Berufsrückkehrerinnen in Ostdeutschland streben weit häufiger eine Vollzeitstelle an als westdeutsche Frauen
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Berufsrückkehrerinnen in Ostdeutschland streben mit 80 Prozent weit häufiger eine Vollzeitstelle an als die westdeutschen Frauen – da sind es weniger als 30 Prozent. Zum einen dürften die Unterschiede darauf zurückzuführen sein, dass das Betreuungsangebot gerade für Kleinkinder in Ostdeutschland immer noch deutlich besser ausgebaut ist als im Westen. Daneben spielt die bereits in DDR-Zeiten positivere Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern eine Rolle. Hinzu kommen auch ökonomische Gründe, da mit einer Teilzeitstelle die Versorgung der Familie oft nicht gesichert werden kann und auch das Arbeitslosigkeitsrisiko der Männer höher ist als in den alten Bundesländern.
IAB-Kurzbericht 23/2011
Presseinformation
Infoplattform "Berufsrückkehrerinnen"
Evaluation von Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante im Jobcenter München
Mittwoch, 30. November 2011
Das IAB hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) Köln im Auftrag des Jobcenters München die Wirkungen von Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante (sogenannte „Ein-Euro-Jobs“) in München evaluiert. Die Analysen zeigen insgesamt einen negativen Einfluss der Maßnahmen auf die Beschäftigungschancen der Teilnehmer und eine höhere Wahrscheinlichkeit als bei vergleichbaren Personen, Leistungen der Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) zu beziehen.
Die Ergebnisse der Studie werden intensiv von Politikern, den Verantwortlichen für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und den Beschäftigungsträgern diskutiert. Mit der Veröffentlichung des Abschlussberichts möchte das IAB zu einer sachlichen Diskussion beitragen. Außerdem nehmen wir Stellung zu Fragen des Referats Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München (RAW).
Abschlussbericht
Stellungnahme
Wissenschaftsrat: Das IAB hat die hohe Qualität seiner Forschungs- und Beratungsleistungen weiter gesteigert
Mittwoch, 30. November 2011
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erhält ein großes Lob vom Wissenschaftsrat. Dem Institut sei es gelungen, die Qualität seiner bereits zum Zeitpunkt der Begutachtung im Jahr 2007 sehr guten Forschungs- und Beratungsleistungen noch weiter zu erhöhen, teilt der Wissenschaftsrat in seiner Stellungnahme zur „Umsetzung der Empfehlungen aus der zurückliegenden Evaluation des IAB“ vom 11. November 2011 mit. Das Beispiel des IAB zeige eindrücklich, dass gute Politikberatung auf qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Forschung basiert.
Umsetzung der Empfehlungen aus der zurückliegenden Evaluation IAB
Projektevaluierung: Umsetzung der Beratungskonzeption SGB III
Freitag, 25. November 2011
Im Rahmen eines umfangreichen Forschungskonzeptes zu den Vermittlungs- und Aktivierungsprozessen im SGB II und III schreibt das IAB eine Implementationsstudie aus. Dabei handelt es sich um die "Umsetzung der Beratungskonzeption SGB III". Die Studie soll Anfang 2012 starten. Die Vergabe erfolgt als freihändige Vergabe im Wettbewerb mit integrierter Eignungsprüfung. Die Unterlagen dazu können unter folgendem Link abgerufen werden:
Ausschreibungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu "Infrastruktur - Dienstleistungen"
Mindestlohn-Evaluation: Keine Beschäftigungsverluste erkennbar
Montag, 21. November 2011
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die bestehenden Mindestlöhne in acht Branchen hinsichtlich ihrer Auswirkungen untersuchen lassen. Für das Bauhauptgewerbe wurde die Evaluation gemeinsam vom IAB, dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) durchgeführt. Das Ergebnis: Der Mindestlohn zeigt keinen messbaren Effekt auf das Beschäftigungsniveau – weder in Ost- noch in Westdeutschland.
Evaluation der Mindestlohnregelungen im Bauhauptgewerbe
Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen besucht das IAB
Donnerstag, 10. November 2011

Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen mit (von links) IAB-Vizedirektor Dr. Ulrich Walwei, BA-Vorstandsvorsitzenden Dr. h.c. Frank-J. Weise, IAB-Direktor Prof. Joachim Möller und Staatssekretär Gerd Hoofe.
Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, war am 3. November 2011 zu Gast im IAB. Sie wurde von Staatssekretär Gerd Hoofe und Dr. Elisabeth Neifer-Porsch, Abteilungsleiterin im Ministerium, begleitet. Die Gäste ließen sich von IAB-Direktor Prof. Joachim Möller, Vize-Direktor Dr. Ulrich Walwei und den Forschungsbereichsleitern Prof. Gesine Stephan, Stefan Fuchs und Dr. Joachim Wolff über Forschungsergebnisse zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen informieren. Im Mittelpunkt standen dabei die Situation von Alleinerziehenden in der Grundsicherung, der Wandel der Erwerbsformen und die Langzeitarbeitslosigkeit. Auch Fragen des Mindestlohns und zum Bildungspaket wurden intensiv diskutiert.
Leichter Rückgang bei den offenen Stellen
Mittwoch, 9. November 2011
Im dritten Quartal 2011 gab es knapp 920.000 offene Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt, zeigt eine Betriebsbefragung des IAB. Das sind 105.000 mehr als vor einem Jahr, aber 56.000 weniger als im zweiten Quartal 2011.
Presseinformation
IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (EGS)
Gründungszuschuss hat sich aus Sicht der Arbeitsvermittler bewährt
Freitag, 4. November 2011
Aus Sicht von Arbeitsvermittlern und Führungskräften in den Agenturen für Arbeit hat sich der Gründungszuschuss für arbeitslose Existenzgründer bewährt. Die Voraussetzungen für dessen Vergabe seien klar formuliert und leicht überprüfbar.
IAB-Kurzbericht 22/2011
Presseinformation
Infoplattform: „Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit“
Alleinerziehende in Hartz IV: Fehlende Kinderbetreuung erschwert Teilnahme an betrieblichen Trainingsmaßnahmen
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Alleinerziehende Hartz-IV-Empfängerinnen nehmen deutlich seltener an betrieblichen Trainingsmaßnahmen teil als alleinstehende Hartz-IV-Empfängerinnen ohne Kinder. Erst wenn das jüngste Kind der Alleinerziehenden mindestens fünfzehn Jahre alt ist, verschwindet der Unterschied in der Teilnahmewahrscheinlichkeit. In abgeschwächter Form gilt das auch für die Förderung durch Einstiegsgeld oder Eingliederungszuschüsse. Dabei sind solche Fördermaßnahmen besonders erfolgversprechend, wenn es darum geht, Arbeitslose in Arbeit zu vermitteln.
IAB-Kurzbericht 21/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: "Alleinerziehende – Arbeitsmarktintegration statt Hilfebedürftigkeit?"
Ältere haben es nach wie vor schwer, wieder eine Stelle zu finden
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Je älter Arbeitslose sind, desto geringer sind ihre Chancen, eine Beschäftigung zu finden. Insgesamt hat sich die Beschäftigungssituation der Älteren in den vergangenen Jahren aber verbessert, erklären die IAB-Forscher Ulrich Walwei und Martin Dietz.
Presseinformation
Interview-O-Töne
Wirkung von Ein-Euro-Jobs: Auf den Träger kommt es an
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Der Erfolg von Ein-Euro-Jobs hängt sehr stark vom Maßnahmeträger ab. Bei den erfolgreichsten Trägern führen Ein-Euro-Jobs schon nach drei Monaten zu einer Steigerung der Beschäftigungschancen, bei den schlechtesten finden sich signifikant negative Effekte über den gesamten Beobachtungszeitraum.
IAB-Kurzbericht 20/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: „Ein-Euro-Jobs“ – Die Arbeitsgelegenheiten des SGB II
2012: Unsichere Zeiten für den Arbeitsmarkt
Freitag, 30. September 2011
Der rasante Aufschwung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt wird sich deutlich abschwächen. Bei einem unterstellten Wirtschaftswachstum von einem Prozent im Jahr 2012 werden im Jahresdurchschnitt 2,92 Millionen Menschen arbeitslos sein, 50.000 weniger als 2011.
