Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Allgemeine Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern

Kurzbeschreibung

"ABM haben den Arbeitsmarkt Ostdeutschlands im Jahre 1991 schnell und - vor allem im zweiten Halbjahr - in beträchtlicher Größenordnung entlastet. Im Oktober wurden rd. 350 000 Personen in ABM gefördert. Durch Multiplikatorwirkungen werden die direkten Entlastungseffekte noch verstärkt. Von den 620 000 Arbeitsvermittlungen seit Oktober 1990 entfielen 380 000 (62%) auf ABM. Ein Zehntel der Geförderten ist inzwischen wieder ausgeschieden. Nach zögerlichem Beginn gewinnen intensive Maßnahmen besonders stark an Bedeutung. Knapp ein Viertel aller Vermittlungen in ABM ging im III. Quartal in Maßnahmen des Bereichs Geländeerschließung/Hochbau. Die Maßnahmenstruktur ist nach Arbeitsämtern sehr unterschiedlich. Bei ABM handelt es sich weit überwiegend um kleine Maßnahmen. Durchschnittlich sind in einer ABM 5,4 Personen beschäftigt. Obwohl überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen, sind Frauen in ABM unterrepräsentiert. Die besonders expansiven investiven ABM bieten für Frauen in geringerem Umfang Beschäftigungsmöglichkeiten." (Autorenreferat)

Autorin / Autor

  • Spitznagel, Eugen

Bibliografische Daten

Spitznagel, Eugen (1992): Allgemeine Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung (ABM) in den neuen Bundesländern * eine Zwischenbilanz ein Jahr nach der deutschen Vereinigung (IAB-Kurzbericht 12.11.1991). In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg (Hrsg.), Kurzberichte 1991, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 42.13), Nürnberg, S. 217-228.
 

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