Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Oktober 2016

    Mittwoch, 2. November 2016

    Im zweiten Quartal 2016 ist die deutsche Realwirtschaft saisonbereinigt um 0,4 Prozent gewachsen. Der Start in das dritte Quartal war verhalten. Nachdem die Konjunkturindikatoren am aktuellen Rand aber deutlich aufwärtsgerichtet sind, lässt sich davon ausgehen, dass es sich dabei nur um eine vorübergehende Pause handelte und sich die konjunkturelle Entwicklung kräftiger fortsetzen wird. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv.

    Aktueller Bericht, Oktober 2016


    Zuwanderungsmonitor Oktober 2016

    Mittwoch, 2. November 2016

    Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge bleibt auf dem Niveau der Vormonate und ist somit deutlich geringer als noch am Anfang des Jahres. Im September 2016 wurden 15.300 Personen erfasst – im Vergleich zu 91.600 Personen im Januar 2016.

    Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im August 2016 bei 15,2 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung ist aufgrund des starken Zuzugs von Flüchtlingen insgesamt gesunken, die der EU-Staatsbürger weiter gestiegen.

    Zuwanderungsmonitor, Oktober 2016  


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: weiter kein Anstieg der Arbeitslosigkeit

    Montag, 31. Oktober 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer Oktober 2016Das IAB-Arbeitsmarktbarometer steht im Oktober bei einem Wert von 103,4 Punkten. Das bedeutet gute Aussichten‎ für den deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vormonat geht der Frühindikator des IAB geringfügig um 0,1 Punkte zurück. Die Komponente für die Vorhersage der Arbeitslosigkeit steigt aber leicht auf 100,8 Punkte und lässt somit weiterhin keine Verschlechterung der Entwicklung erwarten.

    Presseinformation


    Arbeitsaufnahme von Hartz-IV-Empfängern: Gesundheitliche Einschränkungen, langer Hartz-IV-Bezug und ein Alter über 50 zählen zu den größten Hindernissen

    Mittwoch, 5. Oktober 2016

    Job/Hartz IV - WegweiserGesundheitliche Einschränkungen gehören zu den größten Hindernissen für Hartz-IV-Empfänger auf der Suche nach einer bedarfsdeckenden Beschäftigung. Auch wer schon lange im Leistungsbezug ist, tut sich schwer, einen neuen Job zu finden. Ein Lebensalter über 50 zählt ebenfalls zu den stärksten Hindernissen.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 21/2016


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, September 2016

    Donnerstag, 29. September 2016

    Die deutsche Realwirtschaft ist im ersten Halbjahr 2016 deutlich gewachsen. Für das dritte Quartal zeigt sich ein durchwachseneres Bild. Die ifo-Erwartungen sind im September stark gestiegen, so dass sich die Konjunktur insgesamt weiter auf gutem Durchschnitt bewegen dürfte. Die Arbeitsnachfrage bleibt hoch. Dennoch hat der Aufbau der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Sommer eine Pause eingelegt.

    Aktueller Bericht, September 2016


    Zuwanderungsmonitor September 2016

    Donnerstag, 29. September 2016

    Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge bleibt auf dem Niveau der Vormonate und ist somit deutlich geringer als noch am Anfang des Jahres. Im August 2016 wurden 18.100 Personen erfasst – im Vergleich zu 91.600 Personen im Januar 2016.

    Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Juli 2016 bei 14,9 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung ist aufgrund des starken Zuzugs von Flüchtlingen insgesamt gesunken, die der EU-Staatsbürger weiter gestiegen.

    Zuwanderungsmonitor, September 2016  


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: weiterhin positiver Ausblick

    Dienstag, 27. September 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer September 2016Das IAB-Arbeitsmarktbarometer verzeichnet im September gegenüber dem Vormonat einen geringfügigen Rückgang um 0,1 Punkte. Dennoch liegt der Frühindikator nach wie vor auf hohem Niveau. Der aktuelle Wert von 103,5 Punkten steht für gute Aussichten am Arbeitsmarkt.

    Presseinformation


    IAB: Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv

    Donnerstag, 22. September 2016

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 202016Die Arbeitslosigkeit wird 2017 voraussichtlich bei durchschnittlich 2,62 Millionen Personen liegen, geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Prognose des IAB hervor. Das wären rund 70.000 weniger als in diesem Jahr. Zugleich wird dem IAB zufolge die Zahl der Erwerbstätigen um 480.000 auf 44,03 Millionen steigen.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 20/2016

    Interview-O-Töne von Enzo Weber


    Zeitarbeit kann gerade für Ausländer ein Sprungbrett in eine andere Beschäftigung sein

    Dienstag, 13. September 2016

    LeiharbeitDer Sprungbretteffekt der Zeitarbeit in eine andere Beschäftigung ist bei Ausländern überdurchschnittlich ausgeprägt. Am stärksten ist der Effekt bei Leiharbeitnehmern türkischer Herkunft. Das zeigt eine aktuelle Studie des IAB.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 19/2016


    Arbeitsvolumen stieg im zweiten Quartal 2016 um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal

    Dienstag, 6. September 2016

    StatistikIm zweiten Quartal 2016 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 14,3 Milliarden Stunden. Das entspricht einem saison- und kalenderbereinigten Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Jahres, berichtet das IAB. Gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres beträgt die Zunahme 3,3 Prozent.

    Presseinformation


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, August 2016

    Mittwoch, 31. August 2016

    Das reale Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent gestiegen. Nach einem auch witterungsbedingten Plus von 0,7 Prozent im ersten Quartal setzte sich nun die robuste Entwicklung des Vorjahres fort. Die Exporte gaben dabei den größten Impuls. Am aktuellen Rand trüben sich allerdings die Geschäftslage und die Konjunkturerwartungen ein. Der Arbeitsmarkt bleibt in guter Verfassung.

    Aktueller Bericht, August 2016


    Zuwanderungsmonitor August 2016

    Mittwoch, 31. August 2016

    Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge bleibt auf dem Niveau der Vormonate und ist somit deutlich geringer als noch am Anfang des Jahres. Im Juli 2016 wurden 16.200 Personen erfasst – im Vergleich zu 91.600 Personen im Januar 2016. Es bleibt offen, ob sich neue Fluchtrouten entwickeln und die Zahl im Laufe des Jahres wieder ansteigt.

    Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Juni 2016 bei 14,7 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung ist aufgrund des starken Zuzugs von Flüchtlingen insgesamt gesunken, die der EU-Staatsbürger weiter gestiegen.

    Zuwanderungsmonitor, August 2016


    IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt weiter

    Montag, 29. August 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer August 201^6Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat im August weiter zugelegt. Der Frühindikator stieg gegenüber dem Vormonat um 0,4 auf 103,6 Punkte. Sowohl die Aussichten für die Beschäftigung als auch für die Arbeitslosigkeit verbesserten sich.

    Presseinformation


    IAB erwartet Rückgang der Flüchtlingsmigration um zwei Drittel gegenüber 2015

    Freitag, 26. August 2016

    FlüchtlingzuwanderungVor dem Hintergrund der stark gefallenen Flüchtlingszahlen geht das IAB von einem Rückgang der Flüchtlingszuwanderung im laufenden Jahr um etwa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr aus. „Sofern sich die politischen Rahmenbedingungen nicht ändern, könnten im Verlauf des Jahres 2016 300.000 bis 400.000 Flüchtlinge zuziehen. Diese Einschätzung steht aber unter dem Vorbehalt, dass das Türkei-Abkommen und die Schließung der Balkanroute Bestand haben", erklärte der IAB-Arbeitsmarktforscher Herbert Brücker am Freitag. Im Jahr 2015 wurden 1,1 Millionen Flüchtlinge erfasst. Unter der Berücksichtigung von Doppelzählungen, Weiter- und Rückreisen schätzt das IAB die Nettozuwanderung von Flüchtlingen im Jahr 2015 auf 900.000.