IAB-Kurzbericht 19/2011
Presseinformation
Interview-O-Töne
Eingliederungsvereinbarungen für Arbeitslose zu wenig individuell
Dienstag, 13. September 2011
Arbeitsvermittler müssen mit allen Arbeitsuchenden sogenannte Eingliederungsvereinbarungen abschließen. Der Gesetzgeber wollte damit erreichen, dass die Arbeitslosen besser in den Vermittlungsprozess einbezogen werden. Fördern und Fordern ist in den Eingliederungsvereinbarungen aber häufig nicht ausbalanciert. Die Kundenpflichten werden häufig konkret, die Leistungen der Einrichtungen eher vage benannt.
IAB-Kurzbericht 18/2011
Presseinformation
Vollzeitbeschäftigung nahm kräftig zu
Mittwoch, 7. September 2011
Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg im zweiten Quartal 2011 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,7 Prozent. Unter dem Einfluss der bislang positiven Wirtschaftsentwicklung setzte sich die Dynamik des ersten Quartals 2011 noch unvermindert fort. Auch die Teilzeitbeschäftigung expandierte, aber mit 0,7 Prozent deutlich schwächer.
Presseinformation
Tabelle zur Entwicklung aller Arbeitszeitkomponenten
Jeder zehnte Betrieb beteiligt seine Mitarbeiter am Erfolg
Montag, 5. September 2011
Neun Prozent der Betriebe beteiligen zumindest Teile ihrer Belegschaft am Gewinn, ein Prozent der Betriebe hat Kapitalbeteiligungsmodelle. Die Wirtschaftskrise hat sich nicht auf die Häufigkeit der Mitarbeiterbeteiligungsmodelle ausgewirkt.
IAB-Kurzbericht 17/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: "Gewinn- und Kapitalbeteiligung von Beschäftigten"
Altersarmut
Mittwoch, 24. August 2011
Studien verweisen auf die steigende Zahl von Rentenbeziehern, die - neben ihrer Rente - einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Deutet dies auf eine wachsende Altersarmut hin? Der Einfluss des Arbeitsmarktes auf den individuellen Rentenanspruch wird deutlich: zu wenige Beitragsjahre und eine geringe Beitragshöhe könnten die Altersarmut zunehmen lassen. Für die Aufnahme einer nachberuflichen Tätigkeit sind neben dem Einkommen jedoch auch psycho-soziale Aspekte wie soziale Kontakte relevant.
IAB-Infoplattform: „Altersarmut“
Knapp eine Million offene Stellen
Donnerstag, 11. August 2011
Im zweiten Quartal 2011 gab es 974.000 offene Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Das sind rund 190.000 mehr als im zweiten Quartal 2010, aber auch etwa 80.000 Stellen weniger als im ersten Quartal 2011.
Presseinformation
IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (EGS)
Arbeitskräfteangebot sinkt bis 2025 um 3,5 Millionen
Donnerstag, 4. August 2011
Die Zahl der Personen, die dem Arbeitsmarkt potenziell zur Verfügung stehen, wird bis 2025 um fast 3,5 Millionen sinken. Selbst bei einer steigenden Erwerbsquote der Frauen und der Älteren sowie einer jährlichen Nettozuwanderung von 100.000 Personen wird sie von heute 44,8 auf 41,3 Millionen zurückgehen und dann nur noch knapp über der Zahl der heute Erwerbstätigen liegen (40,8 Millionen).
Projektion des Arbeitskräfteangebots bis 2050
IAB-Kurzbericht 16/2011
Presseinformation
Seit 20 Jahren Reallohnverluste bei den Geringqualifizierten
Montag, 1. August 2011
Die Geringqualifizierten erleiden seit 1990 Reallohnverluste, die sich ab 2005 nochmals beschleunigt haben. Darauf weist Joachim Möller in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift IAB-FORUM hin.
IAB-Forum Heft 1/2011
Presseinformation
Kurzarbeit ist kein Abstellgleis
Mittwoch, 27. Juli 2011
Zwei Drittel der Kurzarbeiter waren maximal vier Monate von Kurzarbeit betroffen. Nur jeder sechste war länger als ein halbes Jahr, nur jeder 25. länger als ein Jahr in Kurzarbeit. Das zeigt eine Studie, die auf Daten aus der Stadt Nürnberg beruht.
IAB-Kurzbericht 15/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Kurzarbeit
Wie alles begann: 20 Jahre IAB-Kurzbericht
Montag, 11. Juli 2011

Klammerheftung links oben, vergrößerte Textstreifen aus der Schreibmaschine und Letrasetpunkte – so entstanden die IAB-Kurzberichte vor 20 Jahren am Reißbrett der Redaktion im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. Am 11. Juli 1991 erschien die erste Ausgabe, die sich mit dem Personalabbau in ostdeutschen Treuhandunternehmen beschäftigte.
Seither werden in den IAB-Kurzberichten Ergebnisse aus dem ganzen Themenspektrum der Forschungsarbeit des Instituts veröffentlicht. Die aktuellen und vielfach grafisch umgesetzten Informationen rufen eine starke Medienresonanz hervor. Allein im Jahr 2010 haben wir 1.897 Presseartikel gezählt, die sich unmittelbar auf einen IAB-Kurzbericht bezogen. Die Reihe entwickelte sich zum publizistischen Aushängeschild des IAB, was nicht zuletzt die hohen Downloadzahlen im Internet zeigen: Unsere Leser haben die Kurzberichte im letzten Jahr 375.500 Mal angeklickt. Die IAB-Kurzberichte haben sich damit als ein Medium erwiesen, das hervorragend dazu geeignet ist, die wissenschaftlichen Erkenntnisse des IAB auch einer breiteren Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen.
Nach nunmehr 20 Jahren entsteht der IAB-Kurzbericht noch immer in der Redaktion des Instituts, allerdings in neuem Gewand: bunter, moderner – und ganz ohne Reißbrett oder Schreibmaschine.
Übersichtsseite der IAB-Kurzberichte
Neues Webangebot: IAB-Stellungnahme
Freitag, 8. Juli 2011
Wissenschaftliche Politikberatung ist Teil des gesetzlichen Auftrags des IAB und nimmt einen wesentlichen Stellenwert in der täglichen Arbeit am Institut ein. Zu den vielfältigen wissenschaftsbasierten Beratungsleistungen, die das IAB erbringt, gehören schriftliche Stellungnahmen zu Anfragen, Anträgen oder Gesetzesvorhaben der Politik sowie die Teilnahme an politischen Hearings und parlamentarischen Anhörungen. So äußerte sich das IAB jüngst in einem öffentlichen Fachgespräch des Bildungsausschusses des Deutschen Bundestages zur Situation der Praktikantinnen und Praktikanten in Deutschland.
Ausgewählte Stellungnahmen des Instituts zu öffentlichen Anhörungen der parlamentarischen Gremien des Bundes und der Länder oder zu aktuellen, zentralen Themen der Arbeitsmarktpolitik, stehen nun auf der Webseite des IAB in der Reihe „IAB-Stellungnahme“ zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die IAB-Stellungnahmen erscheinen in loser Folge und werden ausschließlich im Internet veröffentlicht.
Übersichtsseite der IAB-Stellungnahmen
Vollzeitbeschäftigung steigt stärker als Teilzeitbeschäftigung
Mittwoch, 6. Juli 2011
Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg im ersten Quartal 2011 um 1,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Unter dem Einfluss der kräftigen Wirtschaftsentwicklung setzte sich damit die starke Dynamik des vierten Quartals 2010 fort. Die Teilzeitbeschäftigung expandierte im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 1,5 Prozent etwas weniger als die Vollzeitbeschäftigung.
