Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Navigation zu den wichtigsten Bereichen.

Hauptnavigation.


Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Wandel zum Arbeitnehmermarkt

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

"In der Fachöffentlichkeit und in den Medien wird seit einigen Jahren eine Debatte über das Ausmaß des zu erwartenden Fachkräfteengpasses geführt. Akute Mangelsituationen sind erst in wenigen Berufsgruppen und Branchen und bisher meist auch nur regional spürbar. Bei Fortsetzung der günstigen ökonomischen Entwicklung dürfte sich die Situation aber verschärfen, wenn die Jahrgänge der Babyboomer aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Es ist damit zu rechnen, dass sich immer mehr Teilarbeitsmärkte - insbesondere die für qualifizierte Kräfte - zu Arbeitnehmermärkten wandeln, die Nachfrage nach Arbeitskräften also nicht vollständig gedeckt werden kann. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene werden verschiedenste Maßnahmen diskutiert, um ein zusätzliches Arbeitskräfteangebot zu mobilisieren und so die voraussichtlich entstehenden Lücken zu schließen. Besonders die Zuwanderung von ausländischen Fachkräften erscheint als ein wichtiger Stellhebel. Daneben sollen die Ausweitung der Lebensarbeitszeit und die bessere Ausschöpfung des potentiellen Arbeitsvolumens von Frauen dazu beitragen, die prognostizierte Anspannung auf dem Arbeitsmarkt zu verringern. Auch junge Erwachsene, die die erste Chance auf eine Ausbildung verpasst haben, sowie Langzeitarbeitslose geraten verstärkt in den Fokus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Möller, Joachim; Wolter, Stefanie (2014): Wandel zum Arbeitnehmermarkt * wie Unternehmen mit gezielter Personalpolitik ihre Zukunft sichern. In: Verantwortung Zukunft, S. 10-13.
 

Infobereich.

Abspann.