Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Matching von Innovationsfähigkeit und nachhaltigen Organisationsmodellen (M.I.N.O) - eine Untersuchung der Erfolgsbedingungen nachhaltiger Unternehmenstypen im Zusammenspiel mit der zukunftsorientierten Lebensgestaltung von Beschäftigten

Project Number

1097

Project Start

July 2009

End of Project

April 2013

Abstract

Aufgrund der sich wandelnden Umweltbedingungen entwickeln Organisationen mitunter sehr unterschiedliche Lösungen für Innovationsfähigkeit und Flexibilität. Nicht jede denkbare Form einer Arbeitsorganisation passt jedoch zu den Bedürfnissen, Fähigkeiten und Lebensstilen der Beschäftigten. Hemnisse für Innovation und Flexibilität entstehen somit einerseits aus dem möglichen Widerspruch zwischen der Organisationsstruktur und den Bedürfnissen der Beschäftigten, sowie andererseits aus der ungenügenden Ausrichtung auf die technischen, ökonomischen und institutionellen Rahmenbedingungen der Organisation. Die Herausforderungen können daher als ein doppeltes Matching-Problem beschrieben werden:

1.  Matching zwischen Organisationsstruktur und dem gesellschaftlichen Kontext, genauer der institutionellen, technischen und ökonomischen Umwelt;

2.  Matching zwischen Arbeitsbedingungen und den Bedürfnissen, Fähigkeiten und Erwartungen der Beschäftigten, die je nach Zusammensetzung der Belegschaft variieren können.

Das Verbundprojekt, das in Kooperation mit der Universität Hamburg durchgeführt wird, strebt die Identifizierung der Eigenschaften und Bedingungen von Organisationsmodellen an, die erfolgreich die Nachhaltigkeit der Arbeitsgestaltung mit Innovationsfähigkeit und Flexibilität in Unternehmen verbinden. Mit Hilfe von qualitativen und quantitativen Analysen wird im Projekt ermittelt werden, mit welchen Organisationsmodellen sich das doppelte Matching-Problem erfogreich bewältigen lässt. Das Projekt wird für den Zeitraum vom 01.07.2009 bis zum 30.04.2013 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und durch den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) gefördert.

 

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