Presseinformation
Tabelle zur Entwicklung der Arbeitszeit-Komponenten
Flexibilisierungspotenziale bei heterogenen Arbeitsmärkten und deren wirtschaftspolitische Implikationen
Freitag, 1. Juli 2011
Neues Themenheft der Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung (ZAF) erschienen (Jg. 44, Heft 1-2, 2011)
Noch vor wenigen Jahren wurde dem deutschen Arbeitsmarkt eine geringe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit attestiert. Heute mögen nur noch wenige Ökonomen diesem Verdikt beipflichten – im Gegenteil: Die hohe Flexibilität des deutschen Arbeitsmarktes gilt als eine entscheidende Voraussetzung für das vielfach gepriesene deutsche „Jobwunder“. Auch das jüngste Sonderheft der ZAF widmet sich diesem Thema in seinen vielfältigen Facetten.
Herausgeber des Hefts sind Bernd Fitzenberger (Universität Freiburg), Olaf Hübler (Universität Hannover) und Kornelius Kraft (Technische Universität Dortmund).
Übersicht und Abstracts der einzelnen Beiträge zum ZAF-Themenheft
Volltext-Downloads (ggf. kostenpflichtig)
Hartz-IV-Empfänger erreichen häufig nur unsichere Jobs
Dienstag, 14. Juni 2011
Im Jahr 2008 haben über eine Million Hartz-IV-Empfänger eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Nur 55 Prozent dieser Jobs dauerten länger als sechs Monate. Fast die Hälfte der Beschäftigten musste zusätzlich Hartz-IV-Leistungen beziehen, weil ihr Verdienst ihren Lebensunterhalt nicht decken konnte.
IAB-Kurzbericht 14/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Wege aus der Grundsicherung in Beschäftigung
Was Ausbildungsmärkte vergleichbar macht
Donnerstag, 9. Juni 2011
Eine vom IAB neu entwickelte Typisierung erlaubt es erstmals, Gemeinsamkeiten und Unterschiede von regionalen Ausbildungsmärkten abzubilden. Vor allem die Arbeitslosenquote und die Struktur der Ausbildungsbetriebe vor Ort haben Einfluss darauf, wie vielen Jugendlichen in einer Region der Übergang in betriebliche Ausbildung gelingt. Bundesweit lassen sich zwölf regionale Ausbildungsmarkttypen unterscheiden.
IAB-Kurzbericht 13/2011
Varianten bei den Eingliederungszuschüssen reduzieren
Dienstag, 24. Mai 2011
Die Vielfalt an unterschiedlichen Eingliederungszuschüssen hat sich nicht bewährt, zeigt eine Studie des IAB und des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ). Die Arbeitsmarktforscher empfehlen daher, den derzeitigen Variantenreichtum von Eingliederungszuschüssen zu reduzieren.
IAB-Kurzbericht 12/2011
Presseinformation
Junge Migranten in Ausbildung und Beruf
Dienstag, 17. Mai 2011
Die IAB-Infoplattform gibt mit einer Auswahl von aktuellen Literatur- und Forschungsprojektnachweisen einen Einblick in den Stand der schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sie beleuchtet, welche individuellen, sozioökonomischen und strukturellen Einflussfaktoren die Erfolgsaussichten bei den Einmündungsprozessen in Ausbildung und Beruf vermindern und welche Interventionsstrategien sie verbessern können.
IAB-Infoplattform: Junge Migranten in Ausbildung und Beruf
Die meisten arbeitsmarktpolitischen Instrumente wirken
Montag, 16. Mai 2011
Die meisten der bisher eingesetzten Arbeitsmarktinstrumente wie Weiterbildung oder Ein-Euro-Job sind nicht überflüssig. Zumindest für bestimmte Zielgruppen wirken sich die meisten Instrumente in unterschiedlichen Nuancen positiv aus. Verbesserungspotenzial besteht vor allem bei der Zielgenauigkeit der Teilnehmerauswahl.
IAB-Kurzbericht 11/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
IAB-Infoplattform: SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende
Rund 400.000 mehr offene Stellen als ein Jahr zuvor
Montag, 9. Mai 2011
Im ersten Quartal 2011 durchbrach die Zahl der offenen Stellen am ersten Arbeitsmarkt erstmals seit dem Boom-Jahr 2007 wieder die Marke von einer Million. Das sind über 400.000 Stellen mehr als ein Jahr zuvor, als sich das Stellenangebot auf einem sehr niedrigen Niveau befand. Im Vergleich zum vierten Quartal 2010 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen um rund 60.000.
Presseinformation
IAB-Erhebung zum gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot
Arbeitsmarktintegration von Migranten
Donnerstag, 5. Mai 2011
Fast ein Fünftel der in Deutschland lebenden Menschen hat einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Der Autor richtet seinen Blick nicht allein auf die Defizite und Integrationsschwierigkeiten von Migranten, sondern er analysiert auch die positiven Auswirkungen kultureller Vielfalt auf die Produktivität und Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus diskutiert er die Handlungsmöglichkeiten regionaler politischer Akteure, um die ökonomischen Potenziale kultureller Vielfalt besser auszuschöpfen.
Der Band 327 aus der Reihe IAB-Bibliothek ist im Buchhandel oder direkt in unserem IAB-Webshop erhältlich.
Weitere Informationen zum Autor und zum Thema finden Sie unter der ISBN-A.
Deutschland profitiert von der Arbeitnehmerfreizügigkeit
Freitag, 29. April 2011
Von der ab Mai geltenden Arbeitnehmerfreizügigkeit für Menschen aus den acht neuen mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten wird die deutsche Wirtschaft eindeutig profitieren.
IAB-Kurzbericht 10/2011
Presseinformation
Viele Frauen in Teilzeit würden gerne länger arbeiten
Mittwoch, 27. April 2011
Knapp die Hälfte der 36 Millionen Beschäftigten in Deutschland sind Frauen. Jede zweite arbeitet in Teilzeit, entweder in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung oder in einem Mini-Job. Das sind zusammen mehr als neun Millionen Frauen. Die Hälfte der teilzeitbeschäftigten Frauen gab bei einer Befragung an, dass sie ihre vereinbarte Arbeitszeit gerne ausweiten würde.
IAB-Kurzbericht 9/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Arbeitszeitpräferenzen der Beschäftigten
Migranten machen sich häufiger selbstständig als Einheimische
Dienstag, 12. April 2011
In den letzten dreieinhalb Jahren haben rund sieben Prozent der Migranten in Deutschland ihr eigenes Unternehmen gegründet oder waren gerade dabei, es zu tun. Unter den Personen ohne Migrationshintergrund waren es weniger als fünf Prozent. Häufig spielt das höhere Arbeitslosigkeitsrisiko von Ausländern eine Rolle: Ihre Arbeitslosenquote ist doppelt so hoch wie die deutscher Staatsbürger.
IAB-Kurzbericht 8/2011
Presseinformation
Global Entrepreneurship Monitor
IAB-Infoplattform: Unternehmensgründungen durch Migranten
Aufschwung gefährdet?
Freitag, 1. April 2011
Ökonometrische Schätzungen ergeben, dass am 1. April 2010 pro Arbeitnehmer 0,34 Stunden weniger produktiv gearbeitet wurden. Vor allem Angestellte investieren an diesem Tag im Jahr einen Teil ihrer Arbeitszeit in Aprilscherze. Bei rund 28 Millionen abhängig Beschäftigten und einem durchschnittlichen Stundenlohn von 21,32 Euro ergibt sich damit ein volkswirtschaftlicher Schaden von knapp 200 Millionen Euro.
Presseinformation
Gender Pay Gap – Geschlechtsspezifische Lohnungleichheit in Deutschland
Freitag, 25. März 2011
In Deutschland liegt der durchschnittliche Bruttostundenlohn von Frauen 23 Prozent unter dem der Männer. EU-weit sind es lediglich 17 Prozent. Erwerbsunterbrechungen, Konzentration in niedrig bezahlten Berufen, im Durchschnitt geringere Qualifikation, vermehrte Teilzeitarbeit, kaum Aufstieg in Führungspositionen u.ä. führen zu diesen Lohnunterschieden. Die politischen Akteure stimmen darin überein, dass die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen verringert werden muss. Welche Maßnahmen jedoch zur Verwirklichung des Ziels nötig sind, darüber herrscht weit weniger Einigkeit.
