Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Wachsende Akzeptanz - der berufliche Erfolg der ersten Bachelorabsolventen


Kurzbeschreibung

Der sogenannte Bologna-Prozess soll bis zum Jahre 2010 einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum schaffen. Kernstück dieser europaweiten grundlegenden Reform der Studienstrukturen und -inhalte ist die Umstellung der bisherigen Diplom- und Magisterabschlüsse auf ein gestuftes System mit den Abschlüssen Bachelor und dem darauf aufbauenden Master. Im Sommersemester 2005 machten die neuen Studiengänge bereits 26 Prozent des gesamten Angebots der deutschen Hochschulen aus. Es besteht allerdings insbesondere bei den Studierenden große Unsicherheit darüber, wie brauchbar der neue 'Undergraduate'-Abschluss Bachelor für den Berufseinstieg ist. Der Beitrag referiert die Ergebnisse zweier Untersuchungen, die sich mit dieser Frage beschäftigen. Es handelt sich zum einen um eine bundesweite Umfrage des Hochschul-Informations-Systems GmbH (HIS) unter 1.400 Bachelorabsolventen und zum zweiten um eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln), das 672 Unternehmen befragte, von denen über 11 Prozent Bachelor- und knapp 10 Prozent bereits Masterabsolventen beschäftigen. Bei den Bachelorabsolventen, die eine reguläre Arbeitsstelle angenommen haben, finden sich keine Hinweise auf berufliche Unzufriedenheit. Allerdings liegt der hohe Anteil der Bachelor, die einen Master anstreben noch über der 'hochschulpolitisch gewünschten Übergangsquote'. Auch die Wirtschaft ist insgesamt zufrieden mit dem neuen Abschluss und hält die Bachelorabsolventen bei längerer Praxisbewährung auch geeignet für Führungspositionen. Fazit: Alles in allem fällt die bisherige Bilanz für den neuen Abschluss positiv aus. (IAB)

Autorin / Autor

  • Boeckmann, Christian

Bibliografische Daten

Boeckmann, Christian (2005): Wachsende Akzeptanz - der berufliche Erfolg der ersten Bachelorabsolventen. In: Career Service Papers, Nr. 3, S. 14-16.
 

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