Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Balanceakt: Zuwanderung steuern, Integration fördern

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Kurzbeschreibung

"Die Themen Migration und Integration stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe. Angesichts des demografischen Wandels ist Deutschland - ein Land, aus dem inzwischen mehr Menschen ab- als zuwandern - dringend darauf angewiesen, das Beschäftigungspotenzial der hier lebenden Migrantinnen und Migranten auszuschöpfen und qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland zu gewinnen. Die Autorinnen und Autoren der Schwerpunktbeiträge gehen unter anderem der Frage nach, welche Folgen die vollständige Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts ab Mai 2011 haben wird, welche Personengruppen von Zuwanderung profitieren und wie gut Aussiedlerinnen und Aussiedler in den deutschen Arbeitsmarkt integriert sind.
Außerdem finden Sie in diesem Heft Analysen zu den Beschäftigungswirkungen des von der Bundesregierung jüngst beschlossenen Sparpakets sowie zu den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise im internationalen Vergleich. In zwei weiteren Beiträgen erläutern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem IAB, wie sie sich das Zufallsprinzip bei der Evaluation arbeitsmarktpolitischer Programme zu Nutze machen und welche Bedeutung die Arbeiten der im Jahr 2010 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichneten Ökonomen für die IAB-Forschung haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnis:
Joachim Möller, Ulrich Walwei: Editorial (1);
Herbert Brücker: Brain Gain oder Brain Drain: Deutschland und Europa fallen im Wettbewerb um die besten Köpfe zurück (4-11);
Timo Baas: Mehr oder minder: Wer kommt nach Öffnung der Arbeitsmärkte? (12-17);
Herbert Brücker, Elke J. Jahn: Gewinner und Verlierer: Einheimische Arbeitskräfte profitieren von Zuwanderung (18-23);
Joachim Möller: Standpunkt: Mindestlohn muss die Dienstleistungsfreiheit in der EU absichern (24-27);
Daniela Hochfellner: Gewappnet und gerüstet: Die Datens(ch)ätze des IAB sind eine Fundgrube für die Migrationsund Integrationsforschung (28-31);
Rubrik 'Projekte' (32-37);
Regina Konle-Seidl: Fördern und Fordern: Deutschland, Dänemark und die Niederlande haben ihre Integrationsbemühungen verstärkt (38-43);
Daniela Hochfellner, Rüdiger Wapler: Licht und Schatten: Die Situation von Aussiedlern und Spätaussiedlern auf dem deutschen Arbeitsmarkt (44-49);
Axel Deeke: Berufsbezogene Deutschförderung und berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund. Eine Wirkungsanalyse (50-55);
Rubrik 'Publikationen' (56-59);
Michael Feil, Ulrich Walwei: Haushaltskonsolidierung und gesamtwirtschaftliche Beschäftigung: Jobwunder trotz Sparpaket (60-65);
Lutz Bellmann, Friedrich Buttler: Effekte der Weltwirtschaftskrise: auf den Arbeitsmarkt Jugendliche tragen die Hauptlast (66-71);
Rubrik 'Personen' (72-77);
Michael Müntnich, Torben Schewe, Gesine Stephan: Durch Zufall zum Erkenntnisgewinn: Emu trifft Pinguin (78-83);
Rubrik 'Presse' (84-85);
Alfred Garloff, Joachim Möller, Gesine Stephan: Wirtschaftsnobelpreis 2010: Elfenbeinturm - nein danke! (86-91);
Rubrik 'Podium' (92-103).

Bibliografische Daten

Autorengemeinschaft (2010): Balanceakt: Zuwanderung steuern, Integration fördern. In: IAB-Forum, Nr. 2, 104 S.
 

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