Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Bericht des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (13. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksache 18/11133): Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen b) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4321): Gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit für Frauen und Männer durchsetzen c) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6550): Frauen verdienen gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit

Verfügbarkeit

Kurzbeschreibung

Der Bericht des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bezieht sich auf (A) den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, der Geschlechterquote für Aufsichtsräte, der Neuregelung zur Pflegezeit und Familienpflegezeit, den Verbesserungen der Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch das Elterngeld Plus sowie den Ausbau und die qualitative Verbesserung der Kindertagesbetreuung seien wesentliche Schritte zur Verbesserung der Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen vollzogen worden. Durch das Entgelttransparenzgesetz soll eine weitere Lücke geschlossen werden. Wesentliche Inhalte des Gesetzes sind: 1. Die Definition wesentlicher Grundsätze und Begriffe zum Gebot der Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen bei gleicher und gleichwertiger Arbeit, 2. die Einführung eines individuellen Auskunftsanspruchs für Beschäftigte in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten bei gleichzeitiger Stärkung des Betriebsrats bei der Wahrnehmung des Auskunftsanspruchs, 3. die Aufforderung an private Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten, betriebliche Verfahren zur Überprüfung und Herstellung von Entgeltgleichheit durchzuführen sowie 4. die Einführung einer Berichtspflicht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit von Frauen und Männern für Unternehmen mit in der Regel mindestens 500 Beschäftigten, soweit diese nach dem Handelsgesetzbuch lageberichtspflichtig sind. Unter (B) wird zum Antrag von Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE 'Gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit für Frauen und Männer durchsetzen' und unter (C) zum Antrag von Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 'Frauen verdienen gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit' Stellung genommen. Die Auflistung der Stellungnahmen der mitberatenden Ausschüsse und die Dokumentation des Beratungsverlaufs und der Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss beschließen den Bericht. (IAB)

Bibliografische Daten

Autorengemeinschaft (2017): Bericht des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (13. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksache 18/11133): Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen b) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4321): Gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit für Frauen und Männer durchsetzen c) zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6550): Frauen verdienen gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. In: Deutscher Bundestag. Drucksachen, Dr. 18/11733 v. 29.03.2017, 9 S.
 

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