Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

The productivity effect of migrants

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Kurzbeschreibung

"Es finden sich in den USA empirische Belege dafür, dass Migranten die Produktivität einer Region steigern. Zur Erklärung der Wirkung von Migranten auf die durchschnittliche Firmenproduktivität nutzen wir ein allgemeines Gleichgewichtsmodell mit monopolistischem Wettbewerb in Anlehnung an Melitz (2003). Dabei berücksichtigen wir heterogene Firmen mit unterschiedlichen Produktivitätsniveaus ebenso wie eine unvollständige Substituierbarkeit von Migranten und Inländern. Daraus resultieren Lohnunterschiede zwischen den beiden Gruppen, weshalb Firmen mit einem höheren Migrantenanteil einen Lohnkostenvorteil realisieren. Die unserem Modell zugrunde gelegte heterogene Verteilung der Migranten verursacht regionale Disparitäten. Im Gleichgewicht hängt es vom Migrantenanteil ab, welche Art von Firmen sich im Wettbewerb behauptet. Es bleiben nur Firmen im Markt, die entweder hochproduktiv sind oder ihre geringere Produktivität durch Lohnkostenvorteile kompensieren können. Es lässt sich zeigen, dass ein höherer Migrantenanteil eine höhere durchschnittliche Produktivität in einer Region erklären kann, die Wohlfahrtseffekte für die Inländer sind allerdings nicht eindeutig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor


Bibliografische Daten

Lucht, Michael; Haas, Anette (2015): The productivity effect of migrants * wage cost advantages and heterogeneous firms. (IAB-Discussion Paper, 05/2015), Nürnberg, 26 S.
 

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