Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Arbeitsmarktpolitik bei endogenen Matching-Funktionen

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"Makroökonomische Evaluationen von Arbeitsmarktpolitik greifen in der Regel auf Matching-Funktionen als wichtigem Modellbestandteil zurück. Die Matching-Funktion bezieht neu geschaffene Arbeitsplätze - eine Stromgröße - auf offene Stellen und Arbeitssuchende - beides Bestandsvariablen. In den meisten Studien wird angenommen, dass der Matching-Prozess durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen nicht beeinflusst wird, also exogen ist, und dass die Matching-Funktion bestimmte Eigenschaften erfüllt, die mit einer Cobb-Douglas Funktion abgebildet werden können. Der Beitrag zeigt, dass beide Annahmen fragwürdig sind. Es wird mit Hilfe eines 'Agent-based-computational' Modells ein Arbeitsmarkt programmiert, der die Eigenschaften des Matching-Prozesses nicht vorgibt. Vielmehr ergeben sie sich aus dem Zusammenspiel der Akteure auf der Mikroebene. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass die Eigenschaften des Matchings sich mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen verändern können, die Matching-Funktion also endogen ist. Auch die Annahme einer Cobb-Douglas-Funktion kann nicht bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Neugart, Michael

Bibliografische Daten

Neugart, Michael (2004): Arbeitsmarktpolitik bei endogenen Matching-Funktionen. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.), Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel. Empirische Analysen, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), Nürnberg, S. 97-106.
 

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