Die IAB-Infoplattform bietet Informationen zur Empirie geschlechtsspezifischer Lohnungleichheit sowie zu deren Ursachen - und zu den Positionen der politischen Akteure.
IAB-Infoplattform: Gender Pay Gap
2,93 Millionen Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2011
Dienstag, 22. März 2011
Im Jahresdurchschnitt 2011 wird es voraussichtlich 2,93 Millionen Arbeitslose geben. Das wären rund 320.000 weniger als im Jahresdurchschnitt 2010. Der Prognose zufolge werden 2011 mit 40,84 Millionen Personen so viele Menschen erwerbstätig sein wie nie zuvor im geeinten Deutschland. Dabei unterstellt die Studie ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um drei Prozent.
IAB-Kurzbericht 7/2011
Presseinformation
Interview-O-Töne
Etwa jedes sechste Kind in Deutschland ist arm
Donnerstag, 17. März 2011
Im September 2010 lebten 1,72 Millionen Kinder unter 15 Jahren in einem Haushalt, der Hartz-IV-Leistungen erhielt. Das ist fast jedes sechste Kind in Deutschland. Der IAB-Kurzbericht 6/2011 zeigt, in welchen Lebensbereichen diese Kinder Einschränkungen hinnehmen müssen.
IAB-Kurzbericht 6/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Kinder in der Grundsicherung
Migranten haben die gleichen Kompetenzen wie Deutsche, wenn zuhause deutsch gesprochen wurde
Donnerstag, 10. März 2011
Personen mit Migrationshintergrund, die als Kinder zu Hause deutsch gesprochen haben, weisen ähnliche Fähigkeiten beim Lesen und Rechnen auf wie vergleichbare Deutsche. Migranten, die in der Kindheit nicht vorwiegend Deutsch gesprochen haben, schneiden in beiden Kompetenzbereichen dagegen deutlich schlechter ab als die Befragten aus deutschsprachigen Haushalten. Grundlage der Studie sind Interviews und Tests mit 4.000 in Deutschland lebenden Personen zwischen 18 und 52 Jahren.
IAB-Kurzbericht 5/2011
Presseinformation
Erwerbsentscheidungen von Frauen
Dienstag, 8. März 2011
Nach wie vor ist die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen den Partnern der Regelfall. Traditionelle familiäre Arrangements werden dabei durch institutionelle Rahmenbedingungen unterstützt. Die Folge ist, dass Frauen immer noch beruflich zurückstecken.
Diese Infoplattform widmet sich den Bedingungen und Auswirkungen der Erwerbsentscheidung von Frauen sowie empirischen Studien, die sich mit der Arbeitsteilung der Partner im Haushaltskontext befassen.
IAB-Infoplattform: Erwerbsentscheidungen von Frauen
Das Normalarbeitsverhältnis ist kein Auslaufmodell
Donnerstag, 3. März 2011
Leiharbeit, befristete Beschäftigung und andere sogenannte atypische Beschäftigungsverhältnisse nehmen weiterhin zu. Dennoch ist das Normalarbeitsverhältnis kein Auslaufmodell. Noch immer ist eine sozialversicherungspflichtige, unbefristete Vollzeitbeschäftigung außerhalb der Leiharbeit der Regelfall.
Presseinformation zur IAB-Pressekonferenz am 3. März 2011 in Berlin
O-Töne
Leiharbeiter und befristet Beschäftigte fühlen sich weniger in die Gesellschaft integriert
Donnerstag, 3. März 2011
Leiharbeiter und befristet Beschäftigte fühlen sich weniger in die Gesellschaft integriert als Festangestellte. Arbeitslose empfinden sich aber noch häufiger als ausgeschlossen.
IAB-Kurzbericht 4/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Armut, Arbeitsmarktintegration und gesellschaftliche Teilhabe
25 Prozent mehr offene Stellen als ein Jahr zuvor
Mittwoch, 16. Februar 2011
Im vierten Quartal 2010 gab es in Deutschland rund eine Million offene Stellen am ersten Arbeitsmarkt. Mit 996.200 offenen Stellen verzeichnet das IAB im vierten Quartal 2010 25 Prozent mehr als im vierten Quartal 2009 und 22 Prozent mehr als im dritten Quartal 2010.
Presseinformation
IAB-Erhebung zum gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot
Jeder fünfte Geringqualifizierte ist arbeitslos
Donnerstag, 10. Februar 2011
Die Arbeitslosenquote lag bei Personen ohne Berufsabschluss im Jahr 2009 bei 21,9 Prozent, bei Hochschulabsolventen dagegen nur bei 2,5 Prozent.
Zwar erleichtert der Konjunkturaufschwung derzeit die Stellensuche auch für Geringqualifizierte. Der langfristige Trend zu schlechten Arbeitsmarktchancen für diese ist aber ungebrochen.
Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten 1975 bis 2009
In Ostdeutschland sind mehr Frauen in Führungspositionen als im Westen
Dienstag, 8. Februar 2011
In den neuen Bundesländern sind Frauen deutlich häufiger in Führungspositionen vertreten als im Westen Deutschlands. Das gilt insbesondere für den öffentlichen Dienst. Aber auch hier bleibt der Anteil der Frauen in Führungspositionen noch deutlich hinter dem Anteil der beschäftigten Frauen zurück.
IAB-Kurzbericht 3/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Frauen in Führungspositionen
Sachstandsbericht der Evaluation der Instrumente
Mittwoch, 2. Februar 2011
Das IAB hat im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik analysiert und bewertet. Damit wird ein Auftrag des Koalitionsvertrages zur umfassenden Evaluation der Arbeitsmarktpolitik umgesetzt. Der Bericht fasst zentrale Ergebnisse der Evaluationsforschung zu arbeitsmarktpolitischen Instrumenten aus den letzten Jahren zusammen.
Sachstandsbericht der Evaluation der Instrumente
Internationale Wirtschaftsbeziehungen - Arbeitsmarktwirkungen von Export, Auslandsinvestitionen und Outsourcing
Dienstag, 1. Februar 2011
Die letzte Weltwirtschaftskrise rückte die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft in den Blick. Deutschland war besonders stark vom Einbruch der internationalen Güternachfrage betroffen – und profitiert jetzt wieder von dem kräftigen Erholungsprozess. Die Infoplattform liefert aktuelle Literaturnachweise zu arbeitsmarktrelevanten Aspekten internationaler Wirtschaftsbeziehungen.
IAB-Infoplattform: Internationale Wirtschaftsbeziehungen
Mehrfachbeschäftigung
Mittwoch, 26. Januar 2011
Mehrfachbeschäftigung tritt in vielen Erscheinungsformen auf, beispielsweise in der Kombination von sozialversicherungspflichtiger Hauptbeschäftigung mit einer geringfügigen Nebentätigkeit oder auch in der selteneren Kombination von mehreren Minijobs. Die individuellen Gründe für die Aufnahme von Mehrfachbeschäftigungen sind noch nicht umfassend erforscht. Als institutioneller Anstoß kann die Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Mini- und Midi-Jobs gesehen werden. Die Infoplattform bietet Literaturhinweise und Links zum aktuellen Stand der wissenschaftlichen Analyse in Deutschland und im internationalen Bereich.
IAB-Infoplattform:
Mehrfachbeschäftigung
Niedrige Inflation ist kein Gift für den Arbeitsmarkt
Montag, 24. Januar 2011
Einige namhafte Ökonomen wie die Nobelpreisträger James Tobin und George Akerlof warnten wiederholt davor, dass eine niedrige Inflationsrate unter Umständen zu höherer Arbeitslosigkeit führt. Eine Studie zeigt jedoch, dass der Effekt zu vernachlässigen ist.
