Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, August 2014

    Donnerstag, 28. August 2014

    Im 2. Quartal 2014 ist die deutsche Wirtschaft um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. Schwache Exporte und Investitionen konnten nicht durch die stabile Entwicklung des Konsums kompensiert werden. Zunehmend deutlich wurde der Einfluss der außenwirtschaftlichen Unsicherheit. Auch für das 3. Quartal sind die Signale äußerst verhalten. Die Tendenz am Arbeitsmarkt bleibt dennoch eher günstig.

    Aktueller Bericht, August 2014


    Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien: Zuwanderung steigt weiter moderat

    Donnerstag, 28. August 2014

    Im Juli 2014 ist die in Deutschland lebende Bevölkerung aus Bulgarien und Rumänien um knapp 13.000 Personen gestiegen. Der Zuwachs seit Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit beträgt somit 76.000 Personen. Im Jahresverlauf ist mit einer Nettozuwanderung von rund 120.000 bis 130.000 Personen zu rechnen. Die Arbeitsmarktentwicklung bleibt insgesamt positiv mit steigender Beschäftigung und sinkenden Arbeitslosenquoten. Allerdings setzt sich auch der deutliche Anstieg im SGB-II-Leistungsbezug fort. Im weiteren Jahresverlauf ist saisonbedingt mit einer Abschwächung der Beschäftigungszuwächse zu rechnen.

    Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien, August 2014


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Abwärtstrend gestoppt

    Dienstag, 26. August 2014

    IAB-Arbeitsmarktbarometer 8/2014Das IAB-Arbeitsmarktbarometer legte im August um 0,7 auf 100,0 Punkte zu. Damit setzte sich der seit März 2014 andauernde Abwärtstrend nicht fort. Der Frühindikator liegt nun auf der Marke, die für die nächsten drei Monate eine gleich bleibende saisonbereinigte Arbeitslosigkeit signalisiert. 

    Presseinformation

    IAB-Arbeitsmarktbarometer


    Junge Arbeitslose sind auch später häufiger ohne Job

    Donnerstag, 21. August 2014

    Personen, die in jungen Jahren besonders stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind, werden auch im späteren Erwerbsverlauf häufiger arbeitslos. Das zeigt der IAB-Kurzbericht „Verfestigung von früher Arbeitslosigkeit: Einmal arbeitslos, immer wieder arbeitslos?“ von Achim Schmillen und Matthias Umkehrer.

    IAB-Kurzbericht 16/2014 

    Presseinformation


    IAB: Arbeitslosenzahl von einer Million auf längere Sicht möglich

    Donnerstag, 14. August 2014

    Vollbeschäftigung ist zwar kein unmittelbar erreichbares Ziel, auf längere Sicht aber durchaus möglich. Wenn die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden, könnte die Arbeitslosigkeit langfristig auf einen Wert zwischen zwei und drei Prozent sinken, sagt IAB-Forscher Enzo Weber. Das entspräche einer Arbeitslosenzahl von rund einer Million.

    IAB-Kurzbericht 15/2014

    Presseinformation


    IAB-Stellenerhebung: Gut eine Million offene Stellen im zweiten Quartal 2014

    Donnerstag, 7. August 2014

    Stellenanzeigen in TageszeitungIm zweiten Quartal 2014 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt bundesweit 1.064.100 offene Stellen, zeigt die IAB-Stellenerhebung. Das sind 127.100 oder 13,6 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2013. 

    Presseinformation

    IAB-Stellenerhebung im zweiten Quartal 2014


    Podiumsdiskussion mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: Energiewende – Jobkiller oder Jobmotor?

    Dienstag, 5. August 2014

    Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und EnergieUm die Folgen der Energiewende für Wirtschaft und Arbeitsmarkt ging es bei den „Nürnberger Gesprächen“ am 29. Juli 2014, bei denen unter anderem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu Gast war. Die Diskussion machte deutlich: Fast alle sind für die Energiewende, aber über den Weg dahin wird heftig gestritten.

