Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Netzwerkforschung auf einem Auge blind?

Kurzbeschreibung

"Die bereits publizierten empirischen Studien zur Bedeutung Sozialer Netzwerke am Arbeitsmarkt befassen sich überwiegend mit der Perspektive von Arbeitssuchenden, die Arbeitgeber werden selten in den Fokus genommen. So liegt bislang auch für Deutschland keine repräsentative Untersuchung über die Bedeutung der Netzwerke aus Sicht der Betriebe vor, die offene Stellen besetzen wollen. Diese Forschungslücke soll mit den hier vorgestellten Analysen verringert werden. Verwendet werden gesamtwirtschaftlich repräsentative Daten der IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots. Sie zeigen, welche Firmen Netzwerkinformationen nutzen, um Stellen zu besetzen, welche Stellen auf diesem Wege besetzt werden und welche Vorteile sich aus dem Nutzen sozialer Netzwerke ergeben. Zwar agieren auch wir auf einem Auge blind, da wir ausschließlich die betriebliche Sichtweise abbilden. Dennoch betrachten wir unsere Untersuchung als einen ersten Schritt hin zu Analysen, die alle Akteure in die Betrachtung einschließt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Kettner, Anja; Rebien, Martina (2009): Netzwerkforschung auf einem Auge blind? * ein Beitrag zur Rolle von Netzwerken bei Stellenbesetzungsprozessen. In: R. Häußling (Hrsg.), Grenzen von Netzwerken, (Netzwerkforschung, 03), Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 209-224.
 

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