Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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    Aufstocker profitieren nur eingeschränkt vom Mindestlohn

    Mittwoch, 16. April 2014

    Mindestlohn 8,50 EuroDurch den geplanten Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro werden etwa 60.000 Aufstocker nicht mehr auf Hartz IV angewiesen sein. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie hervor. Von den insgesamt 1,3 Millionen Aufstockern wird demnach nur ein vergleichsweise kleiner Teil den Hartz-IV-Bezug aufgrund des Mindestlohns beenden können.

    IAB-Kurzbericht 7/2014

    Presseinformation

    IAB-Infoplattform "Aufstocker – zur Einkommenssituation erwerbstätiger Arbeitslosengeld-II-Empfänger"


    Curing the sick man: The German labour market on the way to good health?

    Dienstag, 15. April 2014

    Im Jahr 1999 betitelte der Economist Deutschland als den „kranken Mann Europas“. Heute spricht die Welt dagegen vom „deutschen Arbeitsmarktwunder“. IAB-Vizedirektor Ulrich Walwei zeichnet diesen bemerkenswerten Wandlungsprozess nach und beleuchtet zugleich die weiterhin bestehenden Schwächen des deutschen Arbeitsmarktes. (Englischsprachiger Beitrag)

    Aktueller Bericht


    Erfolgsbeteiligung von Mitarbeitern erhöht Akzeptanz von Bonuszahlungen an Geschäftsführer

    Mittwoch, 9. April 2014

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 6/2014Eine Studie des IAB und der Universität Bamberg zeigt: Mehr als die Hälfte der befragten Arbeitnehmer halten Bonuszahlungen an Geschäftsführer für ungerecht oder eher ungerecht. Die Akzeptanz von Bonuszahlungen nimmt aber deutlich zu, wenn die Belegschaft eines Unternehmens am Erfolg beteiligt wird.

    IAB-Kurzbericht 6/2014

    IAB-Presseinformation

    IAB-Infoplattform „Arbeit und Fairness – zum Gerechtigkeitsempfinden von Beschäftigten


    Teil der Arbeitslosigkeit nach wie vor durch Mismatch bedingt

    Donnerstag, 3. April 2014

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 5/2014Zwischen 2005 und 2010 ist im Zuge des Rückgangs der Arbeitslosenquote auch die Mismatch-Arbeitslosigkeit gesunken - der Teil der Arbeitslosigkeit, der auf eine mangelnde Passung zwischen offenen Stellen und Arbeitslosen zurückgeführt werden kann. Der Rückgang der Mismatch-Arbeitslosigkeit war dabei ähnlich stark wie der Rückgang der Arbeitslosigkeit insgesamt, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie hervor.

    IAB-Kurzbericht 5/2014

    Presseinformation


    Dr. Florian Janik ist neuer Oberbürgermeister von Erlangen

    Donnerstag, 3. April 2014

    Dr. Florian JanikDr. Florian Janik, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich "Bildungs- und Erwerbsverläufe" des IAB, wird neuer Oberbürgermeister der Stadt Erlangen. Damit geht nicht nur die Amtszeit des bisherigen Oberbürgermeisters Siegfried Balleis nach fast zwei Jahrzehnten zu Ende, auch Florian Janiks Tage am IAB sind gezählt: Mit 63,7 Prozent der abgegebenen Stimmen zieht der Sozialdemokrat am 1. Mai ins Erlanger Rathaus ein.

    Der Diplom-Sozialwirt war seit 2005 in verschiedenen Forschungsbereichen des IAB tätig und schloss im Jahr 2010 seine Promotion ab ("Aus betrieblicher Perspektive: Arbeitsmarktanalysen anhand des IAB-Betriebspanels"). Insbesondere das Thema Weiterbildung und die Kooperation mit dem Nationalen Bildungspanel in Bamberg waren in den letzten Jahren wichtige Inhalte seiner Arbeit.

    Für seine weitere Tätigkeit im neuen Amt wünschen wir ihm Kraft, Ausdauer und eine glückliche Hand!


