Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Evaluation der SGB II-Instrumente auf regionaler Ebene und regionale Typisierung

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Das Arbeitspaket umfasst zwei Teilpakete. Im ersten Teil wird eine Typisierung von SGB-II-Trägern ähnlich dem Projekt der Typisierung von Agenturbezirken vorgenommen. Zielsetzung ist die Entwicklung eines Instrumentariums, das zum einheitlichen Vergleich der Ergebnisse von SGB-II-Trägern (ARGEn, getrennte Trägerschaften sowie Optionskommunen) im Sinne eines Benchmarking dient. Hierzu müssen Gruppen aus SGB-II-Trägern mit ähnlicher Arbeitsmarktstruktur gebildet werden.

Die einzelnen SGB-II-Träger agieren auf regionalen Arbeitsmärkten, die durch starke Disparitäten gekennzeichnet sind. Will man ihre Leistungen angemessen beurteilen, so müssen diejenigen Faktoren kontrolliert werden, die einerseits einen Einfluss auf Zielkriterien wie zum Beispiel Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt besitzen und andererseits zumindest mittelfristig exogen vorgegeben sind. In einem ersten Schritt erfolgt deshalb zunächst die Identifikation dieser Determinanten mithilfe von Regressionsanalysen. Anschließend wird auf Basis der identifizierten Variablen unter Verwendung von Clusteranalysen die eigentliche Typisierung der SGB-II-Träger durchgeführt. Die durch die Clusteranalysen bestimmten Typen sehen sich immer mit der so genannten Randlagenproblematik konfrontiert. Damit ist gemeint, dass bei jedweder Art von Typeneinteilung zwei SGB-II-Träger an unterschiedlichen Rändern eines Typs sich unähnlicher sein können, als zwei SGB-II-Träger in unterschiedlichen Typen. Daher werden zusätzlich die nächsten Nachbarn eines SGB-II-Trägers im Merkmalsraum (nicht geographisch) ermittelt. Dadurch wird eine individuelle Behandlung jedes SGB-II-Trägers ermöglicht.

Im zweiten Teilpaket werden regionale Evaluationsstudien zu SGB-II-Maßnahmen durchgeführt. Solche Analysen sind komplementär zu den Evaluationsanalysen auf Mikroebene angelegt. Sie haben insbesondere die globalen Zielvariablen der Arbeitsmarktpolitik als Kriterien, also zum Beispiel die Reduzierung der regionalen Arbeitslosigkeit. Indirekte Wirkungen der Arbeitsmarktpolitik wie etwa Substitutionseffekte oder Multiplikatoreffekte von Maßnahmen werden in solchen Studien mit registriert.

Laufzeit

Das Arbeitspaket läuft bis zum 31. Dezember 2008.

Fachliche Dokumentationen

Die regionale Typisierung im Bereich SGB II wurde im September 2006 aktualisiert und kann neben der dazugehörigen fachlichen Dokumentation hier abgerufen werden:

 

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