    Presseinformation


    Hürdenlauf

    Dienstag, 23. August 2016

    Titelseite IAB-Forum 1/2016Die Ausgabe 1/2016 des IAB-Forum widmet sich den Themen "Langzeitarbeitslosigkeit und Langzeitleistungsbezug". Im Einzelnen werden im Rahmen dieses Schwerpunkts insbesondere folgende Aspekte behandelt:

    - Sozio-demografische Charakteristika von Langzeitleistungsbeziehern

    - Langzeitarbeitslosigkeit im regionalen Vergleich

    - Langzeitarbeitslose aus Sicht der Betriebe

    - Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für Langzeitarbeitslose

    - Situation von jungen Rehabilitanden

    Außerdem in dieser Ausgabe: ein Interview mit der Unternehmerin Sina Trinkwalder, die in ihrer Textilfirma ausschließlich vormals Langzeitarbeitslose beschäftigt.

    IAB-Forum 1/2016


    Auf Wissen bauen

    Donnerstag, 18. August 2016

    Titelbild IAB-Jahresbericht 2015Wie wirkt sich die fortschreitende Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt aus? Wie kann der Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit vorangetrieben werden und welche Folgen ergeben sich durch den stark angestiegenen Flüchtlingszustrom und die zunehmende Internationalisierung für die Arbeitsmärkte? Auch im vergangenen Berichtsjahr hat das IAB Fragen und Entwicklungen aufgegriffen, die für Wissenschaft und Praxis gleichermaßen interessant sind.

    Im aktuellen Jahresbericht findet sich außerdem eine Vielzahl an Themenfeldern aus dem Forschungs- und Beratungsportfolio des Instituts, wie etwa die Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik, Untersuchungen zu Bildung und Weiterbildung oder zum Wandel der Erwerbsformen. Darüber hinaus enthält er Informationen zu wichtigen Forschungsprojekten, Publikationen, Webangeboten, Veranstaltungen und Vorträgen und zeigt sowohl die inhaltliche, personelle und organisatorische Entwicklung des Instituts auf, als auch die zunehmende Sichtbarkeit und Resonanz des IAB in der Öffentlichkeit.

    IAB-Jahresbericht 2015


    Mindestlohn: Eher Preiserhöhungen als Entlassungen

    Mittwoch, 17. August 2016

    MindestlohnDie vom Mindestlohn betroffenen Betriebe haben eher die Preise erhöht als Personal entlassen. Rund 18 Prozent der vom Mindestlohn betroffenen Betriebe führten Preiserhöhungen durch. Das zeigen die Daten des IAB-Betriebspanels, einer repräsentativen Befragung von mehr als 16.000 Betrieben.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 18/2016


    IAB-Erklärung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

    Montag, 15. August 2016

    Das IAB hat seine seit 2004 bestehende Erklärung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis überarbeitet. Die neue Erklärung berücksichtigt die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und die organisatorischen Entwicklungen im IAB. Das Institut bekennt sich damit zu den hohen Anforderungen der Wissenschaftsgemeinschaft an Sorgfalt und Redlichkeit des wissenschaftlichen Arbeitens, berücksichtigt den Grundsatz „Qualität vor Quantität“ und bildet seinen wissenschaftlichen Nachwuchs in diesem Sinne aus.

    Weitere Infos


    Dr. Britta Gehrke mit dem Roman Herzog Forschungspreis 2016 ausgezeichnet

    Dienstag, 9. August 2016

    Dr. Britta Gehrke, IABDer diesjährige Roman Herzog Forschungspreis wurde unter anderem an Britta Gehrke, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Prognosen und Strukturanalysen“ des IAB, verliehen.

    Britta Gehrke ist in vier Studien der Frage nachgegangen, inwieweit staatliche Eingriffe während der Wirtschaftskrise der Jahre 2008/2009 auf gesamtwirtschaftlicher Ebene zu den gewünschten und erwarteten Wirkungen geführt haben.

    Weitere Infos



    Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das zweite Quartal 2016: Zehn Prozent mehr offene Stellen als ein Jahr zuvor

    Dienstag, 9. August 2016

    Stellenanzeigen Im zweiten Quartal 2016 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt bundesweit 985.200 offene Stellen, das waren gut zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In Westdeutschland waren dabei 767.000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland 218.200. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor.

    Presseinformation


    Nachlese zur Fachtagung "Wissenschaft trifft Praxis" vom 13.07./14.07.2016

    Montag, 8. August 2016

    Yasmin Fahimi, BMASDie jährlich stattfindende Veranstaltung „Wissenschaft trifft Praxis“ am 13.07. und 14.07.2016, die das IAB gemeinsam mit der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit (BA) ausrichtet, lockte auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gäste an. Diesmal ging es um das Thema „Mindestlohn“, welches auch angesichts der erstmaligen Erhöhung von 8,50 Euro auf 8,84 Euro hochaktuell war.

    Dabei diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, der Arbeitsverwaltung, der Gewerkschaften und der Arbeitgeber die Frage, inwieweit sich die im Vorfeld der Einführung geäußerten Befürchtungen und Erwartungen bewahrheitet haben und an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht.

    Präsentationsfolien, Tagungsbericht, Berichte aus den Workshops, Podiumsdiskussion und Bildergalerie finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.


    Akademikerjobs bringen 1,25 Millionen Euro mehr als Helferjobs

    Mittwoch, 3. August 2016

    MünzenstapelJe höher der Abschluss, desto höher das Gehalt – das stimmt meistens, aber nicht immer. Mit Akademikertätigkeiten verdienen Vollzeitbeschäftigte auf das ganze Berufsleben gerechnet im Durchschnitt gut 1,25 Millionen Euro mehr als mit Helfertätigkeiten. Jobs für Fachkräfte, bei denen also in der Regel eine Berufsausbildung vorausgesetzt wird, bringen rund 330.000 Euro mehr als Helferjobs, und Jobs, die einen Meister-, Techniker- oder anderen Fortbildungsabschluss erfordern, ein Plus von 910.000 Euro gegenüber Helferjobs. Aber es gibt auch Akademikerstellen, die schlechter bezahlt werden als Tätigkeiten auf Fachkraftniveau.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 17/2016


    IAB-Infoplattform „Lebenseinkommen – Entwicklung des Einkommens im Lebensverlauf“

    Mittwoch, 3. August 2016

    Das im Verlauf des Erwerbslebens erzielbare Einkommen ist oft ein Entscheidungskriterium bei der Frage "Studium oder Berufsausbildung". Lohnt sich ein Studium oder kann mit einer Berufsausbildung langfristig ein höheres Einkommen erzielt werden? Wie entwickelt sich das Lebenseinkommen im inter- und intragenerationalen Vergleich? Sind Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu beobachten? Welchen Einfluss haben Phasen der Arbeitslosigkeit auf das Lebenseinkommen?

    Die IAB-Infoplattform widmet sich den theoretischen Grundlagen und empirischen Studien zum Thema.

    IAB-Infoplattform: Lebenseinkommen – Entwicklung des Einkommens im Lebensverlauf


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Juli 2016

    Donnerstag, 28. Juli 2016

    Der moderate Aufwärtstrend der deutschen Realwirtschaft bleibt trotz zahlreicher Risiken stabil. Im ersten Quartal 2016 war das reale Bruttoinlandsprodukt - durch Sonderfaktoren begünstigt - saisonbereinigt sogar um überdurchschnittliche 0,7 Prozent gewachsen. Zuletzt wirkt sich aber die zunehmende Unsicherheit aufgrund aktueller Ereignisse außerhalb Deutschlands negativ auf die Konjunkturerwartungen aus. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter gut.

    Aktueller Bericht, Juli 2016


    Zuwanderungsmonitor Juli 2016

    Donnerstag, 28. Juli 2016

    Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge geht laut dem EASY-Erfassungssystem aktuell stark zurück. Im Juni 2016 wurden 16.300 Personen erfasst – im Vergleich zu 91.600 Personen im Januar 2016. Es bleibt offen, ob sich neue Fluchtrouten entwickeln und die Zahl im Laufe des Jahres wieder ansteigt.

    Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Mai 2016 bei 15,0 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung ist aufgrund des starken Zuzugs von Flüchtlingen insgesamt gesunken, die der EU-Staatsbürger weiter gewachsen.

