Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Zur Bedeutung von Standortfaktoren

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Kurzbeschreibung

"Der Beitrag geht der Frage nach, welche Faktoren einen für Kapital und (hoch qualifizierte) Arbeitskräfte attraktiven Standort ausmachen. Hierbei beziehen sich die Autoren sowohl auf Aussagen verschiedener ökonomischer Theorierichtungen als auch auf Ergebnisse der empirischen Standortforschung. Migrationstheoretische Ansätze implizieren, dass städtische Regionen, die wirtschaftlich florieren, hohe Löhne und attraktive Lebensbedingungen bieten, generell einen Vorteil bei der Attrahierung von hoch qualifizierten Arbeitskräften haben. Die aus theoretischer Sicht bedeutsamen Faktoren für die unternehmerische Standortwahl betreffen in erster Linie den Zugang zu Input- und Outputmärkten, Agglomerationseffekte sowie infrastrukturelle Gegebenheiten. Aus jüngeren empirischen Analysen zur Standortwahl von Unternehmen und Arbeitskräften lässt sich der Schluss ziehen, dass weiche Standortfaktoren und andere Nicht-Kostenfaktoren an Bedeutung für die Standortwahl von Unternehmen und qualifizierten Arbeitskräften gewinnen. Weiche Standortfaktoren, die eine Region attraktiv für (hoch) qualifizierte Arbeitskräfte machen, sind gleichzeitig auch für die Standortwahl von Unternehmen relevant, in denen qualifizierte Arbeitskräfte eine entscheidende Rolle spielen, also insbesondere in Hightech-Bereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Niebuhr, Annekatrin; Stiller, Silvia (2004): Zur Bedeutung von Standortfaktoren * was macht einen Standort attraktiv für qualifizierte Arbeitsmärkte und Kapital? In: E. Hönekopp, R. Jungnickel & T. Straubhaar (Hrsg.), Internationalisierung der Arbeitsmärkte, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 282), Nünberg, S. 233-257.
 

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