Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

East German wages since unification

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Kurzbeschreibung

"Der Beitrag analysiert den sich seit der Wiedervereinigung vollziehenden Übergang zu stärker dezentraler Lohnfindung in Ostdeutschland. Inwieweit dieser Prozess zu mehr Lohnflexibilität geführt hat, wird anhand eines ökonometrischen Modells, das nominale und reale Abwärtslohnstarrheiten simultan erfasst, untersucht. Die empirische Evidenz spricht dafür, dass individuelle Lohnveränderungen mittlerweile stärker von Nominallohn- als von Tariflohnrigiditäten beeinflusst werden, was das Lohnwachstum im Aggregat systematisch reduziert. Trotzdem erscheinen Lohnrigiditäten in Ostdeutschland bedeutender als in Westdeutschland. Wegen der geringen Rentabilität vieler Betriebe wären häufiger nominale Lohnkürzungen erforderlich, die jedoch auch bei Lohnfindung auf der Betriebsebene schwierig durchzusetzen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Bonin, Holger

Bibliografische Daten

Bonin, Holger (2006): East German wages since unification * from collective to individual agreements. In: H. S. Buscher, C. Dreger & U. Walwei (Hrsg.), Institutionen und Arbeitsmarkt. Messkonzepte, Wirkungszusammenhänge und internationaler Vergleich, (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 304), Nürnberg, S. 135-159.
 

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