    Zuwanderungsmonitor, Juli 2016


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Aussichten verbessern sich auch nach Brexit-Votum

    Dienstag, 26. Juli 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer Juli 2016Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juli zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Der Frühindikator legte um 0,4 auf jetzt 103,2 Punkte zu. Sowohl die Aussichten für die Beschäftigung als auch für die Arbeitslosigkeit verbessern sich.

    Presseinformation

    IAB-Arbeitsmarktbarometer


    Jugendberufsagenturen und die Vermittlung von jungen Erwachsenen in Ausbildung und Arbeit

    Freitag, 22. Juli 2016

    Im dem Aktuellen Bericht 15/2016 vergleicht Linda Borrs Agenturbezirke mit und ohne Jugendberufsagenturen. Dabei zeigt sich, dass Agenturbezirke mit Jugendberufsagenturen hinsichtlich der Ausbildungsvermittlung durchschnittlich besser abschneiden als Bezirke ohne eine solche Einrichtung.

    Aktueller Bericht 15/2016


    Schwerpunktheft „Krisenerfahrung Hartz IV: Lebenssituationen im Grundsicherungsbezug“ der WSI-Mitteilungen erschienen

    Freitag, 15. Juli 2016

    Leistungsantrag SGB IIAm 15. Juli 2016 ist das neue Schwerpunktheft der WSI-Mitteilungen zum Thema „Krisenerfahrung Hartz IV: Lebenssituationen im Grundsicherungsbezug“ erschienen, das von den IAB-Forschern Philipp Ramos Lobato, Markus Promberger, Bernhard Christoph und Torsten Lietzmann koordiniert wurde.

    In diesem Heft geht es insbesondere darum, welche Folgen der Ausschluss vom Arbeitsmarkt für die betroffenen Leistungsempfänger hat und wie sie die Situation im Grundsicherungsbezug erleben. Das Heft greift damit eine klassische Frage der sozialwissenschaftlichen Arbeitslosigkeitsforschung auf und führt sie vor dem Hintergrund der mit der Einführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende (umgangssprachlich auch Hartz IV genannt) einhergegangenen Verschiebungen fort.

    Weitere Informationen


    Betriebe mit einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik haben engagiertere Mitarbeiter

    Donnerstag, 7. Juli 2016

    Betriebliche QualifizierungsangeboteIn Betrieben mit mitarbeiterorientierten Maßnahmen wie Angeboten zum Gesundheitsschutz, Qualifizierungsangeboten oder regelmäßigen Mitarbeitergesprächen sind die Beschäftigten zufriedener, engagierter und denken seltener über einen Arbeitgeberwechsel nach. Das geht aus einer Studie des IAB hervor. Sie beruht auf Befragungen von mehr als 7.000 Beschäftigten und rund 1.000 Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 16/2016


    Berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen

    Dienstag, 5. Juli 2016

    RollstuhlfahrerMit ihrer Analyse unter Verwendung einer repräsentativen Panelbefragung trägt die Autorin Nancy Reims maßgeblich dazu bei, eine Forschungslücke zu schließen. Sie gibt einen systematischen Überblick zu dem komplexen Thema der beruflichen Erst- und Wiedereingliederung von Rehabilitanden und den Problemstellungen seiner Untersuchung. Darüber hinaus bietet sie empirische Ergebnisse zu den Auswirkungen von beruflicher Rehabilitation auf Erwerbseintritt, Verbleib im Arbeitsmarkt und die subjektive Gesundheit von Menschen mit Behinderungen.
    IAB-Bibliothek Band 360


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Juni 2016

    Donnerstag, 30. Juni 2016

    Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen robust. Im ersten Quartal 2016 ist das reale Bruttoinlandsprodukt saisonbereinigt um 0,7 Prozent gewachsen. Für das zweite Quartal erwarten wir einen moderateren Aufschwung. Am Arbeitsmarkt steigt die Beschäftigung weiter.

    Aktueller Bericht, Juni 2016


    Zuwanderungsmonitor Juni 2016

    Donnerstag, 30. Juni 2016

    Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge geht laut dem EASY-Erfassungssystem aktuell stark zurück. Während in den ersten beiden Monaten des Jahres 2016 im Durchschnitt knapp 76.500 Personen pro Monat erfasst wurden, waren es im Mai 2016 16.000 Personen. Eine offene Frage ist, ob sich neue Fluchtrouten entwickeln und die Zahl im Laufe des Jahres wieder ansteigt.

    Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im April 2016 bei 15,3 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte leicht gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung ist aufgrund des starken Zuzugs von Flüchtlingen insgesamt gesunken, die der EU-Staatsbürger weiter gestiegen.

    Zuwanderungsmonitor, Juni 2016


    IAB-Arbeitsmarktbarometer erstmals in diesem Jahr gestiegen

    Dienstag, 28. Juni 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer Juni 2016Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juni deutlich gestiegen. Der Frühindikator legte um 0,5 auf jetzt 102,8 Punkte zu. Der positive Stand ist auf die sehr guten Beschäftigungsaussichten zurückzuführen, aber auch die Erwartungen für die Arbeitslosigkeit haben den negativen Bereich verlassen. Der seit Jahresbeginn anhaltende Abwärtstrend des IAB-Arbeitsmarktbarometers hat sich damit nicht fortgesetzt.

    Presseinformation

    IAB-Arbeitsmarktbarometer


    Vereinbarkeit braucht Veränderung: IAB zum dritten Mal mit Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet

    Freitag, 24. Juni 2016

    Das IAB ist am 23. Juni 2016 in Berlin für seine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik mit dem Zertifikat zu dem von der berufundfamilie Service GmbH angebotenen „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet worden. Das Zertifikat nahm Dr. Ulrich Wenzel von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie Stiftung entgegen. Insgesamt erhielten 297 Arbeitgeber – 163 Unternehmen, 110 Institutionen und 24 Hochschulen – die Auszeichnung.

    Zum kompletten Beitrag


    Schätzung der Zahl der für Flüchtlinge relevanten Arbeitsstellen

    Donnerstag, 23. Juni 2016

    Im Aktuellen Bericht 12/2016 „Schätzung der Zahl der für Flüchtlinge relevanten Arbeitsstellen“ untersucht Enzo Weber die Zahl der offenen Stellen, die für Flüchtlinge ohne in Deutschland verwertbaren beruflichen Abschluss und ohne weitergehende deutsche Sprachkenntnisse relevant sind. So wird abgebildet, welche Beschäftigungsmöglichkeiten es aktuell im deutschen Arbeitsmarkt gibt. Mittelfristig sind aber dynamische wirtschaftliche Anpassungsreaktionen sowie Investitionen in Sprache und Bildung zu betrachten.

    Aktueller Bericht 12/2016: Schätzung der Zahl der für Flüchtlinge relevanten Arbeitsstellen


    Geflüchtete verbinden mit Deutschland Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde und Religionsfreiheit

    Dienstag, 21. Juni 2016

    Cover zum Kurzbericht 15/2016Die meisten Geflüchteten verbinden mit Deutschland Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenwürde und Religionsfreiheit. Diese Werte werden von fast allen Befragten geteilt, zeigt eine Studie, die sich auf Interviews mit 123 Geflüchteten stützt.

    Presseinformation 

    IAB-Kurzbericht 15/2016


    Volkswirtschaftliche Effekte der Flüchtlingszuwanderung

    Freitag, 17. Juni 2016

    Angesichts der starken Flüchtlingszuwanderung nach Deutschland wird derzeit intensiv die Frage der ökonomischen Effekte dieser Entwicklung diskutiert. Im IAB-Discussion Paper 20/2016 nutzen die Autoren Enzo Weber und Roland Weigand einen makroökonometrischen Ansatz, um Wirkungen der Flüchtlingszuwanderung basierend auf tatsächlicher statistischer Evidenz aus Zeitreihen abzuschätzen.