IAB-Kurzbericht 2/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Lohnstarrheit / Wage rigidity
Flexible Arbeitszeiten begünstigen Wirtschaftswachstum
Donnerstag, 20. Januar 2011
Flexible Arbeitszeiten haben im Jahr 2010 in erheblichem Maße dazu beigetragen, dass die deutsche Wirtschaft nach der Krise so schnell wieder hohe Wachstumsraten erreichen konnte. Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Arbeitnehmer nahm um 2,3 Prozent zu, etwa durch die Beendigung von Kurzarbeit, die Rückkehr zu betriebsüblichen Arbeitszeiten sowie den Aufbau von Guthaben auf Arbeitszeitkonten und mehr Überstunden.
Presseinformation
Employability/Beschäftigungsfähigkeit
Dienstag, 18. Januar 2011
Diese IAB-Infoplattform zeichnet die Debatte um Herstellung und Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit anhand ausgewählter Literatur- und Forschungsprojektnachweise nach. Sie zeigt auf, welche persönlichen Kompetenzen und institutionellen Bedingungen Beschäftigungsfähigkeit konstituieren, wie sie gemessen werden kann, welche Zielgruppen dabei im Fokus stehen und welche Konzepte, Instrumente und Maßnahmen zu ihrer Förderung eingesetzt werden.
IAB-Infoplattform: Employability/Beschäftigungsfähigkeit
Leiharbeit in Dänemark: Migranten und ehemalige Sozialhilfeempfänger profitieren
Dienstag, 11. Januar 2011
Die Leiharbeit ist in Dänemark eine gute Möglichkeit für Arbeitslose, in reguläre Beschäftigung zu kommen. Am stärksten profitieren Migranten und ehemalige Sozialhilfeempfänger von der Aufnahme eines Leiharbeitsjobs. Obwohl Dänemark bereits als sehr flexibler Arbeitsmarkt gilt, hat sich dort die Leiharbeitsquote zwischen 1997 und 2006 vervierfacht.
IAB-Kurzbericht 1/2011
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Zeitarbeit / Leiharbeit
Ausländer tragen die Kosten der Migration
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Auf längere Sicht gewinnen die einheimischen Arbeitskräfte durch Zuwanderung. Die Verlierer sind dagegen die bereits im Land lebenden Ausländer: Ihre Löhne sinken und die Arbeitslosigkeitsrisiken nehmen für sie zu.
IAB-Kurzbericht 26/2010
Presseinformation
IAB-Direktor Möller für Mindestlohn vor Mai 2011
Montag, 20. Dezember 2010
IAB-Direktor Joachim Möller befürchtet ab Mai 2011 eine Lohn-Abwärtsspirale. Diese drohe insbesondere in den Teilen des Dienstleistungssektors, in denen bereits jetzt niedrige Löhne gezahlt werden. Zum 1. Mai 2011 enden die Übergangsfristen für die 2004 zur EU hinzugekommenen Länder, darunter Polen und die baltischen Staaten.
IAB-Forum 2/2010
Presseinformation
Nach der Krise: Arbeitsmarktentwicklung im In- und Ausland
Montag, 20. Dezember 2010
Wie haben sich die Arbeitsmärkte in den Industriestaaten nach der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009 entwickelt? Geht die Arbeitslosigkeit inzwischen wieder überall zurück? Steht Deutschland vor einem neuerlichen Beschäftigungsaufschwung? Diese IAB-Infoplattform präsentiert hierzu aktuelle Literatur.
IAB-Infoplattform: Arbeitsmarktentwicklung im In- und Ausland
Nachhaltige Eingliederung von Arbeitslosen ist für die Arbeitsvermittler vorrangig
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Zwei Drittel der Arbeitsvermittler und Fallmanager halten eine nachhaltige Eingliederung von Arbeitslosen in Beschäftigung für wichtiger als die schnelle Vermittlung in irgendeinen Job, zeigt eine Befragung durch das IAB und das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW). Befragt wurden mehr als 400 Vermittler in Arbeitsagenturen, Jobcentern und Optionskommunen. Letztere betreuen Hartz-IV-Empfänger ohne eine Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit.
IAB-Kurzbericht 25/2010
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Arbeitsvermittler/innen und Fallmanager/innen im Prozess des Forderns und Förderns
SGB II – Grundsicherung für Arbeitsuchende
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Der Bundestag berät am 3. Dezember 2010 abschließend über die neuen Hartz-IV-Regelsätze. Grundlage ist ein von CDU/CSU und FDP vorgelegter Gesetzentwurf, der auch das Bildungspaket für bedürftige Kinder und Jugendliche enthält. Diese Infoplattform bietet Zugänge zur Diskussion um das Gesetz und dessen Umsetzung sowie zu den sozioökonomischen Hintergründen und Auswirkungen.
IAB-Infoplattform: SGB II – Grundsicherung für Arbeitsuchende
IAB erwartet kaum Effekte durch die Reform der Hinzuverdienstmöglichkeiten für Hartz-IV-Bezieher
Mittwoch, 24. November 2010
Die geplante Reform der Hinzuverdienstmöglichkeiten für Hartz-IV-Bezieher wird keine starken Effekte haben. Das Erwerbsverhalten und die Zahl der Hartz-IV-Empfänger werden sich dadurch kaum verändern.
IAB-Kurzbericht 24/2010
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Hinzuverdienst
Kleine Betriebe stellten in der Krise am meisten ein
Montag, 22. November 2010
Rund die Hälfte aller Neueinstellungen erfolgte 2009 in Betrieben mit weniger als 50 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, geht aus einer Arbeitgeberbefragung hervor. „Kleine Betriebe haben auch in Krisenzeiten ein hohes Einstellungspotenzial. Zudem zeigt die Beobachtung im Zeitverlauf, dass sich die Zahl der Neueinstellungen über verschiedene konjunkturelle Phasen hinweg in den kleinen Betrieben stabiler verhält als in den größeren Betrieben“, so die IAB-Arbeitsmarktforscher.
IAB-Kurzbericht 23/2010
Presseinformation
Arbeitszeitkonten haben sich in der Krise bewährt
Dienstag, 16. November 2010
Jeder dritte Betrieb hat während der Wirtschaftskrise den Abbau von Guthaben oder Aufbau von Minusstunden auf Arbeitszeitkonten zur Beschäftigungssicherung genutzt. Krisenbedingt sind in den betroffenen Unternehmen durchschnittlich rund 45 Stunden pro Arbeitnehmer abgebaut worden.
IAB-Kurzbericht 22/2010
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Arbeitszeitkonten
Best-Paper-Award 2009 an René Böheim und Ulrike Famira-Mühlberger
Montag, 15. November 2010
Die Herausgeberinnen und Herausgeber der Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung (ZAF) haben auch in diesem Jahr einen Best-Paper-Award für den besten Artikel des vorangegangenen Jahrgangs 2009 vergeben. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis geht an René Böheim und Ulrike Famira-Mühlberger vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung. Ihr Beitrag, der in Heft 2/2009 publiziert wurde, trägt den Titel "Dependent self-employment: workers between employment and self-employment in the UK".
Best Paper Award 2009
Rund eine Million offene Stellen
Mittwoch, 10. November 2010
Im dritten Quartal 2010 gab es in Deutschland 986.000 offene Stellen. Das waren 19 Prozent mehr als im dritten Quartal 2009. Am ersten Arbeitsmarkt gab es 824.000 offene Stellen, 27 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Presseinformation
Hartz-IV-Reform - Der Regelsatz in der Grundsicherung für Arbeitsuchende
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Das Bundeskabinett hat am 20.10.2010 eine Erhöhung der Hartz-IV-Regelleistungen um fünf Euro und das Bildungspaket für bedürftige Kinder beschlossen. Seitdem wird vermehrt nicht nur über die Höhe, sondern auch über das Verfahren zur Ermittlung der Regelbedarfe sehr kontrovers diskutiert. Sind die neuen Regelsätze geeignet, um gesellschaftliche Teilhabe für alle zu gewähren? Ist die Neubestimmung des Grundsicherungsniveaus unter Einbeziehung des Verbrauchsverhaltens unterer Einkommensgruppen legitim?
Diese InfoPlattform stellt sowohl Literaturhinweise zu den methodischen Fragen als auch zur sozialpolitischen Diskussion zusammen.