    Bericht


    Fortschritt

    Dienstag, 5. August 2014

    Titelbild IAB-Forum 1/2014„Ohne Anstrengung geht es nicht“. Mit diesen Worten verteidigte der ehemalige Bundesarbeitsminister Franz Müntefering die von ihm auf den Weg gebrachte Rente mit 67. Denn angesichts einer schrumpfenden inländischen Erwerbsbevölkerung und eines steigenden Altenanteils müssen wir länger arbeiten, wenn wir unseren Wohlstand auch künftig sichern wollen. Auch wenn ein Teil der Wegstrecke bereits geschafft ist, bedarf es in den kommenden Jahren weiterer Anstrengungen, um die Erwerbstätigkeit von Älteren zu steigern. In der aktuellen Ausgabe 1/2014 des IAB-Forum ziehen wir Bilanz.

    IAB-Forum 1/2014


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Juli 2014

    Donnerstag, 31. Juli 2014
    Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem fragilen Wachstumspfad. Die gute Entwicklung dürfte sich im 2. Quartal fortgesetzt, aber abgeschwächt haben. Zunehmend deutlich wird der Einfluss der außenwirtschaftlichen Unsicherheit, etwa infolge der Unruhen in Nahost und der Krise in der Ukraine. Der Start in das dritte Quartal war ausgesprochen verhalten. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich moderat positiv.

    Aktueller Bericht, Juli 2014

    Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien: Bevölkerungszuwachs von 63.000 Personen im 1. Halbjahr 2014

    Donnerstag, 31. Juli 2014

    Im Juni 2014 ist die in Deutschland lebende Bevölkerung aus Bulgarien und Rumänien im Vergleich zum Vormonat um 12.000 Personen gestiegen. Der Zuwachs seit Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit zum 1. Januar 2014 beträgt 63.000 Personen. Im Jahresverlauf ist mit einer Nettozuwanderung von 120.000 bis 130.000 Personen zu rechnen. Die Trends seit Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit bleiben weiter ungebrochen: Die Arbeitslosenquoten sinken, die Beschäftigung steigt stärker als die Zuwanderung, allerdings steigt auch der SGB-II-Leistungsbezug.

    Zuwanderungsmonitor Bulgarien und Rumänien, Juli 2014


    IAB-Arbeitsmarktbarometer weiter gedämpft

    Dienstag, 29. Juli 2014

    IAB-Arbeitsmarktbarometer Juli 2014Das IAB-Arbeitsmarktbarometer bleibt weiterhin unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Im Juli gab der Frühindikator geringfügig um 0,3 auf 99,3 Punkte nach.

    Presseinformation

    IAB-Arbeitsmarktbarometer


    Techniques for asking sensitive questions in labor market surveys

    Dienstag, 29. Juli 2014

    Spezielle Befragungstechniken reduzieren Antwortverzerrungen bei der Erhebung von sozial unerwünschtem Verhalten in Arbeitsmarktsurveys. Die englischsprachige Arbeit von Antje Kirchner untersucht die Wirksamkeit dieser alternativen Fragetechniken zur Erhebung des Ausmaßes von Schwarzarbeit und Arbeitslosengeld-II-Bezug in Deutschland.

    IAB-Bibliothek Band 348


    Arbeitslose nennen am häufigsten finanzielle Aspekte als Weiterbildungshemmnis

    Donnerstag, 24. Juli 2014

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 14/2014Arbeitslose nennen am häufigsten finanzielle Aspekte, wenn sie nach Gründen gefragt werden, die gegen eine Teilnahme an einer längeren Weiterbildung sprechen. Das geht aus einer Befragung durch das IAB hervor.

    IAB-Kurzbericht 14/2014

    Presseinformation


    Leiharbeitsverhältnisse dauern im Mittel drei Monate

    Dienstag, 15. Juli 2014

    LeiharbeitLeiharbeitsverhältnisse dauern im Mittel drei Monate, geht aus dem IAB-Kurzbericht 13/2014 hervor. Ein leichter Trend zu längeren Beschäftigungsdauern ist erkennbar.

    IAB-Kurzbericht 13/2014

    Presseinformation

    IAB-Infoplattform Leiharbeit / Zeitarbeit


    Einkommensgruppen leben in Berlin stärker voneinander getrennt als in München

    Dienstag, 8. Juli 2014

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 12/2014In deutschen Großstädten ist die räumliche Verteilung von Niedriglohnbeziehern sehr unterschiedlich ausgeprägt. Berlin und Hamburg gehören neben Frankfurt und Leipzig zu den am stärksten segregierten Großstädten. Dagegen ist die räumliche Trennung von Menschen mit unterschiedlich hohen Löhnen in München – neben Stuttgart und Essen – am wenigsten stark ausgeprägt.