    IAB-Discussion Paper 20/2016


    Digitalisierung: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben höheren Anpassungsbedarf als andere Bundesländer

    Dienstag, 14. Juni 2016

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 14/2016Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt stellt die Bundesländer vor unterschiedliche Herausforderungen. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf arbeiten, in dem mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten bereits heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnten, unterscheidet sich deutlich und liegt zwischen acht Prozent in Berlin und mehr als 20 Prozent im Saarland.

    Presseinformation 

    IAB-Kurzbericht 14/2016


    Arbeitsvolumen lag im ersten Quartal 2016 bei fast 15 Milliarden Stunden

    Dienstag, 7. Juni 2016

    DatenIm ersten Quartal 2016 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 14,9 Milliarden Stunden. Das entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal.

    Presseinformation



    Für jeden zweiten Beschäftigten gilt ein Branchentarifvertrag

    Mittwoch, 1. Juni 2016

    Im Jahr 2015 arbeitete rund die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland in Betrieben, für die ein Branchentarifvertrag gilt. Das zeigen Daten des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen Befragung von rund 15.000 Betrieben.

    Presseinformation

    Daten zur Tarifbindung 2015


    Entwicklung der Zahl der Aufstocker nach Einführung des Mindestlohns im Jahr 2015

    Dienstag, 31. Mai 2016

    Im Vergleich zum Vorjahr gab es im Januar 2015 fast 44.000 abhängig beschäftigte Leistungsbezieher, sogenannte Aufstocker, weniger. Der übliche Rückgang im Januar fiel stärker aus als in den letzten Jahren und geht überwiegend auf geringfügige Beschäftigungsverhältnisse zurück. Der Rückgang der geringfügigen Beschäftigung von Leistungsbeziehern erklärt sich aus dem Anstieg der Abgänge aus dieser Beschäftigungsform im Januar 2015. Eine deutliche Abnahme bei den Zugängen in geringfügige aufstockende Beschäftigung zeigt sich bisher nicht.

    Aktueller Bericht 10/2016


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Mai 2016

    Dienstag, 31. Mai 2016

    Die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal 2016 einen kräftigen Wachstumsschub verzeichnet: Das reale Bruttoinlandsprodukt ist im Vergleich zum Vorquartal saisonbereinigt um 0,7 Prozent gestiegen. Im weiteren Jahresverlauf rechnen wir aber mit einer Fortsetzung des moderaten Trends des Vorjahres. Der Aufwärtstrend der Beschäftigung setzt sich fort.

    Aktueller Bericht, Mai 2016


    Zuwanderungsmonitor Mai 2016

    Dienstag, 31. Mai 2016

    Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge geht laut dem EASY-Erfassungssystem aktuell stark zurück. Während in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 im Durchschnitt knapp 58.000 Personen pro Monat erfasst wurden, waren es im April 2016 16.000.

    Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im März 2016 bei 15,7 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte leicht gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung ist hingegen aufgrund des starken Zuzugs von Flüchtlingen insgesamt leicht gesunken, die der EU-Staatsbürger weiter gestiegen.

    Zuwanderungsmonitor, Mai 2016


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Aussichten leicht gedämpft

    Freitag, 27. Mai 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer Mai 2016Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Mai um 0,1 Punkte gefallen. Dennoch liegt der Frühindikator mit 102,3 Punkten weiter deutlich im positiven Bereich. Dies ist auf die sehr guten Beschäftigungsaussichten zurückzuführen, während die Erwartungen für die Arbeitslosigkeit leicht negativ sind. Beide Teilkomponenten gaben im Mai etwas nach.

    Presseinformation


    Ausbildung ist sowohl für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als auch für Betriebe eine Chance

    Freitag, 20. Mai 2016

    Ausbildung JugendlicherBerufsausbildungen sind sowohl für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als auch für Ausbildungsbetriebe eine Chance, geht aus einer Studie des IAB hervor. Den jungen Flüchtlingen erleichtern sie die Integration in Deutschland, für Ausbildungsbetriebe mit ihren zunehmenden Schwierigkeiten bei der Besetzung von Ausbildungsstellen erschließen sich neue Potenziale, betonen die IAB-Forscherinnen Franziska Schreyer und Angela Bauer.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 13/2016


    Neue IAB-Infoplattform „Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt“

    Donnerstag, 19. Mai 2016

    IAB-InfoplattformAuf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?

    Die IAB-Infoplattform stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.

    IAB-Infoplattform: Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt


    Personalsuche bei Mindestlohnjobs: Anforderungen der Betriebe bei Neueinstellungen gestiegen

    Dienstag, 17. Mai 2016

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 12/2016Im Jahr 2015 gab es rund 122.000 sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen mit einem Entgelt auf dem Mindestlohnniveau von 8,50 Euro. 37 Prozent der Betriebe berichten über Schwierigkeiten bei Neueinstellungen im Mindestlohnbereich – doppelt so viele wie im Vorjahr. Diese Schwierigkeiten gehen mit gestiegenen Anforderungen an die Bewerber einher, wie die Stellenerhebung des IAB zeigt.

    Presseinformation 

    IAB-Kurzbericht 12/2016


    Digitalisierung bedeutet nicht Massenarbeitslosigkeit

    Freitag, 13. Mai 2016

    IndustriemechanikerRund die Hälfte aller Arbeitsplätze in Deutschland sei durch die zunehmende Digitalisierung gefährdet, so eine amerikanische Studie. Drohen uns in Deutschland tatsächlich massive Arbeitsplatzverluste? Müssen selbst Fachkräfte um ihre Jobs fürchten? Erledigt sich das Thema Fachkräftesicherung im Zuge der Digitalisierung gar von selbst, weil die Arbeitskräftenachfrage sinkt? Und wer sind die Gewinner und Verlierer der digitalen Revolution?

    In seinem Gastbeitrag für Zeit online geht IAB-Vizedirektor Dr. Ulrich Walwei diesen und weiteren Fragen nach.


    IAB-Stellenerhebung: 974.000 offene Stellen im ersten Quartal 2016

    Donnerstag, 12. Mai 2016

    JobIm ersten Quartal 2016 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt bundesweit 974.000 offene Stellen. Das waren 26.000 offene Stellen oder drei Prozent mehr als im ersten Quartal 2015. Im Vergleich zum vierten Quartal 2015 zeigt sich dagegen eine Abnahme um 64.000 oder sechs Prozent. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB.

    Presseinformation


    90 Prozent der jungen Menschen mit Bildungsabschluss sind erwerbstätig

    Montag, 9. Mai 2016

    In Deutschland sind 90 Prozent der jungen Menschen zwischen 20 und 34, die in den vergangenen drei Jahren einen Bildungsabschluss erworben haben, erwerbstätig. In Europa weist nur Malta einen höheren Anteil auf (92 Prozent). In Griechenland liegt der Anteil dagegen bei 44 und in Italien bei 45 Prozent.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 11/2016



    Öffentlich geförderte Beschäftigung kann die gesellschaftliche Integration von arbeitsmarktfernen Menschen verbessern

    Dienstag, 3. Mai 2016

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 10/2016

    Modellprojekte in Nordrhein-Westfalen zeigen, dass öffentlich geförderte Beschäftigung das soziale Teilhabeempfinden von arbeitsmarktfernen Menschen deutlich verbessern kann. Das geht aus einer am Dienstag vom IAB veröffentlichten Studie hervor, die gemeinsam mit dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) erstellt wurde. Von entscheidender Bedeutung sei eine sorgfältige Auswahl der Geförderten, betonen die Autoren der Studie.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 10/2016

    IAB-Forschungsbericht 7/2016



    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, April 2016

    Donnerstag, 28. April 2016

    Für das erste Quartal 2016 ist ein deutliches Wachstum der deutschen Realwirtschaft zu erwarten. Dieses Niveau wird sich im Jahresverlauf aber nicht halten lassen. Die Konjunkturerwartungen signalisieren im Angesicht globaler Unsicherheiten einen moderaten Aufschwung. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv.

    Aktueller Bericht, April 2016


    Zuwanderungsmonitor April 2016

    Donnerstag, 28. April 2016

    Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge geht laut dem EASY-Erfassungssystem aktuell stark zurück. Während in den letzten drei Monaten des Jahres 2015 im Durchschnitt gut 170.000 Personen pro Monat erfasst wurden, waren es im März 2016 21.000.

    Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung ist im Februar 2016 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte auf 16,0 Prozent leicht gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung ist hingegen aufgrund des starken Zuzugs von Flüchtlingen insgesamt leicht gesunken, die der EU-Staatsbürger weiter gestiegen.

    Zuwanderungsmonitor, April 2016


    Aussichten auf dem Arbeitsmarkt bleiben unterm Strich gut

    Dienstag, 26. April 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 4/2016Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt bleiben für die nächsten drei Monate unterm Strich positiv, zeigt das IAB-Arbeitsmarktbarometer. Der Frühindikator liegt im April bei 102,4 Punkten und damit deutlich im positiven Bereich. Gegenüber dem Vormonat bedeutet das allerdings einen leichten Rückgang um 0,1 Punkte. Der Ausblick für die Beschäftigungsentwicklung ist der entsprechenden Teilkomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers zufolge mit einem Wert von 105,5 Punkten sehr gut. Für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit liegt der entsprechende Wert dagegen mit 99,4 Punkten im neutralen bis leicht negativen Bereich.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 9/2016 



    Aktueller Bericht „Effekte der Flüchtlingsversorgung auf den Arbeitskräftebedarf in einzelnen Berufen“

    Montag, 25. April 2016

    Von August 2015 bis Februar 2016 gab es außerordentlich hohe Zahlen bei der Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland. Dadurch entsteht ein unmittelbarer Bedarf an Gütern und Dienstleistungen. Dafür werden wiederum Arbeitskräfte benötigt. Eine deutlich und überdurchschnittlich anziehende Beschäftigung zeigt sich beispielsweise im Innenausbau und Hochbau, bei außerschulischen Lehrtätigkeiten und Sprachenlehrern, Wachleuten, Sozialarbeitern und in der öffentlichen Verwaltung. In der Summe liegen die zusätzlichen Beschäftigungszuwächse im mittleren fünfstelligen Bereich.

    Aktueller Bericht 9/2016: Effekte der Flüchtlingsversorgung auf den Arbeitskräftebedarf in einzelnen Berufen


    Erwerbswünsche von Arbeitslosen und Erwerbstätigen: 5,6 Milliarden Stunden Arbeitszeit blieben 2014 ungenutzt

    Mittwoch, 20. April 2016

    Die Zahl der potenziell verfügbaren, aber nicht genutzten Arbeitszeit in Deutschland lag 2014 bei 5,6 Milliarden Stunden. Rund 4,25 Milliarden Stunden entfallen dabei auf Erwerbswünsche von Arbeitslosen. 1,35 Milliarden Stunden kommen durch die Berücksichtigung der Verlängerungs- und Kürzungswünsche von Erwerbstätigen hinzu.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 8/2016

    IAB-Infoplattform: Arbeitszeitpräferenzen der Beschäftigten


    Junge Menschen mit Behinderung: Reha-Verfahren helfen beim Berufseinstieg

    Donnerstag, 7. April 2016

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 7/2016Derzeit werden rund 120.000 junge Menschen mit Behinderung von der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen der beruflichen Ersteingliederung gefördert. Ziel ist, ihnen die Teilnahme an einer Ausbildung oder den Arbeitsmarkteinstieg zu ermöglichen. Knapp 50 Prozent der Geförderten beginnen im Rahmen des Rehabilitationsverfahrens eine Berufsausbildung, häufig mit einer vorgeschalteten berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme. Ein Jahr nach dem Abschluss der Ausbildung im Rahmen des Reha-Verfahrens sind 50 Prozent der jungen Teilnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 7/2016

    IAB-Infoplattform: Wege ins Arbeitsleben – junge Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beruf


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, März 2016

    Donnerstag, 31. März 2016

    Die deutsche Realwirtschaft ist trotz der globalen Unsicherheiten gut in das erste Quartal 2016 gestartet. Die Konjunkturerwartungen haben sich zwar nach ihrem jüngsten Absturz wieder etwas stabilisiert, lassen aber für den Jahresverlauf keine starke Dynamik erwarten. Die Beschäftigung steigt weiter deutlich.

    Aktueller Bericht, März 2016


    Zuwanderungsmonitor März 2016

    Donnerstag, 31. März 2016

    Die in Deutschland lebende ausländische Bevölkerung ist nach den Zahlen des Ausländerzentralregisters im Februar 2016 um gut 111.000 Personen gegenüber dem Vormonat gestiegen. Der Zuwachs entfällt dabei zu knapp drei Vierteln auf Staatsbürger aus den Kriegs- und Krisenländern und zu gut 20 Prozent auf Personen aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

    Die Zahl der Flüchtlinge geht laut dem EASY-Erfassungssystem aktuell stark zurück. Während in den letzten drei Monaten des Jahres 2015 im Durchschnitt gut 170.000 Personen pro Monat erfasst wurden, waren es im Januar 2016 92.000 und im Februar dieses Jahres 61.000. Aufgrund der Schließung der Balkan-Route ist damit zu rechnen, dass im März 2016 die Zahl noch einmal deutlich geringer sein wird.

    Zuwanderungsmonitor, März 2016


    Neue IAB-Infoplattform „Mindestlohn“

    Donnerstag, 31. März 2016

    Mindestlohn 8,50 EuroSeit Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes am 1. Januar 2015 gilt ein allgemeingültiger flächendeckender Mindestlohn in Deutschland. Diese Infoplattform dokumentiert die Diskussion rund um die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland sowie die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre zu flächendeckenden und branchenspezifischen Mindestlöhnen in Deutschland und anderen Ländern.

    IAB-Infoplattform: Mindestlohn


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit vor Wendepunkt

    Dienstag, 29. März 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer März 2016Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im März gegenüber dem Vormonat um 0,9 Punkte gefallen. Damit steht der Frühindikator bei 99,5 Punkten und befindet sich erstmals seit Mitte 2014 im negativen Bereich. Der Wert deutet allerdings nur auf geringfügige Anstiege der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit über die nächsten Monate hin.

    Presseinformation


    IAB: Beschäftigungsaufschwung setzt sich fort

    Mittwoch, 23. März 2016

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 6/2016Die Zahl der Erwerbstätigen wird 2016 um rund 490.000 auf 43,52 Millionen steigen – ein neuer Rekord. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Prognose des IAB hervor. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahresdurchschnitt 2016 voraussichtlich bei 2,78 Millionen Personen liegen. Das wären rund 20.000 weniger als im Jahresdurchschnitt 2015. Allerdings wird die Arbeitslosigkeit in der zweiten Jahreshälfte durch den Effekt der Flüchtlingszuwanderung zunehmen.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 06/2016

    Interview-O-Töne von Enzo Weber


    Mindestlohn: Etwas schwächerer Beschäftigsaufbau in betroffenen Betrieben, aber auch längere Beschäftigungsdauern

    Donnerstag, 17. März 2016

    MindestlohnDas IAB-Discussion Paper 10/2016 zeigt, dass durch die Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns zu Beginn des Jahres 2015 bei den betroffenen Betrieben die durchschnittlichen Löhne um 4,8 Prozent gestiegen sind. Gleichzeitig führte der Mindestlohn dazu, dass ein Teil der Betriebe bei Neueinstellungen zurückhaltender wurde. Hochgerechnet auf die Gesamtbeschäftigung hätten der Studie zufolge ohne den Mindestlohn 60.000 zusätzliche Jobs entstehen können. Wie viele davon Minijobs gewesen wären und wie viele sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, lässt sich anhand der Daten allerdings nicht bestimmen. Auf die Gesamtbeschäftigung bezogen entspricht das 0,18 Prozent. Gleichzeitig gab es einen Anstieg der Beschäftigungsdauern.

