Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Begleitforschung ESF-BA-Programm (AFG-Plus)

Projektnummer

468

Projektherkunft

IAB-Projekt

Projektleiterin / Projektleiter

  • Deeke, Axel

Projektmitarbeiterin / Projektmitarbeiter

  • Blaschke, Dieter
  • Brinkmann, Christian
  • Hülser, Oliver

Projektstart

Juli 1995

Projektende

Juli 2000

Kurzbeschreibung

Im Rahmen einer Verwaltungsvereinbarung mit dem BMA führt das IAB die Begleitforschung zum ESF-BA-Programm ("AFG-Plus") durch. Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds werden zusätzliche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Bereich des Bundes kofinanziert. Die Arbeitsämter können für Zielgruppen der Arbeitsmarktpolitik wie Langzeitarbeitslose und davon Bedrohte (einschließlich Behinderte), arbeits- und ausbildungslose Jugendliche sowie insbesondere Frauen ohne ausreichende berufliche Qualifikation und Berufsrückkehrinnen zusätzliche, das AFG-, seit 1998 SGB III-Instrumentarium ergänzende Hilfen im Bereich beruflicher Weiterbildung und der Förderung einer Beschäftigungsaufnahme gewähren. Die gesetzliche Förderung wird auf diese Weise erstens ergänzt durch zusätzliche Maßnahmearten (z.B: ESF-Weiterbildungsmodul), zweitens durch die Förderung auch der Personen, die laut Gesetz wegen fehlender Voraussetzungen keinen Anspruch auf Unterhaltsgeld haben. Bezogen auf die einzelnen Zielgruppen, Maßnahmearten, Leistungsarten und das Zusammenspiel der Instrumente insbesondere mit dem SGB III (zuvor AFG) wird in der Begleitforschung ein weites Spektrum quantitativer und qualitativer Fragestellungen bearbeitet. Inhaltlich geht es vor allem um Fragen der Zielgruppenerreichung, Implementationsaspekte, individuelle Erträge der Förderung und Arbeitsmarktstruktureffekte.

Projektmethode

In methodischer Hinsicht ist vorgesehen:
- konzeptionelle Mitarbeit an Aufbau und Auswertung einer differenzierten Teilnehmerstatistik;
- soweit wie möglich Datenabgleich zur Gewinnung von Verbleibinformationen;
- repräsentative schriftliche Befragung von wichtigen Teilnehmergruppen mit Wiederholungsbefragung
- regionale Querschnittsanalysen, vor allem zur Identifizierung und Beschreibung regionaler Unterschiede bei der Inanspruchnahme;
- Befragung (ggf. mit regionalen Schwerpunktsetzungen bzw. im Rahmen regionaler Fallstudien) von "Adressaten" der Förderung:
1. Bildungsträger (u. a. zu den ergänzenden Modulen bei der Förderung von beruflicher Qualifizierung),
2. Anbieter sozialpädagogischer Dienste;
- Befragung von Fachkräften innerhalb der BA (zur Implementation).

Publikationen

Publikationen zum Projekt

Projektstatus

Abgeschlossen
 

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