Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Frauen dringen nur langsam in die Berufswelt der Männer vor

Kurzbeschreibung

"Der Frauenanteil an der Ausbildung in männerdominierten Berufen liegt derzeit bei 9 Prozent und ging - nach einem kontinuierlichen Anstieg - 1991 erstmals seit 1977 zurück. Immerhin wird 1991 in 54 von einst 186 Berufen (1977) die Ausbildung nicht mehr von Männern dominiert. Die größte Dynamik war allerdings am Beginn des Prozesses zu beobachten. Unter diesen 54 Berufen gibt es sechs (mit 1000 und mehr weiblichen Auszubildenden), in denen inzwischen rund die Hälfte der Auszubildenden Frauen sind: Konditor/-in (62%); Druckformhersteller/-in (59%); Schriftsetzer/-in (58%); Restaurantfachmann/-frau (58%); Dienstleistungsfachkraft im Postbetrieb (49%) und Raumausstatter/-in (49%). Über die Hälfte (54%) aller weiblichen Auszubildenden in männerdominierten Berufen konzentriert sich 1991 auf nur acht der 186 Berufe. In diesen acht Berufen streut ihr Anteil an allen Auszubildenden zwischen 10,5 und 61,1 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Autorin / Autor

  • Chaberny, Annelore
  • Schade, Hans-Joachim

Bibliografische Daten

Chaberny, Annelore; Schade, Hans-Joachim (1993): Frauen dringen nur langsam in die Berufswelt der Männer vor * in den alten Bundesländern hat der Trend weiblicher Auszubildender in männerdominierte Berufe an Dynamik verloren. (IAB-Kurzbericht, 04/1993), Nürnberg, 10 S.
 

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