    IAB-Discussion Paper 10/2016


    Journal for Labour Market Research – Umstellung auf Open Access und Aufnahme in den ESCI erhöhen die internationale Sichtbarkeit der Zeitschrift

    Dienstag, 15. März 2016

    Das Journal for Labour Market Research bietet ein internationales und interdisziplinäres Diskussionsforum über die gesamte Bandbreite der Arbeitsmarktforschung hinweg. Mit der Anfang des Jahres erfolgten Umstellung der referierten Zeitschrift auf Open Access sind alle Beiträge, die seit Januar 2016 erschienen sind bzw. künftig erscheinen, kostenfrei zugänglich (alle bereits in diesem Jahr erschienenen Beiträge finden Sie beim Springer Link).

    Weitere Informationen


    Im öffentlichen Dienst wird häufig befristet eingestellt

    Montag, 14. März 2016

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 5/2016Befristete Arbeitsverträge spielen im öffentlichen Dienst eine größere Rolle als in der Privatwirtschaft. Im Jahr 2014 lag der Anteil der befristet Beschäftigten in der Privatwirtschaft bei 6,7 Prozent, im öffentlichen Dienst dagegen bei 10,4 Prozent. Betrachtet man den Bereich Wissenschaft getrennt, ergibt sich hier ein Befristungsanteil von 43,6 Prozent und im sonstigen öffentlichen Dienst von 7,4 Prozent.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 5/2016

    InfoPlattform: Befristet beschäftigt – prekär oder Sprungbrett?


    Erwerbstätige arbeiteten 2015 rund 59 Milliarden Stunden

    Dienstag, 8. März 2016

    Im Jahr 2015 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt rund 59 Milliarden Stunden. Das entspricht einem Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    Presseinformation


    Studieren schützt vor Arbeitslosigkeit

    Montag, 7. März 2016

    IAB-Forscher Dr. Alexander Kubis im Interview mit Zeit online

    BauplanungFür die Einladung zum Vorstellungsgespräch zählen vor allem die harten Fakten. Entscheidend sind insbesondere die Abschlussnote und relevante Praktikumszeugnisse. Im Gespräch selbst zählen dann aber auch weiche Faktoren. Ein Auslandsaufenthalt entscheidet hingegen eher selten darüber, ob man einen Job bekommt oder nicht. Ingenieure und Informatiker finden schneller einen Job als Sprach- und Kulturwissenschaftler. Ob der Start ins Berufsleben nach dem Studium gut gelingt, hängt von vielen Faktoren ab. Grundsätzlich aber gilt: Ein Studium schützt vor Arbeitslosigkeit.

    Zu diesem Ergebnis gelangt IAB-Forscher Alexander Kubis im Interview mit Zeit online.


    Neue IAB-Infoplattform „Führen in Teilzeit“

    Freitag, 4. März 2016

    Recherche - IAB-InfoplattformFühren mit reduzierter Arbeitszeit oder Teilen einer Führungsposition – innovative Arbeitsmodelle erlauben auch in den Chefetagen der Unternehmen Beruf, Führungsverantwortung und Familie zu vereinbaren. Diese Möglichkeiten erleichtern insbesondere qualifizierten Frauen mit Familienpflichten den beruflichen Aufstieg.

    Die IAB-Infoplattform gibt einen Überblick zur aktuellen Diskussion in Wissenschaft und Praxis.

    IAB-Infoplattform: Führen in Teilzeit


    Prof. Dr. Mark Trappmann als neues Mitglied in den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten berufen

    Donnerstag, 3. März 2016

    Mark TrappmannProf. Dr. Mark Trappmann vertritt künftig die Bundesagentur für Arbeit im Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD). Der Leiter des Forschungsbereichs Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ am IAB und Professor für Soziologie, Schwerpunkt Survey-Methodologie, an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als neues RatSWD-Mitglied berufen.

    Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten ist ein unabhängiges Gremium aus empirisch arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von Universitäten, Hochschulen und anderen Einrichtungen unabhängiger wissenschaftlicher Forschung sowie Vertreterinnen und Vertretern wichtiger Datenproduzenten. Er wurde vor zwölf Jahren mit der Zielsetzung eingerichtet, die Forschungsdateninfrastruktur für die empirische Forschung nachhaltig zu verbessern und somit zu ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit beizutragen.


    Lohnungleichheit in Deutschland

    Mittwoch, 2. März 2016

    Joachim Möller zeigt im IAB-Discussion Paper 9/2016, dass die seit Mitte der 90er Jahre stark angestiegene Lohnungleichheit in Deutschland nach 2010 nicht mehr zunimmt. Dies hat bisher dem weiterhin starken Aufwärtstrend bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nicht entgegengestanden. So wie die Trendwende zu mehr Lohnungleichheit in den 1990er Jahren keineswegs ein Jobwunder ausgelöst hat – dies fand erst nach 2005 statt –, so scheint auch umgekehrt die Eindämmung des Trends zu mehr Lohnungleichheit ohne schädliche Nebenwirkungen vonstatten zu gehen.

    IAB-Discussion Paper 9/2016


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Februar 2016

    Dienstag, 1. März 2016

    Im Jahr 2015 war die Entwicklung der deutschen Realwirtschaft durch einen moderaten Aufwärtstrend gekennzeichnet. Zuletzt haben sich die Konjunkturindikatoren aber eingetrübt. Dies ist noch nicht als Signal für einen gravierenden Abschwung zu deuten, aber die Wachstumsaussichten flachen ab. Der Arbeitsmarkt bleibt weiter stabil.

    Aktueller Bericht, Februar 2016


    Zuwanderungsmonitor Februar 2016

    Dienstag, 1. März 2016

    Die in Deutschland lebende ausländische Bevölkerung ist nach den Zahlen des Ausländerzentralregisters im Januar 2016 um gut eine Million Personen gegenüber dem Vorjahresmonat gewachsen. Der Zuwachs entfällt dabei hauptsächlich auf Staatsbürger aus den Asylherkunftsländern und den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Die Arbeitslosenquote ist im Dezember 2015 im Vergleich zum Vorjahresmonat konstant geblieben. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung ist aufgrund des starken Zuzugs von Flüchtlingen insgesamt leicht gesunken, die der EU-Staatsbürger weiter gestiegen.

    Zuwanderungsmonitor, Februar 2016


    IAB-Arbeitsmarktbarometer gestiegen

    Donnerstag, 25. Februar 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 2/2016Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat im Februar gegenüber dem Vormonat um 0,2 Punkte zugelegt. Damit steht der Frühindikator bei 100,4 Punkten. Das bedeutet: Nach wie vor zeichnet sich für die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit kein Anstieg in den nächsten Monaten ab.

    Presseinformation


    Fast jede dritte Stelle wird über persönliche Kontakte besetzt

    Donnerstag, 18. Februar 2016

    Stellenmarkt29 Prozent aller Neueinstellungen kommen über die Nutzung persönlicher Kontakte zustande. Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften bringen Arbeitgeber und neue Mitarbeiter bei 14 Prozent der Neueinstellungen zusammen. Ebenfalls bei 14 Prozent der Neueinstellungen führen die Dienste der Bundesagentur für Arbeit einschließlich ihrer Internetangebote zur Stellenbesetzung. Zwölf Prozent der Stellen werden über andere Internet-Jobbörsen als die der Bundesagentur für Arbeit besetzt, elf Prozent über Stellenangebote auf den eigenen Internetseiten der Arbeitgeber, zehn Prozent über Initiativbewerbungen oder Bewerberlisten.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 4/2016

    IAB-Forschungsbericht 4/2016

    Grafiken und Daten zur IAB-Stellenerhebung

    IAB-Infoplattform: matching - Suchprozesse am Arbeitmarkt


    Gesamtfiskalische Kosten der Arbeitslosigkeit 2014

    Dienstag, 16. Februar 2016

    Die fiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit betrugen 2014 insgesamt 56,7 Milliarden Euro, das sind 0,7 Milliarden Euro oder 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ist auf etwas höhere Kosten pro Arbeitslosen zurückzuführen. Da aber das nominale Bruttoinlandsprodukt zugleich um 3,4 Prozent zunahm, ging der Anteil der Kosten der Arbeitslosigkeit am BIP zurück (von 1,99 % auf 1,94 %).

