Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Navigation zu den wichtigsten Bereichen.

Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 26.6.2014

IAB-Arbeitsmarktbarometer erneut gesunken

Der Abwärtstrend des IAB-Arbeitsmarktbarometers hat sich im Juni fortgesetzt. Gegenüber dem Vormonat gab es mit einem Rückgang um 0,9 Punkte das vierte Minus in Folge. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegt nun bei 99,6 Punkten.

„Der Optimismus unter den Arbeitsagenturen ist vorerst verflogen, mittlerweile ist nur noch mit einer Stagnation bei der Arbeitslosigkeit zu rechnen“, kommentierte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen", die Aussichten für die nächsten drei Monate. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist zwar unter die Marke von 100 Punkten gefallen, einen merklichen Anstieg der saisonbereinigten Arbeitslosenzahl signalisiert das aber noch nicht.

Zum Jahresanfang war die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt noch deutlich besser, auch bedingt durch die milde Witterung. Die außerordentlich kräftige Dynamik könne sich aber nicht behaupten, so Weber: „Das schwächere Wachstum der Schwellenländer und die Krise in der Ukraine kühlen die Konjunktur in Deutschland ab. Dem Arbeitsmarkt geht damit Schubkraft verloren.“

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (stark steigende Arbeitslosigkeit) bis 110 (stark sinkende Arbeitslosigkeit).

Zum Download stehen bereit:


 

Infobereich.

Abspann.