Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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International vergleichende Studie „Productivity Puzzles Across Europe“ bei Oxford University Press erschienen

Unternehmen, denen die Aufträge wegbrechen, bauen Personal ab, erhalten damit ihre Produktivität und verhindern einen Anstieg ihrer Lohnstückkosten – so jedenfalls die Annahme der neo-klassischen Ökonomie. Demzufolge wäre auch im Gefolge der großen Finanzkrise von 2008 ein massiver, länderübergreifender Einbruch der Beschäftigung zu erwarten gewesen. Tatsächlich war dies nicht bzw. nur bedingt der Fall. Während die Beschäftigung in manchen europäischen Ländern tatsächlich massiv einbrach, blieb sie in anderen Ländern, darunter Deutschland, annähernd stabil. Die Unternehmen in diesen Ländern nahmen also zumindest vorübergehend einen deutlichen Rückgang ihrer Produktivität in Kauf.

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des IAB hat diese Entwicklung für vier europäische Länder (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien) in einer bei Oxford University Press erschienen Studie analysiert. Ihr besonderes Augenmerk lag dabei nicht nur auf den staatlichen Programmen zur Beschäftigungssicherung, sondern auch auf den unterschiedlichen Reaktionsstrategien und Produktivitätsentwicklungen der nationalen Unternehmen (Askenazy, P.; Bellmann, L.; Bryson, A.; and Glabis, E.M. (eds.) (2016): Productivity Puzzles Across Europe. CEPREMAP-CEPR Studies of Policy Reform Oxford, New York: Oxford University Press).
 
Nähere Informationen finden Sie hier: Productivity Puzzles Across Europa

 

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