IAB-Infoplattform: Hartz IV-Reform - Der Regelsatz in der Grundsicherung für Arbeitssuchende
Vermittlungsgutscheine werden selten eingelöst
Dienstag, 26. Oktober 2010
Von den jährlich fast 800.000 ausgegebenen Vermittlungsgutscheinen werden weniger als zehn Prozent eingelöst. Am ehesten profitieren von Vermittlungsgutscheinen Jüngere, Männer, Ostdeutsche, Personen mit Berufsausbildung, kurzen Arbeitslosigkeitsdauern und mehrjähriger Berufserfahrung. Gutscheininhaber finden jedoch fünfmal häufiger ohne privaten Vermittler einen Job.
IAB-Kurzbericht 21/2010
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Vermittlungsgutscheine als arbeitsmarktpolitisches Instrument
Ausbildungsabsolventen im Saarland: Schlechte Noten drücken auf das Einstiegsgehalt
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Ausbildungsabsolventen mit nur „ausreichenden“ Kenntnissen und Fertigkeiten müssen beim Berufseinstieg mit rund zehn Prozent weniger Lohn rechnen als Absolventen mit sehr guten Noten. Betrachtet man die Einkommen etwa fünf Jahre nach Ausbildungsende, ist die Differenz sogar noch größer.
IAB-Kurzbericht 20/2010
Presseinformation
Durchschnittliche Beschäftigungsdauer liegt unverändert bei zehn Jahren
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Weder in Deutschland noch in anderen europäischen Ländern sind die Erwerbskarrieren generell instabiler geworden. So beträgt die durchschnittliche Dauer der Betriebszugehörigkeit von Arbeitnehmern in Deutschland 10,8 Jahre. 1992 lag sie bei 10,3 Jahren. Ein allgemeiner Abwärtstrend sei also nicht erkennbar, betont der Arbeitsmarktforscher Thomas Rhein.
IAB-Kurzbericht 19/2010
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Beschäftigungsstabilität – Jobsicherheit trotz zunehmender Flexibilisierung?
Weniger als 3 Millionen Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2011
Donnerstag, 16. September 2010
Im Jahresdurchschnitt 2011 wird es voraussichtlich 2,96 Millionen Arbeitslose geben. Damit erreicht die registrierte Arbeitslosigkeit den niedrigsten Wert seit 1992. Zugleich werden der Prognose zufolge mit 40,63 Millionen Personen so viele Menschen erwerbstätig sein wie nie zuvor im geeinten Deutschland. Für das Jahr 2011 unterstellt die Studie ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 1,75 Prozent.
IAB-Kurzbericht 18/2010
Presseinformation
Interview-O-Töne
Migranten in Deutschland: Höherer Bildungsstand erleichtert das Lernen der deutschen Sprache
Dienstag, 14. September 2010
Eine um ein Jahr verlängerte Bildungs- oder Ausbildungsphase von Migranten erhöht den Anteil derjenigen mit guten Deutschkenntnissen um mehr als sechs Prozentpunkte. Auch in den Löhnen schlägt sich die Beherrschung der Landessprache positiv nieder. So kann ein Einwanderer, der sehr gut Deutsch spricht, einen um bis zu neun Prozent höheren Lohn erzielen, als einer, der keine Deutschkenntnisse hat.
IAB-Kurzbericht 17/2010
Presseinformation
Messung der Armut - Armutsforschung und Statistik
Montag, 13. September 2010
Armutsforschung und Sozialpolitik greifen bei der Definition und Messung von Armut auf verschiedene Konzepte, Daten und statistische Verfahren zurück. Verwendung finden dabei absolute und relative Armutsgrenzen, Warenkorbstandards aber auch Indikatoren für soziale Ungleichheit oder den Lebensstil.
Die Infoplattform präsentiert mit Literaturhinweisen (vielfach mit Volltextzugriff) wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Armutsmessung und liefert damit einen Informationsbeitrag des IAB zur Statistischen Woche 2010 in Nürnberg.
IAB-Infoplattform: Messung der Armut - Armutsforschung und Statistik
Hochqualifizierte zieht es besonders nach Hamburg, München und Bremen
Montag, 6. September 2010
Hamburg, München und Bremen schneiden im Wettbewerb um die klügsten Köpfe besonders gut ab. Die Arbeitsmarktforscherinnen Tanja Buch, Silke Hamann und Annekatrin Niebuhr analysieren neben reinen Wohnortverlagerungen auch die Wanderungsströme mit gleichzeitigem Wohnort- und Arbeitsortwechsel in den Jahren 2000 bis 2007.
IAB-Kurzbericht 16/2010
Presseinformation
Epainos Preis für Wolfgang Dauth
Dienstag, 31. August 2010
Wolfgang Dauth, der im Graduiertenprogramm des IAB und für den Forschungsbereich Regionale Arbeitsmärkte tätig ist, hat auf der Jahreskonferenz der European Regional Science Association (ERSA) den Epainos-Preis gewonnen. Dieser Preis wird von der ERSA für die beste Arbeit eines jungen Wissenschaftlers verliehen.
Weitere Informationen
Jeder zweite Hartz-IV-Empfänger geht einer nützlichen Tätigkeit nach
Donnerstag, 26. August 2010
Mehr als die Hälfte der Arbeitslosengeld-II-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren geht mindestens 20 Stunden pro Woche einer nützlichen Tätigkeit nach. Sie erziehen Kinder unter sieben Jahren, pflegen Angehörige, arbeiten und benötigen dennoch ergänzendes Arbeitslosengeld II, bilden sich weiter oder befinden sich in einer Fördermaßnahme. Das zeigt eine repräsentative Befragung von mehr als 10.000 Hartz-IV-Beziehern.
IAB-Kurzbericht 15/2010
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Leistungsempfänger im SGB II
Rente mit 67
Dienstag, 17. August 2010
2007 hat die große Koalition die schrittweise Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre beschlossen. Die damit verbundenen Ziele sind unstrittig: die Finanzlage der Rentenversicherung soll stabilisiert und die Beschäftigung Älterer erhöht werden. Um die Wege dorthin wird allerdings leidenschaftlich debattiert. Die Infoplattform bietet Hintergrundinformationen zum Zusammenhang von Renteneintrittsalter und Beschäftigung und gibt einen Überblick über die Positionen der Akteure.
IAB-Infoplattform: "Rente mit 67"
Zahl der offenen Stellen ist um zehn Prozent gestiegen
Donnerstag, 5. August 2010
Im zweiten Quartal 2010 ist die Zahl der offenen Stellen gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 10 Prozent angestiegen. Insgesamt gab es 977.000 offene Stellen, davon 805.000 am ersten Arbeitsmarkt.
Presseinformation
Zuwanderung ausländischer Fachkräfte zur Bewältigung des Fachkräftemangels?
Dienstag, 3. August 2010
Mit dem Konjunkturaufschwung erhöht sich der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften. Daher wird jetzt wieder verstärkt darüber diskutiert, die Zuwanderung von Hochqualifizierten und Fachkräften zu erleichtern.
Das IAB bietet Informationen zu zahlreichen Aspekten der Debatte:
Vergabe eines Evaluationsprojekts
Freitag, 23. Juli 2010
Im Rahmen der Bewertung von Maßnahmen der erweiterten vertieften Berufsorientierung schreibt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen (NRW) eine Evaluationsstudie aus. Es handelt sich um das "Duale Orientierungspraktikum" in Nordrhein-Westfalen. Die Studie soll zum Schuljahresbeginn 2010/2011 starten. Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren ("freihändige Vergabe") mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb können unter folgendem Link abgerufen werden:
Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb
20 Jahre deutsche Einheit: Ostdeutsche Wirtschaft hat an vielen Stellen aufgeholt
Dienstag, 13. Juli 2010
Ostdeutschland hat seinen Rückstand an vielen Stellen aufgeholt, lautet die Bilanz des IAB nach zwanzig Jahren deutscher Einheit. Die ostdeutsche Wirtschaft ist vielfach international konkurrenzfähig. Der Angleichungsprozess allerdings ist immer noch nicht abgeschlossen. Ostdeutschland hat nach wie vor einen deutlichen Rückstand in der Wirtschaftsleistung und Produktivität, viele ostdeutsche Regionen haben eine höhere Arbeitslosigkeit als Westdeutschland und Ostdeutschland ist immer noch von monetären Transferleistungen Westdeutschlands abhängig.
