Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vom 25.11.2014

IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt weiter

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im November gegenüber dem Vormonat um 0,4 Punkte gestiegen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegt nun bei 100,9 Punkten. Das signalisiert für die nächsten drei Monate eine stabile bis leicht sinkende saisonbereinigte Arbeitslosigkeit.

„Die Arbeitsagenturen zeigen sich bezüglich der Entwicklung der Arbeitslosigkeit verhalten optimistisch“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen". Seit der Eintrübung im Sommer hätten sich die Aussichten deutlich stabilisiert.

Derzeit leidet die deutsche Konjunktur unter den Konflikten mit Russland und im Nahen Osten sowie den wirtschaftlichen Problemen in Teilen der Eurozone und in einigen Schwellenländern. In diesem Umfeld wertet Weber das aktuelle IAB-Arbeitsmarktbarometer als positives Zeichen: „Der Arbeitsmarkt bleibt auf Kurs und stärkt so den Konsum. Das ist die entscheidende Stütze der deutschen Konjunktur, die nach wie vor Rückschlägen aus der Weltwirtschaft ausgesetzt ist.“

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen. Da das Saisonbereinigungsverfahren laufend aus den Entwicklungen der Vergangenheit lernt und stets aktuell auf die gesamte Zeitreihe angewandt wird, kann es zu nachträglichen Revisionen kommen. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (stark steigende Arbeitslosigkeit) bis 110 (stark sinkende Arbeitslosigkeit).

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