Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Navigation zu den wichtigsten Bereichen.

Hauptnavigation.


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"Der Beitrag gibt einen Überblick über die Literatur zur Theorie, Methodik und Empirie geschlechtsspezifischer Lohnunterschiede. Beobachtete und unbeobachtete Ausstattungsunterschiede sowie Differenzen in den Ertragsraten einkommensrelevanter Merkmale bilden das Spektrum der theoretischen Überlegungen. Methodische Ansätze zur Zerlegung in diese Komponenten sind ebenso Gegenstand der nachfolgenden Ausführungen wie die Diskussion ökonometrischer Probleme. Die Darstellung empirischer Ergebnisse konzentriert sich auf Deutschland. Ergänzt wird dieser Survey um einige neue empirische Ergebnisse. Dabei geht es darum, die Bedeutung bezahlter und unbezahlter Überstunden für Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern herauszuarbeiten. Zum Weiteren wird analysiert, ob und inwieweit die private und berufliche Nutzung von Computern einkommensrelevant ist, ob die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern berührt wird und ob diese gegebenenfalls innerhalb der Einkommensverteilung zwischen hohen und niedrigen Einkommen schwankt. Es zeigt sich, dass der Einsatz von Computern im Erwerbsleben dazu beiträgt, die geschlechtsspezifische Lohnlücke zu schließen. Demgegenüber sind Männer im Allgemeinen von Mehrarbeit stärker begünstigt. Sie erzielen höhere Ertragsraten. Daraus folgt eine Tendenz zur Vergrößerung der Lohndifferenzen. Eine im Zeitablauf systematische Verringerung der Lohnlücke lässt sich zwar hinsichtlich der Ausstattungsunterschiede feststellen. Dies gilt jedoch nicht für unbeobachtete Einflüsse und Ertragsraten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Hübler, Olaf

Bibliografische Daten

Hübler, Olaf (2003): Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 4, S. 539-559.
 

Infobereich.

Abspann.