Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Aktuelle Befragungen

Determinanten der Weiterbildungsbereitschaft

Im Rahmen des Projekt „Determinanten der Weiterbildungsbereitschaft“ führt das SOKO-Institut für Sozialforschung und Kommunikation eine einmalige telefonische Befragung für das IAB durch. Befragt werden netto etwa 4.000 arbeitsuchende Personen in beiden Rechtskreisen. Inhaltlich werden Meinungen und Einstellungen der Befragten zu beruflicher Weiterbildung im Allgemeinen und zu Erfahrungen mit durch die BA geförderten Weiterbildungen erhoben. Darüber hinaus werden Einstellungen zu Arbeit und Leben im Allgemeinen sowie zu bestimmten psychologischen Konstrukten abgefragt.

Wissenschaftliche Studie zur gewünschten und erlebten Arbeitsqualität

Wie erleben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Arbeitsbedingungen? Welche Vorstellungen haben sie von „guter“ Arbeit?

Um diese Fragen zu beantworten, führt das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft in Bonn zusammen mit der Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin (FFAS) und das Forschungszentrum für Familienbewusste Personalpolitik (FFP) eine wissenschaftliche Studie zur gewünschten und erlebten Arbeitsqualität von abhängig Beschäftigten durch. Auftraggeber der Untersuchung ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

In dieser Studie soll untersucht werden, wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Arbeitswelt wahrnehmen, um daraus gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsqualität abzuleiten.

Im Rahmen der Untersuchung werden ab Ende Februar 2013 bis zum Frühsommer 2013 bundesweit rund 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer telefonisch interviewt.

Alle Befragten wurden zufällig für die Teilnahme ausgewählt. Die Stichprobenziehung erfolgte durch das IAB. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Alle Regeln des Datenschutzes werden strengstens eingehalten.

Alle ausgewählten Personen erhalten im Vorfeld der Befragung ein Anschreiben mit weiteren Informationen zur Studie sowie Kontaktmöglichkeiten bei infas.

Aktivitäten während der Arbeitssuche

Gemeinsam mit dem Befragungsinstitut uzbonn - Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation befragt das IAB in Kooperation mit der Universität Mannheim in fünf ausgewählten Agenturen etwa 3.000 Personen. Im Vordergrund der Befragung stehen Aktivitäten während der Arbeitssuche. Die Befragung ist als Panel mit zwei Wellen konzipiert. Die erste Welle der Befragung findet im Zeitraum von Oktober 2012 bis Januar 2013 statt, die zweite Welle von Mai 2013 bis August 2013.

Erwartungen an Wirtschaft und Gesellschaft

Die Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft verlangen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Doch wie nehmen Beschäftigte in Deutschland ihre alltäglichen Arbeitsbedingungen wahr und welche Erwartungen haben sie an ihre Berufstätigkeit und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft?

Diese Fragen untersucht die Studie "Erwartungen an Wirtschaft und Gesellschaft", die von der Universität Bielefeld im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 882 "Von Heterogenitäten zu Ungleichheiten" und dem IAB gemeinsam durchgeführt wird. Ziel ist, die Arbeitsbedingungen und Erwartungen von Beschäftigten in Deutschland und ihre Meinungen zu gesellschaftlichen Fragen und Problemen zu untersuchen.

Insgesamt werden 4.500 zufällig ausgewählte Beschäftigte in Deutschland persönlich und schriftlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 befragt. Für die Durchführung der Studie wurde das Institut für Sozialforschung und Kommunikation (SOKO) in Bielefeld beauftragt.

Befragung der Vermittlungsfachkräfte im Rahmen von „EVA – Eingliederungsvereinbarungen und Aktionspläne“

Wirkt sich der Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung darauf aus, ob und wann Arbeitslose (im Rechtskreis SGB III) in den Arbeitsmarkt integriert werden, und wie nachhaltig die Integration ist? Spielt es eine Rolle, wann die Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen und ausgehändigt wird? Wie bewerten Vermittlungsfachkräfte den Einsatz von Eingliederungsvereinbarungen? Diese und andere Fragen sollen in Teilprojekt II des Modellprojektes "EVA – Eingliederungsvereinbarungen und Aktionspläne" beantwortet werden.

