Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Dr. Britta Gehrke mit dem Roman Herzog Forschungspreis 2016 ausgezeichnet

Der diesjährige Roman Herzog Forschungspreis wurde unter anderem an Britta Gehrke, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Prognosen und Strukturanalysen“ des IAB, verliehen. Britta Gehrke ist in vier Studien der Frage nachgegangen, inwieweit staatliche Eingriffe während der Wirtschaftskrise der Jahre 2008/2009 auf gesamtwirtschaftlicher Ebene zu den gewünschten und erwarteten Wirkungen geführt haben.

Dabei kommt die Volkswirtin, die auch Juniorprofessorin für Makroökonomik und Arbeitsmarktforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist, zu dem Ergebnis, dass regelgebundene Kurzarbeit sich im Unterschied zur diskretionären (ad hoc und ungeregelt eingesetzten) stabilisierend auf die Beschäftigung auswirken kann. Auch flexible Wechselkurse sowie Senkungen der Konsumsteuer haben ihren Analysen zufolge positive Effekte für die Gesamtwirtschaft. Die Annahme, dass Arbeitszeitkonten in Rezessionsphasen zum Erhalt von Arbeitsplätzen beitragen, konnte sie dagegen nicht bestätigen.

Der Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft wendet sich an Nachwuchswissenschaftler aller Fachrichtungen, die sich in ihrer Dissertation oder Habilitation mit der Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft auseinandersetzen.

 

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