Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Gender-specific migration wage differentials

Kurzbeschreibung

"Der Beitrag analysiert geschlechtsspezifische Lohneffekte regionaler Mobilität. Unter Verwendung eines großen Mikrodatensatzes finden wir negative Lohndifferenziale für Personen im Jahr vor dem Regionswechsel. Der Effekt ist für beide Geschlechter nachweisbar, aber ausgeprägter bei den Männern. Während weibliche Regionswechsler einen bestehenden Lohnnachteil bereits im Jahr nach der Migration mehr als ausgleichen können, bleibt bei männlichen Regionswechslern ein negatives Differenzial relativ zu der immobilen Vergleichsgruppe in der Zielregion bestehen. Unsere Resultate legen den Schluss nahe, dass die auf die Migration folgenden Gewinne für Frauen deutlicher sind. Die Anwendung einer Blinder/Oaxaca - Zerlegungstechnik zeigt, dass das positive Lohndifferenzial zugunsten von mobilen Frauen nicht durch Vorteile in den beobachtbaren Merkmalen gegenüber der immobilen Vergleichsgruppe in der Zielregion erklärt werden kann. Im Gegensatz zu den männlichen Regionswechslern profitieren mobile Frauen von einer günstigeren Bewertung ihrer Charakteristika." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Lehmer, Florian; Möller, Joachim (2006): Gender-specific migration wage differentials * a microdata analysis for Germany. In: Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften, Bd. 57, H. 2, S. 162-189.
 

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