Die Perspektive der Vermittlungsfachkräfte ist von großer Bedeutung um die zugrunde liegenden Wirkungsmechanismen von Eingliederungsvereinbarungen zu analysieren. Die Befragung der Vermittlungsfachkräfte in den teilnehmenden Agenturen wird in Form einer Onlinebefragung  durch den Geschäftsbereich "IT- und Informationsmanagement" (ITM) des IAB durchgeführt. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig, und die erhobenen Daten werden anonymisiert ausgewertet.

Die erste Befragungswelle erfolgt im Mai 2013. Die zweite Befragungswelle ist für Januar 2014 geplant.

Wechselwirkungen zwischen Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Projekt "Wechselwirkungen zwischen Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben" des Sonderforschungsbereichs 882 "Von Heterogenitäten zu Ungleichheiten" der Universität Bielefeld führt das IAB eine Betriebsbefragung durch. Dazu werden 120 Arbeitsorganisationen aus verschiedenen Branchen und Regionen, die durch ein statistisches Zufallsverfahren ausgewählt wurden, von IAB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern befragt. Ziel dieser Befragung und einer anschließenden Befragung von Beschäftigten aus diesen Arbeitsorganisationen ist es zu untersuchen, wie sich Berufs- und Privatleben wechselseitig beeinflussen. Betriebe spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie sowohl durch Anreize, die sie setzen, als auch durch Anforderungen, die sie stellen, in beiden Lebensbereichen erhebliche Auswirkungen auf Chancen und Risiken im Leben haben. Damit trägt das Forschungsprojekt erheblich zu den Hauptfragestellungen des Sonderforschungsbereichs bei: wie kommt es, dass aus Heterogenitäten, wie unterschiedlichen physischen Merkmalen kulturellen Vorlieben, Lebensstilen oder Qualifikationen, soziale Ungleichheiten entstehen?

Weitere Informationen zum Sonderforschungsbereich und dem Teilprojekt "Verwirklichungschancen im Berufs- und Privatleben" erhalten Sie auch auf der Webseite des SFB 882.

Impulspanel

Im Auftrag des IAB führt das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) eine Studie zum Thema "Impuls 50plus" durch. Im Rahmen des Bundesprogramms "Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte in den Regionen" entstand das Modul C "Impuls 50plus" als Sonderförderung, um älteren Arbeitslosen mit besonderen Vermittlungshemmnissen durch Aktivierung und Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit die Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Bei diesem Projekt werden wiederholt insgesamt 900 Teilnehmende an den Maßnahmen im Rahmen von Impuls 50plus telefonisch befragt.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Fortschritte bei der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden über einen längeren Zeitraum hinweg zu beobachten und diesen mit den unterschiedlichen Förderstrukturen der beteiligten Grundsicherungsstellen miteinander in Beziehung zu setzen. Um Informationen über die Förderstruktur der umsetzenden Grundsicherungsstellen zu erhalten, wird bei diesen jährlich eine standardisierte webbasierte Befragung zur Umsetzung des Programms durchgeführt.

Umsetzung der Beratungskonzeption im SGB III (UmBeKo)

Das IAB führt eine wissenschaftliche Untersuchung zum Thema "Umsetzung der Beratungskonzeption der BA (BeKo)" durch. Mit der Durchführung der Erhebung wurde das Soziologische Forschungsinstitut e.V. (SOFI) an der Georg-August-Universität Göttingen beauftragt.

Das Projekt soll untersuchen, welche Erfahrungen die Agenturen bei der Umsetzung des Konzepts machen (Implementation) und inwieweit sich durch BeKo die konkrete Fallbearbeitung verändert (Interaktion). Im Rahmen des Projektes werden an sechs Standorten Beratungsgespräche beobachtet, Interviews mit Fachkräften, Kundinnen und Kunden geführt sowie Dokumente ausgewertet.

SAVE - Sparen und Zukunftsvorsorge

Deutschland steht vor großen wirtschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen. Dabei spielen Fragen der Zukunftserwartungen und der Vorsorge eine entscheidende Rolle im Empfinden der Bevölkerung. Wie kann man diese qualitativ und quantitativ erfassen? Wie kann man ihnen politisch und wirtschaftlich entgegentreten?

Um diese Fragen zu beantworten, hat das Münchener Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA) eine eigene Panelumfrage, die deutsche SAVE Studie, mit dem Schwerpunkt Sparen und Zukunftsvorsorge ins Leben gerufen. Eines der wichtigsten Ziele ist es, die dynamische Veränderung des Sparverhaltens im Zeitablauf zu erfassen. In der neuen Welle (2011/2012) beteiligt sich auch das IAB. Die Befragung wird von TNS Infratest Sozialforschung, München durchgeführt.

