Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Lohnkostenzuschuss und individuelle Qualifizierung

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"Seit Mitte 1998 werden im Arbeitsamt einer Großstadt in der Bundesrepublik Deutschland, zwei Lohnkostenzuschussprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten umgesetzt. Gemeinsam ist beiden die Möglichkeit, zusätzlich zu den Lohnkosten auch individuell auf den geförderten Arbeitsplatz zugeschnittene Qualifizierungen fördern zu lassen. Ein Programm fördert dabei ausschließlich Frauen. Die Vorlage eines Qualifizierungskonzeptes durch den Arbeitgeber und die Inanspruchnahme einer Beratung zur Umsetzung der Qualifizierungsförderung ist verpflichtend. Die Arbeitsverhältnisse werden in vielen Fällen durch das Arbeitsamt oder einen kooperierenden Bildungsträger vermittelt. Das andere Programm sieht die Ausgabe von Eingliederungsschecks vor, mit denen sich Arbeitslose selbst bei Firmen eigener Wahl bewerben. Die Inanspruchnahme der Qualifizierungsförderung und die Durchführung von Qualifizierungen ist freiwillig. Beide Programme haben hohe Brutto-Eingliederungsquoten erzielt (zwischen 60 und 70 %), sind aber auch kostspielig. Das Programm mit dem Scheck-System ist dennoch fiskalisch effizient, das Frauenförderprogramm birgt das Potenzial für eine Refinanzierung, wenn Änderungen in der Förderstruktur (Bemessungsgrenze und Förderzeiträume) umgesetzt werden. Die Möglichkeit der Förderung individuell zugeschnittener Qualifizierung scheint für die hohen Eingliederungserfolge zu einem hohen Grade verantwortlich zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Rebenstorf, Jan

Bibliografische Daten

Rebenstorf, Jan (2002): Lohnkostenzuschuss und individuelle Qualifizierung * eine vergleichende Evaluation zweier Modelle. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.), Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung. Begleitforschung zu Modellversuchen, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), Nürnberg, S. 133-171.
 

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