Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Qualitative Methoden in der Netzwerkforschung

Veranstaltungstyp

Workshop des Arbeitskreises Qualitative Methoden in der Netzwerkforschung der Deutschen Gesellschaft für Netzwerkforschung (DGNet)

Termin

13. und 14. September 2018

Ort

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Raum E010
Regensburger Straße 100, 90478 Nürnberg

Abstract

Qualitative Methoden sind von jeher ein wichtiger Teil der Netzwerkforschung. Offene, verstehensorientierte Verfahren und quantitative Verfahren, die auf die Repräsentation und Auswertung von Beobachtungsdaten in Form von Zahlen ausgerichtet sind, wurden „gemischt“ lange bevor „mixing methods“ zu einem geflügelten Wort der Sozialforschung wurde.

Die Methodenentwicklung und -diskussion der letzten Jahrzehnte hat unbestreitbar in erster Linie auf Seiten der quantitativen Netzwerkforschung stattgefunden. Qualitative Methoden sind im Vergleich dazu eher spät zu einem Gegenstand systematischer methodischer Überlegungen und Innovationen geworden. Allerdings wächst seit einigen Jahren ein lebhafter werdender Diskurszusammenhang, der den Wert qualitativer Verfahren der Datenerhebung und -auswertung für die Netzwerkforschung betont und der neue Wege bei der Verknüpfung verschiedener Datenformate, Methoden und Methodologien beschreitet. Gestützt wird diese Entwicklung von theoretischen Ansätzen der Netzwerkforschung und der Relationalen Soziologie, die auf Bedeutungen in Netzwerken fokussieren und die Netzwerke als Sinnstrukturen fassen.

Call for Papers

Die Tagung des Arbeitskreises „Qualitative Methoden in der Netzwerkforschung“ der DGNet möchte den Diskurs zur qualitativen Netzwerkforschung aufgreifen und fortführen.

Wir laden Beitragsvorschläge zu allen Aspekten der qualitativen Netzwerkforschung ein. Die Beiträge können sich beispielsweise folgenden Themen widmen:

  • Methoden der Erhebung qualitativer Netzwerkdaten (Ego-Maps, teilnehmende Beobachtung, Bild- oder Videodaten etc.);
  • Fragen der Auswertung von qualitativen Netzwerkdaten (Inhaltsanalyse, Grounded Theory, visuelle Methoden etc.);
  • Verknüpfung von numerischen/quantitativen und qualitativen Daten bei der Datenerhebung, -aufbereitung und -auswertung;
  • theoretische und methodologische Anschlüsse der qualitativen Netzwerkforschung an die Relationale Soziologie, die qualitative Sozialforschung (zum Beispiel Ethnographie oder narrative research) oder an sozialtheoretische Konzepte (zum Beispiel Sozialkapital, Kultur oder Interaktion).

Bitte reichen Sie Ihre Beitragsvorschläge bis zum 20. April 2018 ein: stefan.bernhard@iab.de

Zusatzinformationen

 

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