Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Kurzbeschreibung

"Die Vereinbarkeit der beiden Lebensbereiche Beruf und Familie wird in Ost und West immer noch primär als Aufgabe bzw. Problem von Frauen betrachtet. Mit der gestiegenen Erwerbsneigung der Frauen geht in der Regel kein verstärkter Wunsch von Männern einher, Haus- und Familienarbeit zu übernehmen.
Die angebotenen Vereinbarkeitsmodelle (Arbeitszeitflexibilisierung, Teilzeitarbeit und Erziehungsurlaub) sind bislang mit Nachteilen im weiteren Berufsverlauf verbunden. Besonders bei Alleinerziehenden ergeben sich durch die mangelhafte ökonomische Absicherung und die geringe Zahl an öffentlichen Kinderbetreuungsplätzen Probleme. Die Möglichkeit, vorübergehend die Erwerbsarbeit zu unterbrechen, muß mit erheblichen Schwierigkeiten bei der Wiedereingliederung in den Beruf erkauft werden. Die Forderung nach beruflicher Qualifizierung darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, daß es bei einem eingeschränkten Arbeitsplatzangebot für Frauen zu weiteren Verdrängungsprozessen auf dem Arbeitsmarkt kommen wird." (Autorenreferat)

Autorin / Autor

  • Notz, Gisela

Bibliografische Daten

Notz, Gisela (1992): Vereinbarkeit von Familie und Beruf * eine frauenspezifische Problemstellung. In: G. Engelbrech, S. Schenk & P. Wagner (Hrsg.), Bedingungen der Frauenerwerbsarbeit im deutsch-deutschen Einigungsprozeß, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 167), Nürnberg, S. 49-63.
 

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