IAB-Forschungsbericht 6/2010
Presseinformation
IAB-Infoplattform: 20 Jahre Transformationsprozess in Ostdeutschland - Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Zahl der befristet Beschäftigten ging in der Krise zurück
Freitag, 9. Juli 2010
Die Zahl der befristet Beschäftigten lag 2009 mit rund 2,5 Millionen etwa 150.000 niedriger als im Vorjahr. Bei nahezu gleichbleibender Zahl der Beschäftigten insgesamt ist damit der Anteil der befristet Beschäftigten auf 8,8 Prozent gesunken. 2008 hatte der Anteil mit 9,3 Prozent so hoch gelegen wie nie zuvor.
IAB-Kurzbericht 14/2010
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Befristete Beschäftigung
Lohnerwartungen von Arbeitslosen
Mittwoch, 30. Juni 2010
Zu welchem Lohn sind Arbeitslose bereit, eine Beschäftigung aufzunehmen? Sinken ihre Lohnansprüche mit der Dauer der Arbeitslosigkeit? Werden die Lohnansprüche von der Höhe der Arbeitslosenunterstützung beeinflusst? Diese IAB-Infoplattform dokumentiert wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema "Reservationslöhne".
IAB-Infoplattform: Lohnerwartungen von Arbeitslosen
IAB: „Leiharbeit ist zumindest ein schmaler Steg in Beschäftigung“
Dienstag, 29. Juni 2010
„Leiharbeit ist zwar keine breite Brücke, aber zumindest ein schmaler Steg in Beschäftigung“, sagte IAB-Direktor Joachim Möller am Dienstag in Berlin. Neue Forschungsergebnisse zeigen: 25 Prozent der Leiharbeiter waren im Zweijahreszeitraum zuvor mindestens die Hälfte der Zeit arbeitslos. Im Zweijahreszeitraum nach der Leiharbeit lag der entsprechende Anteil dagegen nur noch bei 17 Prozent.
IAB-Kurzbericht 13/2010
Presseinformation
O-Töne
IAB-Infoplattform: Zeitarbeit / Leiharbeit
Langfristprojektion bis 2025: 1,5 Millionen mehr Beschäftigte in den unternehmensnahen Dienstleistungen
Donnerstag, 24. Juni 2010
Bis 2025 könnte die Zahl der Beschäftigten in den unternehmensnahen Dienstleistungen um mehr als 1,5 Million wachsen. Zu diesem Sektor zählen beispielsweise die Bereiche Forschung und Entwicklung, Software und Ingenieurdienstleistungen, Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung, Werbung und PR, aber auch die Leiharbeit.
IAB-Kurzbericht 12/2010
Presseinformation
WeGebAU-Programm: Mittlere und größere Betriebe nutzen geförderte Weiterbildung häufiger als früher
Dienstag, 22. Juni 2010
Immer mehr Betriebe nutzen das WeGebAU-Programm, mit dem die Weiterbildung von älteren und gering qualifizierten Beschäftigten im Betrieb gefördert wird. Im Jahr 2009 gab es mehr als 100.000 Förderfälle. „Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist das Programm in Schwung gekommen, wird aber von den kleinen Betrieben immer noch relativ wenig genutzt“, so die Arbeitsmarktforscher Margit Lott und Eugen Spitznagel.
IAB-Kurzbericht 11/2010
Presseinformation
Zahl der weiterbildenden Betriebe ist gesunken
Donnerstag, 17. Juni 2010
In der Wirtschaftskrise ist der Anteil der weiterbildenden Betriebe gesunken. Das berichten Lutz Bellmann und Ute Leber in der Ausgabe 1/2010 der Zeitschrift IAB-FORUM. Mit 45 Prozent lag der Anteil der Betriebe, die ihren Beschäftigten regelmäßig Weiterbildungen anbieten, im Jahr 2009 vier Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Im Zeitraum von 1999 bis 2008 war der Wert von 39 Prozent auf 49 Prozent angestiegen.
Presseinformation
IAB-Forum 1/2010
Rückgang der Vollzeitbeschäftigung lässt nach
Dienstag, 15. Juni 2010
Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten ging im ersten Quartal 2010 um 318.000 oder 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Im dritten und vierten Quartal 2009 war der Rückgang gegenüber dem Vorjahr mit 1,7 Prozent noch stärker ausgeprägt. Erstmals seit Beginn der Wirtschaftskrise nahm die durchschnittliche Arbeitszeit wieder spürbar zu.
Presseinformation
Tabelle zur Entwicklung der Arbeitszeit-Komponenten
Vergabe von Evaluationsprojekten
Mittwoch, 2. Juni 2010
Im Rahmen der Bewertung von Maßnahmen der erweiterten vertieften Berufsorientierung schreibt das IAB zwei Evaluationsstudien aus. Dabei handelt es sich um die "Berufsorientierungscamps" in Nordrhein-Westfalen sowie um die Maßnahme "Berufsstart Plus" in Thüringen. Die Studien sollen zum Schuljahresbeginn 2010/2011 starten. Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren ("freihändige Vergabe") mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb können unter folgendem Link abgerufen werden:
Arbeitsagentur
Bund Online
Dazu bitte in der Suchfunktion von Bund Online als Stichworte "1213-10-38582" (Berufsorientierungscamp) oder "1213-10-38595" (Berufsstart plus) verwenden.
Bürgerarbeit - zwischen Workfare und sozialem Arbeitsmarkt
Mittwoch, 2. Juni 2010
Das bislang in sieben Regionen erprobte Modellprojekt "Bürgerarbeit" soll insbesondere wettbewerbsschwächeren Langzeitarbeitslosen wieder zu beruflicher und gesellschaftlicher Teilhabe verhelfen. Im Koalitionsvertrag wurde die Ausweitung des Modellprojekts vereinbart. Ab Sommer soll es in weiteren Regionen umgesetzt werden. Das Konzept ist umstritten: Manche sprechen von Arbeitszwang, andere von einem sozialen Arbeitsmarkt für diejenigen, die sonst kaum eine Chance hätten, einen Job zu finden. Die Infoplattform "Bürgerarbeit" dokumentiert den Stand der politischen Debatte und der wissenschaftlichen Diskussion.
IAB-Infoplattform: Bürgerarbeit - bezahltes Ehrenamt oder workfare?
Angebot an offenen Stellen bleibt verhalten
Dienstag, 18. Mai 2010
Im ersten Quartal 2010 gab es in Deutschland 843.000 offene Stellen. Das waren 27.000 Stellen oder drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. „Der Arbeitskräftebedarf der Betriebe bleibt verhalten“, kommentiert die Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner die Ergebnisse. Dies sei jedoch kein Zeichen für eine negative Entwicklung des Arbeitsmarkts, sondern die Folge des erfolgreichen Beschäftigungserhalts in der Krise.
Presseinformation
Arbeitsvermittler kritisieren zu scharfe Sanktionsregeln bei jungen Hartz-IV-Empfängern
Mittwoch, 12. Mai 2010
Unter 25-jährige Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die gegen ihre Verpflichtungen verstoßen, werden besonders scharf sanktioniert. Das schreibt das Sozialgesetzbuch II derzeit zwingend vor. Eine qualitative Studie auf der Basis von Intensivinterviews mit Vermittlern und Fallmanagern zeigt: Die meisten Befragten wünschen sich gestufte Sanktionen, statt gleich die Regelleistung komplett streichen zu müssen.
IAB-Kurzbericht 10/2010
Presseinformation
Migranten am Arbeitsmarkt – Problem oder Potenzial?
