Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Von einer Welthandels- zu einer Weltwirtschaftsordnung

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"Es wird die Problemstellung untersucht, ob im Zeitalter der Globalisierung ein erweitertes internationales Regelwerk benötigt wird, mit dem sich die Staatengemeinschaft an vertraglich vereinbarte Regeln des internationalen Waren- und Dienstleistungshandels, der internationalen Wettbewerbspolitik und der Bereitstellung globaler Sozialnormen und Umweltgüter bindet. Gezeigt wird, dass diese Diskussion über eine Neugestaltung der Weltwirtschaftsordnung bedenkenswerte Reformvorschläge enthält, aber auch Gefahren einer Reregulierung des Welthandels birgt, die mehr Schaden als Nutzen stiften würde. Der Beitrag spricht sich für eine Trennung der Kompetenzen für die Welthandelspolitik (Stärkung und begrenzte Ausweitung der WTO-Handelsregeln), die globale Sozialpolitik (Stärkung der ILO-Standards), den Schutz globaler Umweltgüter (internationale Umweltabkommen) und die Bekämpfung grenzüberschreitender Wettbewerbsbeschränkungen (internationales wettbewerbsrechtliches Kooperationsabkommen) aus. Reformen der Weltwirtschaftsordnung sollten eine Bündelung von Kompetenzen bei einer Institution insbesondere eine Überfrachtung der WTO - vermeiden und sich stattdessen auf Arbeitsteilung und Kooperation geeigneter Institutionen stützen, die sich am Prinzip komparativer Kompetenzvorteile orientiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Bender, Dieter

Bibliografische Daten

Bender, Dieter (2004): Von einer Welthandels- zu einer Weltwirtschaftsordnung. In: E. Hönekopp, R. Jungnickel & T. Straubhaar (Hrsg.), Internationalisierung der Arbeitsmärkte, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 282), Nünberg, S. 329-346.
 

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