Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Labour migration to Germany from Central and Eastern Europe

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges sind Millionen von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und mit unterschiedlichem ethnischen Hintergrund nach Deutschland eingewandert. Sie sind aus den verschiedensten Gebieten der Welt und aus allen Gegenden Europas gekommen, eingeschlossen die vertriebenen Deutschen, Asylbewerber, Aussiedler, 'Gastarbeitnehmer' und andere Immigranten. Nach 1989 ist Deutschland wieder eines der Hauptziele für Einwanderer geworden. Zwischen 1989 und 1992 betrug die Nettoeinwanderung nach Deutschland sogar insgesamt über 1 Million pro Jahr. Die meisten Migranten kamen hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen und sie haben Westdeutschland als ihr eigentliches Ziel gewählt. Später ging das Niveau der Wanderung zwar nach unten, war aber nach wie vor signifikant. Jetzt, am Ende der Dekade, sind es nur noch relativ geringe Wanderungsbewegungen, und dieses insbesondere wegen sehr strikter Regelungen beim Zugang zu den westlichen Arbeitsmärkten, aber auch allgemein wegen der hohen Arbeitslosigkeit in den westeuropäischen Ländern (und speziell in Deutschland), aber auch wegen politischer ökonomischer Entwicklungstendenzen in der Mehrzahl der mittel- und osteuropäischen Länder, die inzwischen zu Kandidaten für eine Mitgliedschaft in den Europäischen Union geworden sind. Der Beitrag fasst als erstes die Trends der Nachkriegsmigration nach Deutschland zusammen, wodurch die Migrationsmuster zwischen 1989 und 1996 in einen Gesamtzusammenhang gestellt werden. Anschließend werden die Charakteristika der Migration und der Beschäftigung von Ausländern Mitte der 90er Jahre aufgezeigt, wobei in einem Schwerpunkt die verschiedenen Programme näher dargestellt werden, über die die Arbeitsmigranten aus dem Osten nach Deutschland kommen konnten. Zum Schluss werden die Implikationen sowohl für Deutschland wie für die Herkunftsländer dahingehend untersucht, inwieweit diese Beschäftigungsprogramme als ein Substitut sowohl für illegale Einwanderung als auch für eine umfassende Einwanderungspolitik gewirkt haben könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Hönekopp, Elmar

Bibliografische Daten

Hönekopp, Elmar (2001): Labour migration to Germany from Central and Eastern Europe * old and new trends. In: E. Hönekopp, S. Golinowska & M. Horalek (Hrsg.), Economic and labour market development and international migration. Czech Republic, Poland, Germany. Results of an international research project, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 244), Nürnberg, S. 53-82.
 

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