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, März 2014

    Dienstag, 1. April 2014

    Die deutsche Wirtschaft ist sehr gut in das Jahr 2014 gestartet. Industrieproduktion und Auftragseingänge liegen deutlich im Plus und die Betriebe schätzen ihre Geschäftslage als sehr gut ein. Die kurzfristigen Konjunkturerwartungen haben sich vor dem Hintergrund der Krim-Krise eingetrübt, liegen aber weiter auf einem guten Niveau. Am Arbeitsmarkt setzt sich der kontinuierliche Beschäftigungsaufbau fort und nun verstetigt sich auch der Abbau der Arbeitslosigkeit.

    Aktueller Bericht März 2014


    IAB-Arbeitsmarktbarometer erhält einen Dämpfer

    Donnerstag, 27. März 2014

    IAB-Arbeitsmarktbarometer März 2014Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im März gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte gefallen. Nach vier Verbesserungen in Folge gab es damit erstmals wieder einen Dämpfer. Dennoch liegt der Frühindikator mit 101,8 Punkten weiter auf gutem Niveau.

    Presseinformation 

    IAB-Arbeitsmarktbarometer

    Gender Pay Gap – Geschlechtsspezifische Lohnungleichheit in Deutschland

    Freitag, 21. März 2014

    Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamts liegt in Deutschland der durchschnittliche Bruttostundenlohn von Frauen 22 Prozent unter dem der Männer. EU-weit sind es lediglich 16 Prozent. Die Konzentration von Frauen in niedrig bezahlten Berufen, ihre im Durchschnitt geringere Qualifikation, vermehrte Teilzeitarbeit, kaum Aufstieg in Führungspositionen u.ä. erklären aber nur ca. zwei Drittel dieses Lohnunterschieds. Dies bedeutet, dass im letzten Jahr auch unter der Voraussetzung vergleichbarer Tätigkeit und äquivalenter Qualifikation Frauen ca. 7 % weniger verdienten als Männer. Möglicherweise könnte ein Teil dieses verbleibenden Lohnunterschieds erklärt werden, wenn weitere lohnrelevante Aspekte - etwa Angaben zu Erwerbsunterbrechungen - in die Berechnung einbezogen werden. Die Infoplattform bietet Informationen zur Empirie geschlechtsspezifischer Lohnungleichheit sowie zu deren Ursachen – und zu den Positionen der politischen Akteure.

    IAB-Infoplattform: „Gender Pay Gap“   


    IAB: Arbeitslosigkeit sinkt 2014 auf 2,88 Millionen

    Donnerstag, 20. März 2014

    Tabelle 1 aus IAB-Kurzbericht 4/2014

    Die Arbeitslosigkeit wird 2014 um rund 70.000 auf 2,88 Millionen Personen sinken, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Prognose hervor. Zugleich wird die Zahl der Erwerbstätigen um 290.000 auf 42,13 Millionen steigen.

    IAB-Kurzbericht 4/2014

    Presseinformation

    Interview-O-Töne von Enzo Weber 


    58 Milliarden Arbeitsstunden – höchster Stand seit 20 Jahren

    Mittwoch, 12. März 2014
     

    DatenIm Jahr 2013 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 58,1 Milliarden Stunden. Das war ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehr gearbeitet wurde zuletzt im Jahr 1994 mit 58,2 Milliarden Stunden.

    Presseinformation


    IAB-Infoplattform "Frauenquote – Geschlechtervielfalt in den Chefetagen"

    Freitag, 7. März 2014

    An einer verbindlichen Frauenquote bei der Besetzung von Führungspositionen scheiden sich die Geister. Sehen die einen eine Benachteiligung von Männern und äußern gar verfassungsrechtliche Bedenken, verweisen die anderen auf den Fachkräftemangel und die Vielzahl hochqualifizierter Frauen, die es gilt für die Top-Positionen in der Wirtschaft zu begeistern. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD sieht nun eine bedingte Frauenquote vor. Aufsichtsräte von börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen müssen eine Frauenquote von 30 Prozent erfüllen. Das gilt jedoch nur für Aufsichtsratsposten, die ab 2016 neu besetzt werden.

    In dieser Infoplattform sind die wichtigsten Ergebnisse der wissenschaftlichen Studien zur Frauenquote zusammengestellt.

