Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Die Mehrebenenanalyse regionaler Fragestellungen

Kurzbeschreibung

"Der Aufsatz informiert einführend über die Mehrebenenanalyse regionaler Fragestellungen. Der Autor differenziert dabei zwischen der konzeptionellen und der methodischen Mehrebenenanalyse. Die konzeptionelle Mehrebenenanalyse meint hier die allgemeine Modellvorstellung des individualistischen Programms in Ökonomie und Soziologie, Akteure nicht als isolierte Monaden zu betrachten, sondern ihr Handeln im ökonomischen, sozialen und kulturellem Kontext zu analysieren. Typischerweise werden dabei Regionalinformationen als Kontextvariablen auf der Makroebene interpretiert, welche die Handlungsbedingungen der auf der Mikroebene sozialer Systeme handelnden Akteure beschreiben. Eine methodisch adäquate Behandlung dieser Mehrebenenproblematik in der Datenanalyse erlaubt eine spezielle Klasse der sozialwissenschaftlichen oder ökonometrischen Modellbildung. Während soziologisch orientierte Methodiker in diesem Zusammenhang von Mehrebenenanalyse (multilevel analysis) sprechen, ist in der ökonometrischen Literatur von Modellen mit zufällig variierenden Parametern (random effects oder mixed effects models) die Rede. Der Autor stellt diese Modelle konzeptionell vor, diskutiert ihre Ergebnisse und Interpretation am Anwendungsbeispiel und weist auf spezialisierte Software hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Blien, Uwe (2005): Die Mehrebenenanalyse regionaler Fragestellungen. In: G. Grözinger & W. Matiaske (Hrsg.), Deutschland regional. Sozialwissenschaftliche Daten im Forschungsverbund, München u.a.: Hampp, S. 133-156.
 

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