Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Ein anreizkompatibles Kontrollinstrument der regionalen Arbeitsvermittlung

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"In der Arbeit wird ein Konzept zur Messung der Effizienz regionaler Arbeitsmarktpolitik vorgestellt. Ausgangspunkt ist das Schweizer Modell für eine anreizkompatible Arbeitsvermittlung, in dem die strategischen Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf nationaler Ebene vorgegeben werden und die operative Durchführung in der Eigenverantwortung der Kantone und der Regionalen Arbeitsvermittlungen (RAV) liegt. Theoretisch basiert der Ansatz auf der Principal-Agent-Theorie, insbesondere dem Konzept 'Yardstick-Competition'. Die Effektivität der Leistungserbringung der Agenten wird anhand definierter Ziele in Form von Wirkungsindikatoren verglichen und an ein Vergütungssystem gekoppelt. Anhand einer Beispielrechnung mit bundesdeutschen Daten werden Möglichkeiten und Restriktionen des Modellansatzes diskutiert. Es wird deutlich, dass ein solches Modell sehr hohe Anforderungen sowohl an die Datenqualität als auch an die inhaltliche Umsetzung wie beispielsweise die Definition der Wirkungsziele und deren Operationalisierung stellt, die derzeit noch nicht gegeben sind. Dennoch kann der Ansatz als ein substantieller Beitrag zu mehr Transparenz in der Arbeitsvermittlung gesehen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Hilbert, Christoph

Bibliografische Daten

Hilbert, Christoph (2004): Ein anreizkompatibles Kontrollinstrument der regionalen Arbeitsvermittlung * das Modell Schweiz und dessen Potenzial für die Bundesrepublik. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.), Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel. Empirische Analysen, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), Nürnberg, S. 133-152.
 

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