstruktur wurde nachhaltig durch das Wachsen bzw. Schrumpfen der Wirtschaftszweige verändert. Aber auch der Arbeitsplatzbesetzungseffekt, d.h. die gegenseitige Sub stituierung von Berufen, hat z.T. noch beachtliche Ver änderungen bewirkt. Der ... vorgelegte Text enthält ein ausführliches Kapitel über die mannigfaltigen Vergleichsprobleme zwischen den drei Volkszählungen und die unternommenen Lösungsversuche."

Autorin / Autor

  • Karr, Werner
  • Leupoldt, Rudolf

Bibliografische Daten

Karr, Werner; Leupoldt, Rudolf (1976): Strukturwandel des Arbeitsmarktes 1950 bis 1970 nach Berufen und Sektoren. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 05), Nürnberg, 40 S. % Tabellen.
 

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