Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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IAB-Stellenerhebung

Betriebliche Personalpolitik und offene Stellen

Diese Betriebsbefragung wird seit 1989 vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Auftrag gegeben. Sie ist die einzige Erhebung in Deutschland, die repräsentativ und statistisch valide die Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Arbeitskräftebedarfs misst und den betrieblichen Rekrutierungsprozess im Detail untersucht. Informationen über die Anzahl an offenen und sofort zu besetzenden Stellen sowie über Such- und Besetzungszeiten und Wege der Rekrutierung von Personal sind sowohl für die Forschung als auch für die Arbeitsmarktpolitik und nicht zuletzt für die Unternehmen/Verwaltungen sowie ihre Verbände von hoher Relevanz. So konnten die Analysen auf Basis dieser Erhebung zum Beispiel wesentlich dazu beitragen, Ursachen und Ausmaß von Engpässen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu untersuchen. Auf Basis der Ergebnisse aus der Erhebung werden Empfehlungen sowohl an die Betriebe als auch an die Politik abgegeben. Ein Beispiel ist die Frage, wie einem möglichen Fachkräfteengpass entgegengesteuert werden könnte. Konjunkturelle Schwankungen lassen sich dabei ebenso beobachten wie das Verhalten von Betrieben in  Wirtschaftskrisen.

Sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Kommission unterstützen diese Erhebung aufgrund ihrer hohen Relevanz für Politik und Wirtschaft. Die Daten sind in der Forschung für verschiedene Fachrichtungen wie beispielsweise für Ökonomen und Soziologen von Interesse und werden bei der Untersuchung vielfältiger Fragestellungen herangezogen.

Die Angaben aller Teilnehmer unterliegen strengen Datenschutzregelungen. Sie werden streng vertraulich behandelt. Dies garantieren das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie das Institut Economix Research & Consulting, das derzeit mit der Durchführung der Befragung beauftragt ist.

Der Datenzugang für externe Nutzer wird durch das Forschungsdatenzentrum des IAB (FDZ) bereitgestellt.

Die Grafik bildet die Entwicklung der offenen Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt ab. Angezeigt wird die Anzahl an offenen Stellen (in Tausend) in Deutschland, sowie aufgegliedert nach West- und Ostdeutschland. Bei den offenen Stellen handelt es sich bis einschließlich 2009 um offene Stellen auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt, ab 2010 zählen nur noch die Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt dazu.

Durch Klicken auf die Legende (beispielsweise „Westdeutschland“) können Datenreihen aus- und eingeblendet werden. Wird mit der Maus über die Grafik gefahren, werden Details – hier die Anzahl der offenen Stellen für ein bestimmtes Quartal – angezeigt.

Download der Daten (Excel)


 

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