Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Perspectives on (Un-)Employment 2017

9. GradAB-PhD-Workshop

Teilnehmer des WorkshopsAm 26. und 27. Januar 2017 fand zum neunten Mal der Workshop “Perspectives on (Un-) Employment” in den Räumlichkeiten der Meistersingerhalle statt. Der Workshop wird jährlich von der jeweils jüngsten Kohorte des Graduiertenprogramms (GradAB) des IAB organisiert. Als Keynote-Speaker konnte das Organisationsteam Hans-Peter-Blossfeld vom European University Institute in Florenz für das Forschungsfeld der Soziologie gewinnen. Für den Bereich der Ökonomie war Christian Dustmann vom University College London eingeladen. Anlässlich des 50-jährigen IAB Jubiläums wurde erstmalig auch eine Alumni-Session veranstaltet, bei der Heinrich Alt, ehemaliger Verstand der Bundesagentur für Arbeit, der Leiter der Personalentwicklung im IAB, Wolfgang Lorenz, sowie ehemalige GradAB-Mitglieder über Karrierewege nach der Promotion referierten. Insgesamt konnten an zwei Konferenztagen elf wissenschaftliche Vorträge sowie eine Postersession mit sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden. Besonders erfreulich ist, dass auch sechs internationale Doktorandinnen und Doktoranden aus Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden der Einladung folgten.

 

Der erste Konferenztag wurde von Dr. Sandra Huber, Studienkoordinatorin des Graduiertenprogramms, mit einer herzlichen "Welcome Speech" eröffnet. Nach einleitenden Worten über seinen wissenschaftlichen Werdegang referierte Hans-Peter Blossfeld im ersten Keynote-Vortrag über „Social Inequality as a Condition and Consequence of Education over the Life Course“. Anschließend startete der erste Vortragsblock zum Thema „Lokale Arbeitsmärkte“, bevor es nach einer Mittagspause mit dem zweiten Themenblock zu „Arbeitsmarktinstitutionen“ weiterging. Am Nachmittag fand eine Postersession statt, bei der sechs Referentinnen und Referenten in kurzen Vorträgen ihre Poster zu aktuellen arbeitsmarktrelevanten Themen präsentierten, bevor anschließend in einer offenen Runde Fragen gestellt und die Poster diskutiert werden konnten. Den inhaltlichen Abschluss des ersten Konferenztages bildete der erste Teil der Alumni-Session zum Thema "Karrieremöglichkeiten nach der Promotion". Das Organisationsteam durfte zu diesem Thema unter anderem den ehemaligen Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, begrüßen, der aufgrund seiner langjährigen Erfahrung äußerst nützliche Praxistipps für das weitere Berufsleben der Graduierten bereithielt. Neben Herrn Alt referierte auch der Leiter der Personalentwicklung im IAB, Wolfgang Lorenz über ein häufig diskutiertes Thema, das bei vielen jungen Wissenschaftlern für Unruhe sorgen dürfte: das Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Im Anschluss zeigten die Vorträge der beiden ehemaligen Teilnehmer des Graduiertenprogramms Dr. Daniela Rahn, Mitarbeiterin im Bundespräsidialamt (on leave von der Bundesbank), und Dr. Heiko Stüber, Mitarbeiter am IAB, Beispiele für Karrierewege sowohl außerhalb als auch innerhalb der Wissenschaft. Den Abschluss des ersten Tages bildete das Konferenzdinner im Gasthof „Zum Spießgesellen“ in der Nürnberger Altstadt.

Der zweite Konferenztag wurde mit der Begrüßung Prof. Christian Dustmanns durch Prof. Dr. Elke Jahn vom IAB eröffnet. Christian Dustmann sprach im zweiten Keynote-Vortrag des Workshops über Gewinner und Verlierer des organisatorischen und technologischen Wandels („The Winners and Losers of Organisational and Technological Change“). Themenschwerpunkte am zweiten Tag bildeten Aus- und Weiterbildung, Arbeitssuche sowie der Übergang von Schule in den Arbeitsmarkt. Den Abschluss des Workshops bildete die zweite Alumni-Session, bei der Dr. Alexander Mosthaf von der Johannes Gutenberg Universität Mainz und Professor Wolfgang Dauth vom IAB und der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg ihre aktuellen Forschungsfelder und -ergebnisse vortrugen.
Das Organisationsteam bedankt sich bei beiden Keynote-Speakern, den Referentinnen und Referenten und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für zwei produktive Tage mit regen Diskussionsrunden sowie für den konstruktiven Einblick in aktuelle Fragen der Arbeitsmarktforschung.

 

 

 

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