Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Vollbeschäftigung aus Sicht der modernen Arbeitsmarkttheorie: Wie hoch will man springen?

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Kurzbeschreibung

Vollbeschäftigung ist auch in Krisenzeiten ein vordringliches politisches Ziel. Es gilt, auf lange Sicht - über konjunkturelle Hochs und Tiefs hinweg - ein möglichst hohes Beschäftigungsniveau zu erreichen und zu halten. Da der Begriff 'Vollbeschäftigung' aus Sicht des Autors in der Arbeitsmarktforschung unscharf definiert ist, unternimmt er in dem Beitrag den Versuch zu klären, wann man von Vollbeschäftigung sprechen kann und wie eine Politik für Vollbeschäftigung beschaffen sein muss. Er kommt zu dem Schluss, dass Vollbeschäftigung dann herrscht, wenn Arbeitssuchende und Betriebe die gesamtwirtschaftlich optimale Menge an Ressourcen für die Suche nach Arbeitnehmern und nach Jobs aufwenden. Die sich daraus ergebende Konsequenz für eine Politik der Vollbeschäftigung ist eine doppelte: Erstens ist die Arbeitslosenversicherung so zu gestalten, dass Arbeitslose sich eine Zeit der Jobsuche leisten können und auch den Anreiz dazu verspüren. Zweitens hat die Politik dafür zu sorgen, dass für jene, die sich mit der Jobsuche beschäftigen, auch genügend Jobs entstehen. (IAB)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Gartner, Hermann (2008): Vollbeschäftigung aus Sicht der modernen Arbeitsmarkttheorie: Wie hoch will man springen? In: IAB-Forum, Nr. 2, S. 9-13.
 

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