Mittwoch, 5. Mai 2010
Die unzureichende Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund wirft vielfältige soziale und wirtschaftliche Probleme auf, insbesondere für die Einkommens- und Teilhabechancen der Betroffenen. Zugleich liegt das Potenzial der Mitbürgerinnen und Mitbürger ausländischer Herkunft brach, auf das Deutschland angesichts seiner demographischen Lage dringend angewiesen ist. Bei den „Nürnberger Gesprächen“, zu denen das IAB am 10. Mai 2010 gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und der Stadt Nürnberg einlädt, soll diskutiert werden, wie dieses besser nutzbar gemacht werden kann.
Aus diesem Anlass stellen wir hier eine Auswahl jüngerer, großteils frei verfügbarer wissenschaftlicher und handlungsorientierter Literatur zusammen, in der die Probleme von Migranten am deutschen Arbeitsmarkt beschrieben und zum Teil auch Lösungsansätze aufgezeigt werden.
IAB-Infoplattform: Migranten am Arbeitsmarkt - Problem oder Potenzial?
Ungehobene Schätze - Qualifizierte Migrantinnen und Migranten auf dem (deutschen) Arbeitsmarkt
Mittwoch, 5. Mai 2010
Migrantinnen und Migranten haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwer, eine angemessene Beschäftigung zu finden. Dies wird häufig auf ihr niedriges Qualifikationsniveau zurückgeführt. Es kommt aber hinzu, dass in Deutschland die formale Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen mit besonderen Schwierigkeiten verbunden ist. So stehen auch gut ausgebildete Migranten oft vor hohen Hürden, auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Nicht nur für die Betroffenen, auch gesamtwirtschaftlich ist diese Situation angesichts des sich in vielen Bereichen abzeichnenden Bedarfs an zusätzlichen Fachkräften unbefriedigend.
Die Bundesregierung legte deswegen Ende 2009 Eckpunkte vor mit dem Ziel, die Anerkennungspraxis für ausländische Abschlüsse zu verbessern, einen gesetzlichen Anspruch auf ein Anerkennungsverfahren zu schaffen und die Transparenz der Verfahren und Entscheidungen zu erhöhen.
Die in dieser IAB-Infoplattform zusammengestellten Quellen befassen sich mit der Anerkennung ausländischer Abschlüsse und darüber hinaus mit der Situation hoch qualifizierter Migranten insbesondere in Deutschland.
IAB-Infoplattform: Ungehobene Schätze - Qualifizierte Migrantinnen und Migranten auf dem (deutschen) Arbeitsmarkt
Kürzer arbeitslos durch mehr Vermittler
Mittwoch, 5. Mai 2010
Mehr Vermittler verkürzen die Dauer der Arbeitslosigkeit: Das ist das Ergebnis eines Modellprojekts der Bundesagentur für Arbeit, welches das IAB wissenschaftlich begleitet. In 14 Arbeitsagenturen wurden die Vermittlerteams personell verstärkt. Die intensivere Betreuung vor Ort verringerte die Arbeitslosigkeitsdauer pro Arbeitslosen im Schnitt um rund 10 Tage.
IAB-Kurzbericht 9/2010
Presseinformation
Wirtschaftskrise hat die Zahl der Unternehmensgründer bislang kaum verändert
Mittwoch, 28. April 2010
Die Wirtschaftskrise hat sich auf die Zahl der Unternehmensgründer in Deutschland bislang kaum ausgewirkt. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover hervor.
IAB-Kurzbericht 8/2010
Global Entrepreneurship Monitor 2009
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Gründungen in Deutschland
Hartz-IV-Empfänger erleben ihre Arbeitsvermittler grundsätzlich als freundlich und vertrauenswürdig
Dienstag, 20. April 2010
Arbeitslosengeld-II-Empfänger schätzen ihre Arbeitsvermittler grundsätzlich als freundlich und vertrauenswürdig ein. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von mehr als 3.000 Hartz-IV-Beziehern hervor. „Allerdings bewerten viele Arbeitsuchende ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt trotzdem negativ und sind der Meinung: Auch eine intensive Beratung könne diese kaum verbessern“, so die Arbeitsmarktforscherin Anita Tisch.
IAB-Kurzbericht 7/2010
Presseinformation
Wo es um wirtschaftliche Macht geht, sind Frauen wenig vertreten
Dienstag, 13. April 2010
In der obersten Leitungsebene von privatwirtschaftlichen Betrieben ist nur jede vierte Führungskraft eine Frau. Im Laufe von vier Jahren ist der Wert damit nahezu unverändert geblieben. „Nach wie vor sind die Ergebnisse ernüchternd“, schreiben die Arbeitsmarktforscherinnen Susanne Kohaut und Iris Möller.
IAB-Kurzbericht 6/2010
Presseinformation
IAB-Infoplattform: Frauen in Führungspositionen
Für jeden zweiten Beschäftigten gilt ein Branchentarifvertrag
Montag, 29. März 2010
Im Jahr 2009 haben rund 56 Prozent der westdeutschen und etwa 38 Prozent der ostdeutschen Beschäftigten in einem Betrieb gearbeitet, der einem Branchentarifvertrag unterlag. Firmentarifverträge galten für 9 Prozent der westdeutschen und 13 Prozent der ostdeutschen Beschäftigten. Für rund 36 Prozent der westdeutschen und 49 Prozent der ostdeutschen Arbeitnehmer gab es keinen Tarifvertrag. Jeweils rund die Hälfte dieser Arbeitnehmer wurde jedoch indirekt von Tarifverträgen erfasst, da sich ihre Betriebe nach eigenen Angaben daran orientierten.
Tarifbindung der Beschäftigten 2009
Presseinformation
Jeder zweite Ein-Euro-Jobber ist fit für einen regulären Job
Donnerstag, 25. März 2010
Jeder zweite Ein-Euro-Jobber wird von seinem Einsatzbetrieb als geeignet eingeschätzt, auch eine reguläre Beschäftigung ausüben zu können. Dies zeigt eine Befragung des IAB von rund 4.000 Betrieben, die Arbeitsgelegenheiten für Arbeitslosengeld-II-Empfänger anbieten – die sogenannten „Ein-Euro-Jobs“.
IAB-Kurzbericht 5/2010
Presseinformation
Befristete Beschäftigung
Donnerstag, 25. März 2010
Fast jeder zweite Arbeitnehmer wird in Deutschland zunächst befristet eingestellt: Der Anteil der befristeten Neueinstellungen ist von 32 Prozent im Jahr 2001 auf 47 Prozent im Jahr 2009 gestiegen. Betroffen sind vor allem Berufseinsteiger und jüngere Beschäftigte. Hauptgrund ist der Wunsch von Betrieben nach mehr Flexibilität. Außerdem sind zeitlich begrenzte Arbeitsverhältnisse ein Mittel, um Arbeitskräfte länger erproben zu können. Rund jeder zweite zunächst befristet Beschäftigte wird von seinem Betrieb später unbefristet übernommen.
Anteil der befristeten Neueinstellungen an allen Neueinstellungen
Anteil der Übernahmen aus befristeter Beschäftigung
IAB-Infoplattform: Befristete Beschäftigung mit weiteren Informationen zum Forschungsstand und zur arbeitsmarktpolitischen Diskussion
Etwas bessere Beschäftigungschancen durch Ein-Euro-Jobs
Donnerstag, 18. März 2010
28 Monate nach Beginn eines Ein-Euro-Jobs zeigen sich im Durchschnitt leicht positive Eingliederungswirkungen. Am stärksten profitieren westdeutsche Frauen. Bei ostdeutschen Männern sind in dem Zeitraum von 28 Monaten dagegen noch keine erhöhten Beschäftigungschancen erkennbar.
IAB-Kurzbericht 4/2010
Presseinformation
3,5 Millionen Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2010
Freitag, 12. März 2010
Im Jahresdurchschnitt 2010 wird es voraussichtlich 3,5 Millionen Arbeitslose geben. Gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2009 wäre dies ein Anstieg um 120.000. Dabei unterstellen die Forscher ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,75 Prozent im Jahr 2010.
IAB-Kurzbericht 3/2010
Presseinformation
O-Töne