Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Skill-relatedness of industries and complexity

Projektnummer

1206

Projektherkunft

IAB-Projekt

Projektleiterin / Projektleiter

Projektmitarbeiterin / Projektmitarbeiter

  • Neffke, Frank (Center for International Development at Harvard University, Harvard Kennedy School)
  • Weyh, Antje

Projektstart

März 2010

Projektende

Dezember 2018

Kurzbeschreibung

In der Volkswirtschaft wird die Verbundenheit von Branchen in der Regel über Input-Ouput-Verflechtungen sowie über gegebene Hierarchien in den amtlichen Wirtschaftszweigklassifikationen abgebildet. Ein neuer Ansatz, um diese Verbundenheit zu ermitteln, ist das Konzept der „skill-based relatedness” (humankapital-spezifische Verbundenheit) zwischen Branchen. Dieses Konzept findet wachsende Beachtung in den Wirt-schaftswissenschaften und in der Regionalökonomie. Die Verbundenheit wird festgemacht an dem Ausmaß, in welchem Branchen dasselbe bzw. ähnliches Humankapital einsetzen können. Oder umgekehrt, welches spezifische Humankapital kann in mehreren Branchen verwendet werden. Jedoch gibt es bis dato nur wenige empirische Evidenzen zur humankapitalspezifischen Verbundenheit von Branchen. Diese Art der Verbunden-heit soll in diesem Forschungsprojekt ermittelt und analysiert werden. Zu diesem Zweck werden die Beschäf-tigungswechsel zwischen den Branchen in Deutschland auf der Individualebene untersucht. Dies soll sowohl kurzfristig am aktuellen Rand erfolgen als auch langfristig, um gegebenenfalls Änderungen in der Verbun-denheit von Branchen aufzudecken. In der Untersuchung werden statistische Verfahren eingesetzt, um für die zentralen Determinanten der Beschäftigungswechsel zwischen den Branchen zu kontrollieren (z.B. Ein-kommen, Geschlecht). Die Residualgröße wird als humankapitalspezifisches Verbundenheitsmaß zwischen Branchen gewertet. Als Resultat wird eine Verbundenheitsmatrix zwischen Branchen vorliegen. Die Ergeb-nisse für Deutschland sollen mit für Schweden vorliegenden Ergebnissen verglichen werden. Des Weiteren soll die Verbundenheitsmatrix auf die Analysebenen Betrieb und Region übertragen werden. Dahinter steht die Forschungsfrage, ob sich Betriebe und Regionen im Zuge der Diversifizierung von Geschäftsfeldern bzw. Wirtschaftsstruktur auf verwandte Geschäftsfelder/Branchen zu ihren bisherigen Kernaktivitäten konzentrie-ren oder nicht.

Projektmethode

Quantitativ-statistische Verfahren

Projektziel

Das Ziel des Projektes besteht darin, das Konzept der skill-based relatedness (humankapitalspezifische Verbundenheit) mit Hilfe der historischen Datenbasen zu Betrieben und Beschäftigten für Deutschland zu operationalisieren, zu ermitteln und zu analyieren.

Beteiligte Institute

  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit
  • Center for International Development at Harvard University, Harvard Kennedy School

Publikationen

Publikationen zum Projekt

Projektstatus

Abgeschlossen
 

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