Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Grenzüberschreitende regionale Arbeitsmärkte als Katalysatoren der Internationalisierung?

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Kurzbeschreibung

"Die für EU-Angehörige geltende Freizügigkeit, ihre gesetzlich garantierte Niederlassungsfreiheit und die offenen Binnenmarktstrukturen der EU bieten die rechtliche Grundlage dafür, dass sich das Arbeitsangebot und die -nachfrage formal unabhängig von nationalstaatlichen Grenzen entwickeln können. Tatsächlich kam es in den vergangenen Jahrzehnten zur Herausbildung grenzüberschreitender regionaler Arbeitsmärkte, die vorrangig durch Pendelmobilität geprägt sind. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungstendenzen hin zu einer grenzübergreifenden Verknüpfung nationaler Arbeitsmärkte stellt sich die Frage, ob die im kleinräumigen Maßstab entstandenen grenzüberschreitenden Beschäftigungsmärkte Vorformen bzw. Katalysatoren für die Internationalisierung nationaler Arbeitsmärkte in der EU sein können. Im Beitrag wird daher auf der Basis einer umfassenden empirischen Bestandsaufnahme der Arbeitsmarktstrukturen und -beziehungen im deutsch-niederländischen Grenzraum diskutiert, inwieweit die vorhandenen grenzüberschreitenden Verknüpfungen als erster Schritt hin zu einer wachsenden großräumigen Arbeitsmobilität zwischen den Mitgliedsländern der EU gewertet werden können. Dabei wird insbesondere die Rolle der unterschiedlichen Mobilitätsformen entlang der EU-Binnengrenzen, wie z. B. der Pendelmobilität oder der Arbeitsmigration, näher beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Janssen, Manfred
  • Woltering, Michael

Bibliografische Daten

Janssen, Manfred; Woltering, Michael (2004): Grenzüberschreitende regionale Arbeitsmärkte als Katalysatoren der Internationalisierung? In: E. Hönekopp, R. Jungnickel & T. Straubhaar (Hrsg.), Internationalisierung der Arbeitsmärkte, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 282), Nünberg, S. 183-208.
 

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