Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Leiharbeit im Betrieb: Flexibilität und Prekarität einer atypischen Beschäftigungsform

Kurzbeschreibung

Die vorliegende Studie wird darüber sprechen, wie Ausbau und Formwandel betrieblicher Flexibilität mit der zunehmenden Prekarisierung von Arbeit zusammenhägen. Hintergrund ist die allmählich, doch stetig wachsende Bedeutung atypischer Arbeit und die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses. Die Untersuchungsebene ist der Betrieb als Ort, in dem Flexibilisierung und Prekarisierung von Arbeit im sozialen Normengefüge ausgehandelt, geformt und umgesetzt werden.
Angetrieben wird die Untersuchung vom Interesse daran, wie sich Arbeit verändert, wie sich die Arbeitsgesellschaft verändert - und von der nie abschließend zu beantwortenden, aber stets brisanten Frage, ob und in welchem Umfang Arbeit ein akzeptierter, auskömmlicher und nachhaltiger Modus der sozialen Teilhabe und Integration bleiben wird, oder ob sie sich wieder auf den riskanten Rand der Gesellschaft zurückbewegt, von dem sie einst gekommen ist.
Das Beispiel hierfür ist die Leiharbeit, eine erst in den letzten Jahrzehnten entstandene flexible Beschäftigungsform - Hoffnung für manche Arbeitsmarktpolitiker, Bedrohung für Gewerkschaften, Geschäftsgrundlage für eine florierende Dienstleistungsbranche. Leiharbeit wird kontrovers bewertet, sie repäsentiert für ihre Befürworter die glorreiche Zukunft der Arbeit; für ihre Kritiker gehört sie zu den prekärsten aller legalen Arbeitsformen und stellt ein Menetekel für die Zukunft der Arbeit dar.

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Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Promberger, Markus (2010): Leiharbeit im Betrieb: Flexibilität und Prekarität einer atypischen Beschäftigungsform. Nürnberg, 298 S.
 

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