Evaluation des Gründungszuschusses

Gemeinsam mit dem IZA - Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine Studie zur Evaluation des Gründungszuschusses durch. Im Rahmen dieser Untersuchung werden durch das beteiligte Erhebungsinstitut infas - Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH rund 10.000 deutschlandweit zufällig ausgewählte Geförderte und Vergleichspersonen in einer repräsentativen Umfrage telefonisch befragt.

Zentraler Interessensgegenstand der Studie sind zunächst die Förderwirkungen des Gründungszuschusses. Als wesentliche Neuerung gegenüber früheren Untersuchungen sollen auch Vergleiche mit anderen, allerdings ungeförderten Unternehmen durchgeführt werden. Als weitere Neuerung werden neben Gründern, die bereits seit einiger Zeit am Markt aktiv sind, auch "frische" Gründer interviewt, um den Prozess der Gründungsdynamik besser untersuchen zu können. Die geplante Untersuchung leistet damit einen eigenständigen wissenschaftlichen Beitrag zu einem tieferen Verständnis der Wirkung des Gründungszuschusses und dort gegebenenfalls auftretender Probleme.

Die aktuelle Feldphase ist abgeschlossen. 2012 findet eine zweite Erhebungswelle statt.

Arbeiten und Lernen im Wandel

Mit der Studie "Arbeiten und Lernen im Wandel" wollen wir herausfinden, wie sich das Leben erwachsener Menschen in den letzten Jahren verändert hat. Wir möchten z.B. wissen, ob es junge Leute heute schwerer haben als früher, Arbeit zu finden, ob berufliche Fort- und Weiterbildung heute wichtiger ist als früher, ob sich Familie und Beruf heute besser vereinbaren lassen, welche Rolle Freunde oder Arbeitskollegen in Freizeit und Beruf spielen, wie (Weiter-)Bildung hilft, Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu überwinden.

Hierzu werden Informationen über den Werdegang Erwachsener in verschiedenen Lebensbereichen, wie beispielsweise Schule, Ausbildung, Beruf und Familie, erhoben.

Das Projekt wird vom IAB und dem infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH durchgeführt.

Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS)

Das vom IAB durchgeführte Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) stellt eine neue Datengrundlage bereit, mit deren Hilfe die Dynamik des Grundsicherungsbezugs und die soziale Lage von Haushalten im Grundsicherungsbezug untersucht werden können. Es handelt sich um eine bundesweit durchgeführte, jährliche Wiederholungsbefragung (Befragungszeit: November bis September). Sie umfasst insgesamt ca. 10.000 Haushalte, die zum Teil telefonisch und zum Teil persönlich befragt werden.

IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (EGS) – Betriebliche Personalpolitik und offene Stellen

Die regelmäßig stattfindenden Befragungen bei einer repräsentativen Auswahl von Betrieben und Verwaltungen haben zum Ziel, mehr über die Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs in den verschiedenen Wirtschaftssektoren und Regionen zu erfahren. Informationen über die Zahl und die Struktur der offenen Stellen, über den Verlauf von Stellenbesetzungsvorgängen und über auftretende Engpässe bei der Personalbeschaffung sind eine wichtige Basis für aktuelle Arbeitsmarktanalysen. Auf ihrer Grundlage berät das IAB regelmäßig Politik und Wirtschaft.

IAB-Betriebspanel

Im Rahmen des IAB-Betriebspanels werden jährlich von Ende Juni bis Oktober bundesweit knapp 16.000 Betriebe aller Wirtschaftszweige und Größenklassen befragt. Die Befragung wird in persönlich-mündlichen Interviews von TNS Infratest Sozialforschung, München im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt. Diese repräsentative Betriebsbefragung umfasst ein breites Fragenspektrum zu einer Vielzahl beschäftigungspolitischer Themen. Ergänzt wird das jährliche Standard-Fragenprogramm um jeweils aktuelle Themenschwerpunke. Mittlerweile existiert das IAB-Betriebspanel in Westdeutschland seit 1993 und in Ostdeutschland seit 1996 und stellt als umfassender Längsschnittdatensatz die Grundlage für die Erforschung der Nachfrageseite des Arbeitsmarktes dar.

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