    Aktuelle Daten und Indikatoren (Februar 2016)


    Frühe Eingliederungsvereinbarungen helfen nicht immer

    Dienstag, 9. Februar 2016

    Eingliederungsvereinbarungen dokumentieren sowohl die Unterstützungsaktivitäten der Arbeitsvermittler bei der Jobsuche als auch die Eigenbemühungen der Arbeitsuchenden. Ihr Abschluss ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Ein Forscherteam des IAB und der Universität Mannheim hat untersucht, ob ein möglichst frühzeitiger Abschluss der Eingliederungsvereinbarung die Beschäftigungschancen verbessert. Das Ergebnis lautet: In manchen Fällen ja, aber nicht immer.

    Presseinformation

    Kurzbericht 3/2016


    7. Bildungskonferenz zu Berufsbildung und Hochschulbildung im Wandel

    Donnerstag, 4. Februar 2016

    Die siebte Nürnberger Bildungskonferenz „Berufsbildung und Hochschule – Entwicklungen und Wechselwirkungen“ findet am 19. Februar 2016 statt. Ab 10 Uhr werden im Rathaus der Stadt Nürnberg zahlreiche Expertinnen und Experten aus der Praxis, aber auch renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Prof. Dr. Martin Baethge vom Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen, Prof. Dr. Corinna Kleinert von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dem Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie Jürgen Kaube, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, über Veränderungen und Zusammenspiel von Berufsbildung und Hochschulbildung in Nürnberg diskutieren.


    Zuwanderungsmonitor Januar 2016

    Dienstag, 2. Februar 2016

    Die in Deutschland lebende ausländische Bevölkerung ist nach den Zahlen des Ausländerzentralregisters im Dezember 2015 um 955.000 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat gewachsen. Das tatsächliche Bevölkerungswachstum dürfte aufgrund der unvollständigen Registrierung von Flüchtlingen noch höher ausgefallen sein. Der Zuwachs entfällt dabei hauptsächlich auf Staatsbürger aus den Asylherkunftsländern und den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Insgesamt ist der Trend der günstigen Arbeitsmarktentwicklung der ausländischen Bevölkerung bis November 2015 weitgehend ungebrochen.

    Zuwanderungsmonitor, Januar 2016


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Januar 2016

    Dienstag, 2. Februar 2016

    Im Jahr 2015 ist die deutsche Realwirtschaft um 1,7 Prozent gewachsen. Für das Jahr 2016 rechnen wir mit einer Fortsetzung dieses Trends. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich aktuell weiter positiv: Die Zahl der Arbeitslosen sinkt und die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt kräftig.

    Aktueller Bericht, Januar 2016


    IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt

    Donnerstag, 28. Januar 2016

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 01/2016Das IAB-Arbeitsmarktbarometer verliert zu Jahresbeginn 0,4 Punkte gegenüber dem Vormonat. Damit steht der Frühindikator im Januar bei 100,2 Punkten. Größere Rückgänge der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit über die nächsten drei Monate sind demnach nicht mehr zu erwarten.

    Presseinformation


    Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft: 25 Prozent der obersten Führungskräfte sind Frauen

    Donnerstag, 21. Januar 2016

    Im Jahr 2014 waren 25 Prozent der Führungskräfte der obersten Leitungsebene in der Privatwirtschaft Frauen. Auf der zweiten Führungsebene lag ihr Anteil bei 39 Prozent. Während sich der Anteil auf der ersten Führungsebene seit 2004 kaum verändert hat, stieg er auf der zweiten Führungsebene um sechs Prozentpunkte. Das zeigen Daten des IAB-Betriebspanels, einer repräsentativen Befragung von rund 16.000 Betrieben in Deutschland.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 2/2016

    IAB-Infoplattform: Frauen in Führungspositionen


    Mindestlohn: Die Rückgänge bei den Minijobs führten nur selten zu Arbeitslosigkeit

    Freitag, 15. Januar 2016

    Der Forschungsbericht 1/2016 „Arbeitsmarktspiegel - Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns“  liefert erste Erkenntnisse zu der Frage, was aus den Beschäftigten wurde, deren Minijobs Anfang des Jahres 2015 endeten. Dabei zeigt sich: Hinter der Hälfte der Abgänge aus den Minijobs standen Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In den meisten anderen Fällen lässt sich zwar aus den Daten nicht herauslesen, ob es sich um Übergänge in Nichterwerbstätigkeit oder beispielsweise um Übergänge in Selbständigkeit handelt. Deutlich wird jedoch: Übergänge in Arbeitslosigkeit gab es kaum häufiger als vor der Mindestlohn-Einführung.


    IAB-Forschungsbericht 1/2016

    Arbeitsmarktspiegel und Daten


    Auch in anderen Ländern gibt es kein Patentrezept zur Integration arbeitsmarktferner Personen

    Dienstag, 12. Januar 2016

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 1/2016Ein Vergleich der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in Dänemark, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich und Schweden zeigt: Es gibt in keinem der Länder ein Patentrezept, um schwer vermittelbare und arbeitsmarktferne Langzeiterwerbslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Für Deutschland sei auf Grundlage der Erfahrungen in anderen Ländern zu überlegen, ob Instrumente, die im Bereich Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen zur Verfügung stehen, auch für gesundheitlich eingeschränkte Langzeiterwerbslose eingesetzt werden sollten.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 1/2016


    Studie zur Lebenssituation von Schutzsuchenden in Deutschland

    Donnerstag, 7. Januar 2016

    BefragungDas Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) und das Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) bereiten derzeit eine Längsschnittbefragung von Flüchtlingen vor. Dabei sollen Menschen, die seit 2013 in Deutschland Schutz gefunden haben, in den Jahren 2016, 2017 und 2018 wiederholt befragt werden. In der Studie wird die Lebenssituation der Schutzsuchenden in Deutschland thematisiert und beispielsweise die schulische Bildung, die Berufsausbildung sowie die jeweils aktuelle berufliche Situation in den Blick genommen. Ebenso werden Informationen zur Sprache, zur Wohnsituation, zur familiären Situation, zur gesellschaftlichen Partizipation und zu Kontakten zu Deutschen sowie zur Herkunftsgruppe erhoben. Weitere Schwerpunkte der Befragung sind die Auswirkungen der besonderen rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen sowie die Wirksamkeit von unterschiedlichen Förderprogrammen. Ende 2016 soll ein erster Bericht zur Studie erstellt werden.

    Aktuelle Meldung


    Zuwanderungsmonitor Dezember 2015

    Dienstag, 5. Januar 2016

    Die in Deutschland lebende ausländische Bevölkerung ist nach den Zahlen des Ausländerzentralregisters im November 2015 um 890.000 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat gewachsen. Das tatsächliche Bevölkerungswachstum dürfte aufgrund der unvollständigen Registrierung von Flüchtlingen noch deutlich höher ausgefallen sein. Der Zuwachs entfällt dabei hauptsächlich auf Staatsbürger aus den Asylherkunftsländern und den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Insgesamt ist der Trend der günstigen Arbeitsmarktentwicklung der ausländischen Bevölkerung bis Oktober 2015 weitgehend ungebrochen. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte gesunken.

    Zuwanderungsmonitor, Dezember 2015


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Dezember 2015

    Dienstag, 5. Januar 2016

    Mit einem realen Wachstum von 0,3 Prozent setzte die deutsche Wirtschaft ihren moderaten Aufwärtstrend des ersten Halbjahres auch im dritten Quartal 2015 fort. Für das vierte Quartal ist eine ähnliche Entwicklung zu erwarten. Die Beschäftigung steigt kräftig und die Arbeitslosigkeit baut sich stetig ab.

    Aktueller Bericht, Dezember 2015


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Gute Aussichten zum Jahreswechsel

    Mittwoch, 30. Dezember 2015

    IAB-Arbeitsmarktbarometer Dezember 2015Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legt im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,1 Punkte zu. Damit steht der Frühindikator zum Jahresende bei 100,6 Punkten. Das deutet auf leichte Rückgänge der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit über die nächsten drei Monate hin.