    IAB-Infoplattform "Frauenquote – Geschlechtervielfalt in den Chefetagen" 


    IAB-Stellenerhebung: Mehr als eine Million offene Stellen im vierten Quartal 2013

    Dienstag, 4. März 2014

    Foto Stellenanzeige Im vierten Quartal 2013 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt bundesweit 1.057.500 offene Stellen, zeigt die IAB-Stellenerhebung. Das sind 20.000 mehr als im vierten Quartal 2012. „Damit lag die betriebliche Nachfrage nach Arbeitskräften zum Jahresende 2013 weiterhin auf hohem Niveau“, erklärte IAB-Forscher Alexander Kubis.

    Presseinformation

    IAB-Stellenerhebung im vierten Quartal 2013


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Februar 2014

    Donnerstag, 27. Februar 2014

    Das Jahr 2013 hat mit einem moderaten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 % im 4. Quartal geschlossen. Anders als in den Vorquartalen haben die Exporte deutlich angezogen. Die Frühindikatoren deuten auf eine wesentlich bessere unterjährige Dynamik für 2014 hin. Am Arbeitsmarkt setzt sich der Beschäftigungsaufbau fort. Obwohl die Arbeitslosen davon bislang wenig profitierten, verstetigt sich der Abbau der Arbeitslosigkeit nun auch.

    Aktueller Bericht Februar 2014


    IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt zum vierten Mal in Folge

    Dienstag, 25. Februar 2014

    IAB-Arbeitsmarktbarometer Februar 2014Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Februar gegenüber dem Vormonat um einen Punkt gestiegen. Dabei handelt es sich um die vierte Verbesserung in Folge. Der Frühindikator liegt nun bei 102,6 Punkten.

    Presseinformation  

    IAB-Arbeitsmarktbarometer


    Beschäftigungsverhältnisse Jüngerer sind kürzer geworden

    Mittwoch, 19. Februar 2014

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 3/2014Die Dauer von Beschäftigungsverhältnissen Jüngerer bis zum Alter von 30 Jahren ist zurückgegangen. Das geht aus dem IAB-Kurzbericht 3/2014 hervor, der die Entwicklung von Mitte der 70er Jahre bis zum Jahr 2009 erfasst. Während die Beschäftigungsverhältnisse der bis 30-Jährigen bei den Geburtsjahrgängen 1960/61 durchschnittlich 834 Tage dauerten, waren es bei den Jahrgängen 1978/79 652 Tage. Das entspricht einem Rückgang um 22 Prozent.

    IAB-Kurzbericht 3/2014

    Presseinformation

    IAB-Infoplattform: "Beschäftigungsstabilität"


    Kosten der Arbeitslosigkeit haben sich in den vergangenen zehn Jahren real halbiert

    Mittwoch, 12. Februar 2014

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 2/2014Für die öffentlichen Haushalte haben sich die Kosten der Arbeitslosigkeit in den vergangenen zehn Jahren real mehr als halbiert. Während 2012 die gesamtfiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit mit 53,8 Milliarden Euro etwa zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entsprachen, waren es 2003 mit 91,5 Milliarden Euro noch 4,3 Prozent des damaligen BIP. „Zu dem positiven Ergebnis haben insbesondere die Arbeitsmarktreformen und die streckenweise bessere Wirtschaftsentwicklung beigetragen“, schreiben die Arbeitsmarktforscher Enzo Weber, Karl Heinz Hausner und Heidemarie Engelhard.

    IAB-Kurzbericht 2/2014

    Presseinformation


    Arbeitszeit: Wünsche nach Verkürzung und Verlängerung halten sich weitgehend die Waage

    Montag, 3. Februar 2014

    Die Wünsche von Beschäftigten, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder zu verlängern, halten sich in der Summe weitgehend die Waage. Dahinter verbergen sich aber große Unterschiede zwischen den Arbeitszeitwünschen von Minijobbern, regulär Teilzeitbeschäftigten und Vollzeitbeschäftigten – und zwischen Männern und Frauen.

