Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Das deutsche Arbeitsmarktwunder

Kurzbeschreibung

"Das 'deutsche Arbeitsmarktwunder' ist inzwischen zu einem international feststehenden Begriff geworden, um die außerordentlich verhaltene Reaktion der Beschäftigung und Arbeitslosigkeit auf die Weltrezession im Gefolge der Finanzkrise zu beschreiben. ... Für manche internationalen Beobachter ist ... die Krisenbewältigung so gut gelungen, dass wieder von einem deutschen Modell mit positiver Konnotation die Rede ist. Dies ist umso bemerkenswerter, als in den 1980er und 1990er Jahren der deutsche Arbeitsmarkt noch als Musterbeispiel institutionalisierter Starrheit galt. Offenbar hat sich innerhalb weniger Jahre eine erstaunliche Wandlung in der Außenwahrnehmung vollzogen, von einem Bollwerk der Eurosklerose hin zu einem Vorbild in der Fähigkeit, externe Schocks zu absorbieren. Es stellt sich somit die Frage, ob sich die deutschen Arbeitsmarktinstitutionen grundlegend geändert haben oder ob diese Rezession so ist, dass die immer schon vorhandenen spezifischen Krisenbewältigungsmechanismen des deutschen Arbeitsmarkts besonders gut greifen konnten. Klar ist, dass die Abdämpfung des Schocks nicht durch Reduktion der Belegschaften, sondern durch innerbetriebliche Anpassung erfolgte. Nicht die externe, sondern die interne Flexibilität war dementsprechend entscheidend. Der folgende Beitrag möchte hinter die Kulissen blicken und zur Erklärung des 'deutschen Wunders' beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Möller, Joachim (2011): Das deutsche Arbeitsmarktwunder * Versuch einer Erklärung. In: B. Nietert (Hrsg.), Die Eskalation der Finanz- zur Wirtschaftskrise, (Taschenbücher für Geld, Bank, Börse), Frankfurt am Main: Fritz Knapp Verlag, S. 105-123.
 

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