Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zur anstehenden Reform der Regulierung des Altersübergangs

Kurzbeschreibung

"Die Regierungskoalition will mehr und flexiblere Übergänge vom Arbeitsleben in die Rente ermöglichen. Dazu hat die Bundesregierung am 14. September eine Formulierungshilfe für ein 'Flexirentengesetz' beschlossen. Das Vorhaben zielt auf kleinere Veränderungen im Sozialrecht, mit denen vor allem die schon lange bestehenden, bislang aber kaum genutzten Möglichkeiten des Teilrentenbezugs, des Ausgleichs von Rentenabschlägen und der Fortsetzung bzw. Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit nach Erreichen der Regelaltersgrenze attraktiver gemacht werden sollen. Ob dies mit der geplanten Reform tatsächlich gelingen kann, muss allerdings bezweifelt werden. Denn die Ursachen für das bisherige geringe Interesse von Beschäftigten und Betrieben an diesen Optionen werden darin nur unzureichend berücksichtigt. Der folgende Beitrag umreißt den tatsächlichen Reformbedarf und zeigt auf, in welcher Weise die Rahmenregelungen zur Teilrente, zum Abschlagsausgleich und zur Beschäftigung jenseits der Regelaltersgrenze gestaltet werden müssten, um sie zu wirklichen individuellen, betrieblichen und tariflichen Altersübergängen werden zu lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Fröhler, Norbert

Bibliografische Daten

Fröhler, Norbert (2016): Zur anstehenden Reform der Regulierung des Altersübergangs * Flexibilisierung mittels Rentnerarbeit und Abschlagsausgleich? In: Soziale Sicherheit, Jg. 65, H. 9, S. 361-368.
 

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