    Presseinformation

    IAB-Infoplattform: "Arbeitszeitpräferenzen von Beschäftigten"


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage, Januar 2014

    Donnerstag, 30. Januar 2014

    Im Jahr 2013 wuchs die deutsche Realwirtschaft mit 0,4 Prozent nur wenig. Im Jahresverlauf stabilisierte sich die Entwicklung, besonders weil wieder mehr investiert wurde und sich die Konsumausgaben gut entwickelten. Auf eine Beschleunigung des Wachstumstempos im Jahr 2014 deuten die gestiegenen Konjunkturerwartungen hin. Am Arbeitsmarkt setzt sich der kontinuierliche Beschäftigungsaufbau fort. Trotz struktureller Probleme bei der Jobsuche sinkt die Arbeitslosigkeit zum zweiten Mal in Folge.

    Aktueller Bericht Januar 2014


    IAB-Infoplattform – EU-Freizügigkeit und Zuwanderung aus Südosteuropa

    Freitag, 24. Januar 2014

    Im Mittelpunkt der politischen Debatte steht seit der uneingeschränkten Freizügigkeit für Rumänen und Bulgaren die Annahme, es könne zu einem unkontrollierten Zuzug von Armutsmigranten kommen, die nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar und belastend für die Sozialsysteme seien. Ist diese Sorge berechtigt? Was wissen wir über Größe, Ziele und Zusammensetzung der Wanderungsströme? Wie steht es um Kosten und Nutzen der vollen Freizügigkeit? Diese Infoplattform stellt Literaturnachweise zu wissenschaftlichen Befunden und Links zu weiterführenden Informationen und Positionen politischer Akteure zusammen

    IAB-Infoplattform: EU-Freizügigkeit und Zuwanderung aus Südosteuropa


    Berufsausbildung bringt rund 250.000 Euro

    Donnerstag, 23. Januar 2014

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 1/2014Bildung zahlt sich aus: Personen, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, verdienen über ihr Erwerbsleben hinweg im Schnitt knapp 250.000 Euro mehr als Personen ohne Berufsausbildung und Abitur. Für Abitur, Fachhochschul- oder Universitäts-Studium liegen die Bildungsprämien durchschnittlich bei rund 500.000 Euro, 900.000 Euro und 1.250.000 Euro.

    IAB-Kurzbericht 1/2014

    Presseinformation


    Acht Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende – Strukturen, Prozesse, Wirkungen

    Mittwoch, 18. Dezember 2013

    Cover IAB-Bibliothek 347Acht Jahre nach der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Jahr 2005 zieht das IAB erneut Bilanz. Der Bericht fasst die Ergebnisse aus der SGB-II-Forschung des IAB in den Jahren 2009 bis 2012 zusammen und stellt die Befunde in einen größeren Zusammenhang. Der Stand des Wissens zur Struktur und Dynamik im Leistungsbezug wird ebenso dargelegt wie die Erkenntnisse zum Prozess der Aktivierung und der Betreuung. Zudem präsentiert der Band Forschungsbefunde zu den Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente sowie zu den gesamtwirtschaftlichen Effekten der Reformen. Die Autoren zeigen auf, wo die Grundsicherung heute steht und wo - aus Sicht der Forschung und der Praxis - die künftigen Herausforderungen liegen.

    IAB-Bibliothek 347



    Fiskalische Wirkungen eines Mindestlohns

    Mittwoch, 24. Juli 2013

    In der Politik wird die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro diskutiert. Dieses Vorhaben wird auch damit begründet, dass mit der Einführung des Mindestlohns eine Entlastung der öffentlichen Haushalte einhergehe. Diese Entlastung komme zustande, weil mit höheren Einnahmen bei Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen zu rechnen sei. Zusätzlich seien Einsparungen bei den Transferzahlungen für Aufstocker zu erwarten. In Medienberichten war von jährlichen Einsparungen bei den Ausgaben für die Aufstocker in Höhe von zehn bis elf Milliarden Euro die Rede. Das IAB legt hiermit Simulationsrechnungen zur Abschätzung der fiskalischen Mehreinnahmen bzw. Minderausgaben vor, die mit der Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde verbunden sind.

    Aktueller Bericht: Fiskalische Wirkungen eines Mindestlohns



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