Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Einbindung des IAB in die Bundesagentur für Arbeit

In den ersten Jahren nach seiner Gründung war das IAB eine selbstständige Einheit der Bundesanstalt für Arbeit (BA) und unmittelbar dem jeweiligen Präsidenten zugeordnet. Weil man in den 70er Jahren seitens der damaligen Institutsleitung stärker in die Entscheidungs- und Informationsprozesse der Bundesanstalt eingebunden werden wollte, wurde das IAB dann eine Abteilung der Hauptstelle der BA und sein Institutsdirektor Mitglied ihres obersten Leitungsgremiums.

Das „Dritte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ setzte eine weitreichende Reform der Bundesanstalt für Arbeit in Gang. Im Zuge der Umstrukturierung der Bundesanstalt in die Bundesagentur für Arbeit wurde das IAB 2004 eine sogenannte „besondere Dienststelle“ der Bundesagentur für Arbeit. Mit der Institutionalisierung als besondere Dienststelle wurde eine klare organisatorische Trennung zwischen dem IAB und der Zentrale der Bundesagentur vollzogen. Gleichzeitig wurde das IAB beim Vorstand der Bundesagentur verankert. Diese organisatorische Zuordnung unterstreicht die Bedeutung des IAB als zentrale Einrichtung der wissenschaftlichen Politikberatung in Arbeitsmarktfragen.

Die Vernetzung mit der Bundesagentur für Arbeit wird in der täglichen Arbeit auf unterschiedliche Weise mit Leben gefüllt. Zum einen entfaltet das IAB Beratungsaktivitäten zu vielfältigen Themen, zum anderen arbeiten IAB-Kolleginnen und Kollegen in temporären Projektgruppen der BA an unterschiedlichen Themen maßgeblich mit. Schließlich findet auch eine institutionalisierte, auf Dauer angelegte Zusammenarbeit auf den unterschiedlichen Ebenen statt. Dazu gehören u. a. die Mitarbeit an der Vorbereitung der monatlichen Pressekonferenzen der BA und der mit 50 Prozent festgelegte Beratungsanteil des regionalen Forschungsnetzes.

Bundesagentur für Arbeit

 

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