    Presseinformation


    Befristete Beschäftigung im öffentlichen Dienst

    Dienstag, 29. Dezember 2015

    Im Fokus des IAB-Forschungsberichts 12/2015 stehen Ausmaß, Entwicklung und Struktur der befristeten Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Betrachtet werden zudem Befristungspraxis und Befristungsmotive öffentlicher Arbeitgeber. Die Privatwirtschaft und der gemeinnützige Dritte Sektor werden zur besseren Einordnung als Vergleichsmaßstab herangezogen.

    IAB-Forschungsbericht 12/2015


    Podiumsdiskussion mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles: Digitale Revolution - Fluch oder Segen für den Arbeitsmarkt?

    Mittwoch, 23. Dezember 2015
    Bundesarbeitsministerin Andrea NahlesVor einem Vierteljahrhundert ging die erste Webseite online. 25 Jahre später befindet sich unsere Art des Wirtschaftens, und damit auch die Arbeitswelt, erneut im Umschwung — Experten sprechen von der „Arbeitswelt 4.0“: Schon heute gibt es Aufzüge, die über das Internet eigenständig defekte Ersatzteile bestellen, High-Tech-Traktoren in der Landwirtschaft und Brillen, die uns beim Erlernen von Sprachen unterstützen. Was bedeutet die zunehmende Digitalisierung für die Arbeitswelt? Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden? Machen wir uns gar selbst überflüssig?

    Diese und weitere Fragen standen im Fokus der Nürnberger Gespräche vom 9. November 2015, bei denen unter anderem Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zu Gast war.

    Bericht 


    Löhne von Migranten werden vom Umfeld beeinflusst

    Montag, 21. Dezember 2015

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 25/2015Eine hohe ethnische Konzentration im Umfeld kann sich nachteilig auf die Löhne von Migranten auswirken. Wenn die ethnischen Netzwerke aber ein hohes Bildungsniveau aufweisen, zeigen sich positive Effekte auf die Löhne der Migranten.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 25/2015


    Ausgabe 2/2015 des IAB-Forum erschienen

    Mittwoch, 16. Dezember 2015

    IAB-Forum Titel 2/2015Die Ausgabe „Grenzerfahrung“ widmet sich dem deutschen Arbeitsmarkt im internationalen Kontext. Dabei geht es sowohl um die vielfältige internationale Verflechtung des deutschen Arbeitsmarktes als auch um den Vergleich mit anderen Ländern.

    IAB-Forum 2/2015


    Digitalisierung wird nur sehr wenige Berufe verschwinden lassen

    Montag, 14. Dezember 2015

    DigitalisierungKaum ein Beruf ist derzeit vollständig durch Computer ersetzbar. Nur 0,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in Berufen, die durch Computertechnologie und Automatisierung komplett verschwinden könnten. Dazu gehören vor allem Berufe im Bereich der Industrieproduktion. Bei sozialen und kulturellen Dienstleistungen ist  die Wahrscheinlichkeit dagegen vergleichsweise gering, dass die beruflichen Tätigkeiten demnächst von Computern erledigt werden.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 24/2015

    IAB-Forschungsbericht 11/2015 (Langfassung)

    IAB-Infoplattform: Industrie 4.0 und Digitale Arbeitswelt - Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt


    Die Flexi-Rente als Instrument zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung

    Freitag, 11. Dezember 2015

    Die Koalitionsarbeitsgruppe zur Flexi-Rente hat einen Vorschlag entworfen, der mehrere Änderungen zum flexiblen Übergang in den Ruhestand beinhaltet. Die Stellungnahme von Judith Czepek und Enzo Weber ordnet diese Vorschläge in den Kontext der derzeitigen Regelungen ein und stellt die aktuelle Situation der Erwerbstätigkeit vor und nach der Regelaltersgrenze dar.

    IAB-Stellungnahme 6/2015

    IAB-Infoplattform Flexibler Renteneinstieg

    Kommentar von Enzo Weber zur Regelung des verpflichtenden vorzeitigen Renteneintritts von Grundsicherungsempfängern auf "Ökonomenstimme":

    Mehr Erwerbsbeteiligung statt verpflichtender Frührente


    Arbeitsvolumen im dritten Quartal 2015 auf dem höchsten Stand seit 23 Jahren

    Mittwoch, 9. Dezember 2015

    DatenDie Erwerbstätigen in Deutschland haben im dritten Quartal 2015 insgesamt rund 15,1 Milliarden Stunden gearbeitet. Das bedeutet eine Zunahme von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Verglichen mit dem Vorquartal liegt der Anstieg saison- und kalenderbereinigt bei 0,3 Prozent. Ein höheres Arbeitsvolumen gab es zuletzt im dritten Quartal 1992 mit 15,3 Milliarden Stunden.

    Presseinformation



    Jeder Fünfte ohne Berufsabschluss ist arbeitslos

    Freitag, 4. Dezember 2015

    Das Arbeitslosigkeitsrisiko hängt nach wie vor eng mit der Qualifikation zusammen: Je niedriger die Qualifikation, desto schlechter ist die Position auf dem Arbeitsmarkt.
    Besonders betroffen von Arbeitslosigkeit ist die Gruppe ohne Berufsabschluss, auch wenn es 2014 eine minimale Verbesserung gab. Bundesweit ist hier 2014 fast jeder Fünfte ohne Arbeit. Die Perspektive für Akademiker am Gesamtdeutschen Arbeitsmarkt bleibt dagegen gut, die Arbeitslosenquote auf niedrigem Niveau (2,6 Prozent). Weiter verbessert hat sich die Beschäftigungssituation für Personen mit einer beruflichen Ausbildung. Erstmalig liegt ihre Arbeitslosenquote knapp unter fünf Prozent. Während diese in den alten Bundesländern mit 4,1 Prozent konstant blieb, sank sie in Ostdeutschland von 8,5 auf 8,0 Prozent.

    Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten
    Zeitreihe Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten 


    Begleitforschung zu „Early Intervention“: Die Integration von Flüchtlingen erfordert Zeit und Investitionen

    Donnerstag, 3. Dezember 2015

    In dem gemeinsamen Modellprojekt „Early Intervention“ erproben die Bundesagentur für Arbeit (BA), das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Bundesprogramm „XENOS – Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge“ Wege einer frühzeitigen Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern. Das IAB begleitete die Umsetzung des Modellprojekts seit Einführung im Januar 2014 wissenschaftlich. Die Erfahrungen im Rahmen des Modellprojekts machen deutlich, dass die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt Zeit und Investitionen erfordert.

    IAB-Forschungsbericht 10/2015


    Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Schweden, Dänemark und Großbritannien

    Mittwoch, 2. Dezember 2015

    Die im Jahr 2015 stark gestiegene Zuwanderung von Flüchtlingen stellt die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vor neue Herausforderungen. Der Aktuelle Bericht 18/2015 zeigt, wie Schweden, Dänemark und Großbritannien bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen vorgehen.

    Aktueller Bericht 18/2015


    Zuwanderungsmonitor November 2015

    Dienstag, 1. Dezember 2015

    Die in Deutschland lebende ausländische Bevölkerung ist nach den Zahlen des Ausländerzentralregisters im Oktober 2015 um 820.000 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat gewachsen. Das tatsächliche Bevölkerungswachstum dürfte aufgrund der unvollständigen Registrierung von Flüchtlingen noch deutlich höher ausgefallen sein. Der Zuwachs entfällt dabei hauptsächlich auf Staatsbürger aus den Asylherkunftsländern und den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. 2016 ist mit einer Ausweitung des Erwerbspersonenpotenzials durch die Flüchtlingsmigration um 380.000 Personen zu rechnen, bis 2018 wird es um rund 640.000 Personen steigen.

    Zuwanderungsmonitor, November 2015


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, November 2015

    Dienstag, 1. Dezember 2015

    Die deutsche Realwirtschaft ist im dritten Quartal 2015 saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent gewachsen. Die Nachfrage aus dem Inland bleibt der Motor dieser moderat positiven Entwicklung, die Exporte hingegen haben nur relativ wenig zugenommen. Gute Nachrichten gibt es weiterhin vom Arbeitsmarkt.

    Aktueller Bericht, November 2015



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