Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Benchmarking - Hoffnungsträger oder Zauberwort?

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"Benchmarking hat sich vom Management-Werkzeug der Industrie zur Methode für internationale Systemvergleiche etwa der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften oder der Effektivität von Bildungssystemen erweitert. Es müssen jedoch gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, um die Methode sinnvoll und erkenntnissteigernd anwenden zu können. Hierzu zählen geeignete und sinnvoll interpretierbare Daten, dazu passende Bewertungskriterien, die möglichst widerspruchsfrei anwendbar sind, sowie die Berücksichtigung der Kontextabhängigkeit. Diese Voraussetzungen sind hinsichtlich der Daten und der Bewertungskriterien häufig nicht im ausreichenden Maße gegeben. Liegen sie jedoch vor, so stellt der Ansatz ein wertvolles heuristisches Instrument für Lernprozesse und Erkenntnisgewinne dar. Das Anwendungsbeispiel von 'Bildungs- Benchmarking Deutschland' zeigt Chancen und Grenzen der Benchmarking-Methode für den Bereich der Berufsbildung auf. Dabei wird auch die Aussagekraft von Indikatoren exemplarisch problematisiert. Der Beitrag schließt mit der Benennung weiteren Forschungsbedarfs zur Verbesserung der statistischen und methodischen Grundlagen für internationale Benchmarks im Bildungsbereich sowie zu Voraussetzungen, unter denen sich bildungspolitische Schlussfolgerungen ableiten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Werner, Dirk

Bibliografische Daten

Werner, Dirk (2006): Benchmarking - Hoffnungsträger oder Zauberwort? * Chancen und Grenzen der Methode am Beispiel eines internationalen Vergleichs der Berufsbildung. In: C. Brinkmann, S. Koch & H. G. Mendius (Hrsg.), Wirkungsforschung und Politikberatung - eine Gratwanderung?, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 300), Nürnberg, S. 221-243.
 

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