Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern

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Kurzbeschreibung

Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zur Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern bezieht sich auf den Kabinettsentwurf des Entgelttransparenzgesetzes (EntgTranspG), mit dem unmittelbare und mittelbare Entgeltdiskriminierungen aufgrund des Geschlechts beseitigt werden sollen. Der Gesetzentwurf setzt auf mehr Transparenz bei den Entgelten und Entgeltregelungen und sieht zur Beseitigung der Lohnungleichheit vor, dass es einen Auskunftsanspruch in Betrieben ab 200 Beschäftigten geben soll. Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten werden zudem dazu aufgefordert, Verfahren zur Überprüfung und Herstellung von Lohngleichheit umzusetzen. Tarifgebundene und tarifanwendende Unternehmen sind jedoch von dieser Aufforderung ausgenommen. Vorgelegt werden statistische Daten zur Entgeltlücke, u.a. nach Branchen mit dem höchsten Anteil an weiblichen/männlichen Beschäftigten, für Unternehmen mit mehr als 200 resp. 500 Beschäftigten. Die Fragen beziehen sich danach auf allgemeine Bestimmungen, darunter auf sachlich gerechtfertigte Gründe für ein unterschiedliches Entgelt, die zwar unabhängig vom Geschlecht der Beschäftigten angewendet werden, im Ergebnis Frauen jedoch stärker als Männer treffen, die in Paragraph 3 exemplarisch angeführt werden: (1) Mangel an Bewerberinnen und Bewerbern, (2) unterschiedliche Berufsausbildung, (3) Dienstalter (Anciennität). Schließlich werden die individuellen Auskunftsansprüche, die Reichweite beim Auskunftsanspruch, betriebliche Prüfverfahren, Berichtspflichten und die Durchsetzung des Gesetzes angesprochen. (IAB)

Bibliografische Daten

Autorengemeinschaft (2017): Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern * Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/11313). In: Deutscher Bundestag. Drucksachen, Dr. 18/11590 v. 21.03.2017, 22 S.
 

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