Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Öffentlich geförderte Beschäftigung für Arbeitslose: Das Konzept Bürgerarbeit - ein Erfolgsmodell?

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Kurzbeschreibung

"Die aktuelle politische Diskussion zum aktivierenden Sozialstaat wirft immer wieder die Frage auf: Was kann einem Bürger als Gegenleistung zugemutet werden, wenn dieser Transferleistungen des Staates bezieht?' Sollten demnach Bezieher von Grundsicherungsleistungen im Sinne eines Forderns und Förderns für öffentliche Arbeiten (z. B. Schnee beseitigen im Winter) herangezogen und dafür zusätzlich entlohnt werden? Grundsätzlich ist die Idee, über 'Bürgerarbeit' Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, zu begrüßen. Zusätzliche, im öffentlichen Interesse liegende Arbeiten werden bereits heute in bedeutendem Umfang durch die Grundsicherungsstellen als Arbeitsgelegenheiten (im Volksmund häufig als 'Ein-Euro-Jobs' bezeichnet) angeboten. Laut Koalitionsvertrag vom Oktober 2009 wollen CDU/CSU und FDP weitere Impulse geben und 'Voraussetzungen dafür schaffen, dass neue Lösungsansätze, wie z. B. die 'Bürgerarbeit' [...] ab Beginn der Arbeitslosigkeit erprobt werden können'. Was steckt hinter der Etikettierung 'Bürgerarbeit'? Handelt es sich dabei um ein 'neues' Erfolgsmodell zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit oder um ein Konzept mit erheblichen monetären sowie arbeitsmarktlichen Risiken?" (Textauszug, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Alt, Heinrich

Bibliografische Daten

Alt, Heinrich (2010): Öffentlich geförderte Beschäftigung für Arbeitslose: Das Konzept Bürgerarbeit - ein Erfolgsmodell? In: Soziale Sicherheit. Zeitschrift für Arbeit und Soziales, Jg. 59, H. 3, S. 97-103.
 

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