    IAB-Kurzbericht 12/2014

    Presseinformation
    IAB-Infoplattform: Niedriglohnarbeitsmarkt


    Arbeitsvolumen im ersten Quartal 2014 auf höchstem Stand seit 22 Jahren

    Dienstag, 10. Juni 2014

    DatenErwerbstätige haben im ersten Quartal 2014 insgesamt 15 Milliarden Stunden gearbeitet. Das entspricht einem Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gegenüber dem vierten Quartal 2013 stieg das Arbeitsvolumen saison- und kalenderbereinigt um 1,4 Prozent. Ein höheres Arbeitsvolumen verzeichnete das IAB zuletzt im dritten Quartal 1992 mit 15,3 Milliarden Stunden.

    Presseinformation


    Branchentarifverträge gelten für die Hälfte der Beschäftigten

    Montag, 2. Juni 2014

    Im Jahr 2013 arbeiteten rund 50 Prozent der Beschäftigten in Betrieben, für die ein Branchentarifvertrag galt. Das zeigen die Daten des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen Befragung von mehr als 15.000 Betrieben.

    Presseinformation

    Tabelle und Grafik zur Tarifbindung 2013

    IAB-Infoplattform: Tarifbindung in Deutschland


    IAB-Infoplattform – EU-Freizügigkeit und Zuwanderung aus Südosteuropa

    Freitag, 24. Januar 2014

    Im Mittelpunkt der politischen Debatte steht seit der uneingeschränkten Freizügigkeit für Rumänen und Bulgaren die Annahme, es könne zu einem unkontrollierten Zuzug von Armutsmigranten kommen, die nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar und belastend für die Sozialsysteme seien. Ist diese Sorge berechtigt? Was wissen wir über Größe, Ziele und Zusammensetzung der Wanderungsströme? Wie steht es um Kosten und Nutzen der vollen Freizügigkeit? Diese Infoplattform stellt Literaturnachweise zu wissenschaftlichen Befunden und Links zu weiterführenden Informationen und Positionen politischer Akteure zusammen

    IAB-Infoplattform: EU-Freizügigkeit und Zuwanderung aus Südosteuropa


    Acht Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende – Strukturen, Prozesse, Wirkungen

    Mittwoch, 18. Dezember 2013

    Cover IAB-Bibliothek 347Acht Jahre nach der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Jahr 2005 zieht das IAB erneut Bilanz. Der Bericht fasst die Ergebnisse aus der SGB-II-Forschung des IAB in den Jahren 2009 bis 2012 zusammen und stellt die Befunde in einen größeren Zusammenhang. Der Stand des Wissens zur Struktur und Dynamik im Leistungsbezug wird ebenso dargelegt wie die Erkenntnisse zum Prozess der Aktivierung und der Betreuung. Zudem präsentiert der Band Forschungsbefunde zu den Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente sowie zu den gesamtwirtschaftlichen Effekten der Reformen. Die Autoren zeigen auf, wo die Grundsicherung heute steht und wo - aus Sicht der Forschung und der Praxis - die künftigen Herausforderungen liegen.

    IAB-Bibliothek 347



    Fiskalische Wirkungen eines Mindestlohns

    Mittwoch, 24. Juli 2013

    In der Politik wird die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro diskutiert. Dieses Vorhaben wird auch damit begründet, dass mit der Einführung des Mindestlohns eine Entlastung der öffentlichen Haushalte einhergehe. Diese Entlastung komme zustande, weil mit höheren Einnahmen bei Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen zu rechnen sei. Zusätzlich seien Einsparungen bei den Transferzahlungen für Aufstocker zu erwarten. In Medienberichten war von jährlichen Einsparungen bei den Ausgaben für die Aufstocker in Höhe von zehn bis elf Milliarden Euro die Rede. Das IAB legt hiermit Simulationsrechnungen zur Abschätzung der fiskalischen Mehreinnahmen bzw. Minderausgaben vor, die mit der Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde verbunden sind.

    Aktueller Bericht: Fiskalische Wirkungen eines Mindestlohns



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